Meine Vorsätze für 2016 // life

Hallo ihr Lieben!

Ein frohes neues Jahr! Nun ist 2015 vorbei. Jede Seite der 365 zur Verfügung stehenden Seiten ist beschrieben. Mit guten und mit schlechten Geschichten. Mit Erfolg und mit Niederlage. Mit Hoffnung und Trostlosigkeit. Heute beginnt ein neues Buch – 2016. Uns stehen nun 366 Seiten zum Beschriften zur Verfügung. Füllen wir sie mit Geschichten, an die wir uns immer wieder gerne zurück erinnern  werden…♥

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mir Vorsätze notiert, realistische Vorsätze, die ich auch erfüllen kann. Diese Vorsätze möchte ich nun mit euch teilen.

Ich habe mir also Zeit genommen. Meine Lieblings-Harry-Potter-CD (Harry Potter und der Halbblutprinz) in den CD-Player gelegt, mich mit meinem Notizbuch und bunten Glitzerstiften an meinen Schreibtisch gesetzt und angefangen, zu überlegen. Ich wollte nicht so klassische Vorsätze wie „mehr Sport treiben“ oder „weniger Alkohol trinken“ (hätte ich allerdings sofort erfüllt, aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache) aufschreiben. Das ist irgendwie unkreativ und passt nicht so richtig zu mir. Was mir als erstes eingefallen ist, mich weniger zu stressen. Es passiert mir sehr oft, dass ich in Stress verfalle, sobald sich zwei Klausuren in einer Woche ankündigen oder mehrere Veranstaltungen an einem Tag, womöglich in der Klausurenphase, anstehen. „Ich habe keine Zeit, ich muss noch Bio lernen!“, „Kino? Eigentlich gerne, aber ich schreibe übermorgen Französisch und muss nochmal die Vokabeln durchgehen.“, „Hmm, ich müsste ja dringend mal wieder aufräumen. Oder Oma anrufen. Oder Sport treiben. Und gebloggt habe ich auch schon ewig nicht mehr. Und ich war auch schon ewig nicht mehr shoppen… Aber ich muss lernen!“ So oder so ähnlich lauten dann typische Phrasen, mit denen ich in der Klausurphase um mich werfe. Tagelang hocke ich nur in meinem Zimmer und schreibe mir die Finger wund und lerne bis mir der Kopf raucht. Doch die Resultate, die ich ernte, sind nicht immer so, wie ich sie mir vorgestellt hatte. So stand unter einer Klasuer letztlich: „Du hast das Thema zwar verstanden, jedoch hast du vielleicht nicht gründlich genug gelernt…“ „Ähmm, hallo?! Ich habe das ganze Wochenende und die Woche davor gelernt und Sie sagen mir, ich hätte nicht genug gelernt?“.  Jaja, so läuft das. Nachdem ich etwas über die Sache nachgedacht habe, kam ich auf die Idee, dass die ganze Lernerei einfach gegenteilig gewirkt hat. Ich hatte nur Stress, war gereizt  und schlecht gelaunt. Und wofür? 2016 will ich mir also weniger Stress machen, wenn es ums lernen geht. Vielleicht etwas früher anfangen, den Stoff noch einmal zu wiederholen. Lernwochenenden sind nie gut. Jeden Tag ein bisschen. 25 Minuten reichen schon. Hausaufgaben unter der Woche erledigen. Etwas, was ich in der Mittelstufe immer getan habe, aber in der 10 irgendwie aus den Augen verloren habe. Alles in allem nehme ich mir also vor, mich nicht so schnell stressen zu lassen und auch mal aufzuhören, wenn ich merke, dass mir mal wieder alles über den Kopf wächst.

Eine weitere Sache, die ich mir für 2016 vorneheme ist es, weniger rumzutrödeln. Ich neige dazu, mich von allem ablenken zu lassen und so viel Zeit zu verlieren, die ich viel sinnvoller hätte nutzen können. In der halben Stunde, in der ich auf Instagram oder YouTube war, hätte ich den Großteil der Hausaufgaben schon erledigen können. Der Tag hat nun mal nur 24 Stunden und ich will 2016 lernen, diese 24 Stunden so gut wie möglich zu nutzen  und mit Leben zu füllen. Ich denke, „to-do-Listen“ sind da eine große Hilfe. Aber all‘ das will ich umsetzten, ohne mich dabei zu stressen.

Der dritte Punkt ist wohl der Punkt, der am schwierigsten zu erfüllen sein wird. Aber ich will 2016 mutiger und spontaner sein. Ich habe 2015 zwar schon ein bisschen damit angefangen und war jedes Mal positiv überrascht, aber trotzdem hatte ich immer mal wieder Angst vor Spontanität. Ich mag es nicht, nicht Herr der Lage zu sein. Eine der Aspekte, die Spontanität am Anfang mit sich bringt. Doch nicht dieses Jahr. Wenn mir jemand spontan anbietet, was zu unternehmen, sage ich 2016 öfter „JA“. Und vielleicht schaffe ich es ja auch selber, Leute spontan zu fragen, ob sie nicht Zeit hätten. Mutiger zu sein hängt für mich mit Spontanität zusammen. ZU oft habe ich letztes Jahr hinter einem geflüstertem „Ich trau‘ mich nicht“ versteckt. Schluss damit in 2016.

Mitte Dezember stieß ich auf Instagram auf folgendes Bild:BlogMeine drei Worte waren love, beauty, success. Und diese drei Worte nehme ich nun auch als Vorsatz. Für mich sind diese Worte wundervoll und harmonieren auch mit einander. Ich denke, dass sie mich 2016 leiten werden und ich werde sie mir immer wieder ansehen, wenn ich mich einmal verrannt habe. Das ist für mich auch eine Art von Vorsatz.

Den letzten Vorsatz kann man nicht unbedingt als konkreten Vorsatz nehmen, aber ich nehme mir für 2016 vor, mir Wünsche zu erfüllen. Ich möchte mir alle meine Wünsche aufschreiben und sie mir als Ziele vor Augen führen. Sich Wünsche zu erfüllen ist immer ein schönes Gefühl und hat etwas vollkommenes. Außerdem helfen mir Wünsche, auf die ich dann spare, nicht so viel Geld für unnützes auszugeben. Also nur dann zu kaufen, wenn mir das Produkt entweder 120%ig gefällt oder es auf meiner Wunschliste steht. Das macht auf Dauer glücklicher. Zu meinen Wünschen zählen natürlich nicht nur materielle Sachen. Wenn ich mir also etwas wünsche, was man sich nicht im Geschäft kaufen kann, nehme ich mir vor, auch diesen Wunsch zu erfüllen.
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Das waren nun meine Vorsätze für 2016. Habt ihr auch welche? Und zum Schluss wollte ich die Gelegenheit nun noch einmal nutzen, um zu sagen, dass 2016 ein tolles Jahr werden kann, aber nur, wenn DU dazu beiträgst. Das Leben wird nicht schöner vom zu gucken, nimm an deinem Leben teil und du wirst sehen… das Leben ist schön.
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