Spring‘ über deinen Schatten: mein erster VOLKSLAUF //life

Seit mindestens drei Jahren sage ich jedes Jahr aufs neue: „Nächstes Jahr laufe ich die 5km mit. Ganz bestimmt! Dann trainiere ich und dann laufe ich das!“ Gelaufen bin ich nie – also bis vorletzte Woche Freitag, dem 30. Juni 2017. Ich hätte es zuvor nie gedacht, aber das laufen hat echt Spaß gemacht. Trainiert habe ich, mal abgesehen von einem Mal und meinem normlen Leichtathtletiktraining, nicht, aber gelaufen bin ich trotzdem.

Zugegeben, erst wollte ich auch dieses Jahr nicht. Auch die Aussicht, mit einem absolvierten Lauf meine Sportnote aufbessern zu können, hat mich erst nicht wirklich motiviert. Ich wollte lieber weiterhin zusehen, wie meine Eltern und meine Freunde schwitzen, während ich am Rand stehe. Sonntag war dann die Anmeldung. Meine Eltern haben sich angemeldet und irgendwie meinte ich dann: „Ok, ich laufe auch mit.“ Und dann war ich auch schon gemeldet. In einem Überschwall an Motivation bin ich noch am selben Abend bei brühender Hitze laufen gegangen… Ich kann euch sagen, danach ging es mir echt nich gut. Auch hatte ich noch ungefähr bis Mittwoch Muskelkarter in den Oberschenkeln (Treppensteigen ist dann ziemlich unangenehm). Freitag, also am Tag des Laufes, war ich den ersten Teil des Tages ziemlich unmotiviert und den zweiten Teil bis zum Start höllisch aufgeregt. Als es dann losging lief ich mit zwei meiner besten Freundinnen los. Die Strecke führte uns erst ein Stück durch den Ort, dann in den Wald und zum Abschluss wieder durch den Ort zum Ziel, das auch schon den Start markierte. Und irgendwie hat es mir Spaß gemacht. Klar, es war anstrengend, das ist Laufen immer, aber das war irgendwie nebensächlich, vorallem im Nachhinein. Mit so vielen Menschen gleichzeitig zu laufen, alle mit dem gleichen Ziel, das ist irgendwie etwas ganz besonderes. Am Rand stehen Leute und feuern dich an. Dich. Auch wenn sie dich gar nicht kennen, sie freuen sich, dass DU mitläufst.
Das letzte Stück bin ich dann gesprintet und als ich nach 32,40min durchs Ziel gelaufen bin und der Moderator auch noch meinen Namen gesagt hat, war ich einfach glücklich. Jegliche Anstrengung war irgendwie direkt vergessen, auch wenn mein Gesicht vom Lauf gerötet war. Ich bin an diesem Abend über meinen eigenen Schatten gesprungen. Habe endlich etwas gemacht, was ich schon ewig aufgeschoben habe. Ich habe meinem eigenen Glück auf die Sprünge geholfen und das fühlt sich einfach UNGLAUBLICH gut an. Hier also meine kleine Botschaft an euch: Springt! Springt über euren eigenen Schatten und erreicht eure Ziele. Lauft! Lauft, auch wenn ihr eigentlich keine Lust hab, für das Gefühl danach werdet ihr euch immer dankwar sein 🙂

Wann seid ihr das letzte Mal über euren Schatten gesprungen?

xoxo Lila

3 Kommentare zu „Spring‘ über deinen Schatten: mein erster VOLKSLAUF //life

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