Sklave des Alltags //life

„Ich habe doch Zeit und außerdem ist das Wetter schön“, denke ich mir und steige spontan eine Haltestelle früher aus dem Bus. Es ist 11:50 Uhr und die Sonne lacht am Himmel. Ich schalte also meine Musik ein und laufe mit Kopfhörern im Ohr über die Straße. Ich atme die saubere Luft ein, habe das Bedürfnis die Arme aus zu breiten, meine Haare fliegen zu lassen und mich auf der Stelle zu drehen. Über mir die Blätter der Bäume, die im sanften Wind Rauschen. Marc Cohn flüstert „when I was walking in Memphis“ in mein Ohr. Langsam mache ich mich auf den Weg. Der Weg ist etwas länger als der, den ich normalerweise gehe, aber er führt nur an wenig Straßen vorbei und größtenteils ist er leise. Das einzige, was ich höre, sind die Vögel in den Bäumen, Kinderlachen von weit her und natürlich die Musik. Jetzt Hey there Delilah. Mein Lied zum träumen. Und so ist es auch. Ich träume mich hinfohrt in eine Welt, die ganz mir gehört. Es gibt nur mich, die Musik, die Natur und meinen Traum. Ich lebe einen schönen, perfekten Traum, der mich einen perfekten Moment lang von meinem Alltag und meinem Hausaufgabenstapel befreit.

Doch dann sehe ich unser Haus und wache auf aus meinem Traum. Betrete das Haus und bin wieder ein Sklave des Alltags. 

Aber einen Moment war alles perfekt und ich war frei. 


xoxo Lila

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