Travel Diary: Dublin 2017 //travel

Wie einige von euch vielleicht wissen, war ich letzte Woche auf Klassenfahrt in Dublin, Irland. Mit meinem Englisch-LK und einem der zwei Parallelkuren ging es von Sonntag bis Freitag in die irische Hauptstadt und damit auf die letzte Klassenfahrt meiner Schulzeit. Bei mir an der Schule ist es so, dass man in der 12. Klasse mit einem seiner beiden LKs auf Kursfahrt fährt. Direkt am Anfang der 11 hat unsere Lehrerin uns gesagt, dass wir mit einem der anderen Englisch -LKs entweder nach Edinburgh oder Dublin reisen würden. Nach einer kurzen Abstimmung hat sich dann die Mehrheit für Dublin entschieden und knapp ein Jahr später ging es los. Im heutigen Blogpost möchte ich euch gerne ein wenig auf meine Reise mitnehmen und euch Tipps für eure erste oder nächste Dublin-Reise geben. Es kommt auch noch ein weiterer Blogpost zur Halbinsel Howth, wo wir neben Glendalough einen Tagesausflug hin gemacht haben, nun aber erst einmal zu Dublin. Es war übrigens das erste Mal, dass ich in Dublin oder überhaupt in Irland war.

Anreise DUS → DUB

Angereist sind wir am Sonntag Mittag und durch die Zeitverschiebung haben wir eine Stunde Zeit gewonnen, was natürlich sehr praktisch ist. Geflogen sind wir mit Eurowings und der Flug war wirklich sehr angenehm. Freundliches Personal macht wirklich sehr viel aus. Auch war mir zum ersten Mal nicht wirklich kalt beim Fliegen, ein Hoch auf eine gut eingestellte Klimaanlage. Auch der Rückflug ist sehr gut verlaufen, da hatte ich sogar Glück und saß auf einem Platz mit extra viel Beinfreiheit (war jetzt nicht notwendig, aber trotzdem natürlich sehr angenehm).

Unterkunft

Untergebracht waren wir im Abrahams Hostel in der Lower Gardiner Street, Dublin, was ich leider nicht wirklich weiterempfehlen kann. Sagen wir einmal so, das Hostel hatte genau drei positive Dinge aufzuweisen: zum einen war die Location wirklich sehr gut, fußläufig kam man in angemessenen Zeiten praktisch überall innnerhalb der Innenstadt hin und auch der nächste Bahnhof war nicht weit; dann verfügt das Hostel über freies WLAN, welches auch wirklich schnell ist und hervorragend funktionert; drittens gibt es an den Betten USB-Anschlüsse zum Laden der Handys, weswegen ein Adapter dafür nicht zwingend notwendig ist. Nun zum Rest. Geschlafen habe ich in einem 6er Zimmer, was wirklich kein Problem war, nur das Zimmer an sich war nicht wirklich gut. Ich bin wirklich nicht sehr pingelig, aber fremde (!) Haare in den Betten und Schimmel im Bad finde sogar ich unangemessen. Ich habe mich am ersten Tag so geekelt, dass ich am liebsten ins nächste Flugzeug zurück nach Hause gestiegen wäre. Leider wurde das Frühstück am nächsten Morgen auch nicht besser (verschimmeltes Brot), weswegen wir dann jeden Morgen außerhalb gefrühstückt haben. Dazu aber später mehr.
Meine Bewertung: **/***** (aufgrund des WLANS und der hervorragenden Lage)
Adresse: 82-83 Lower Gardiner Street, Mountjoy, Dublin

Must-Sees/ Must-Do’s

Auf einer Klassen- oder Kursfahrt verbringt man natürlich immer sehr viel Zeit mit der Besichtigung sämtlicher Sehenswürdigkeiten, was ich grundsätzlich gar nicht schlecht finde, nur hat mir die Auswahl, die die begleitenden Lehrer vorher getroffen haben, nicht soo gut gefallen wie noch auf meiner letzten Klassenfahrt, die übrigens nach Berlin ging. Ich zum Beispiel hätte aus unserem Programm die Stadtführung (es ist einfach viel schöner, eine Stadt auf eigene Faust zu erkunden, wo man an allen Ecken und Enden stehen bleiben kann, um Fotos zu machen, als sehr Touri-mäßig durch die Hotspots einer Stadt zu hetzen) und den Besuch des Gefängnisses Kilmainham Gaol Jails gestrichen und stattdessen die Bibliothek des Trinity Colleges samt Book of Kells aufs Programm gesetzt. Das Gefängnis wurde aufgrund des kostenlosen Eintritts für Schüler dem kostenflichtigen Book of Kells vorgezogen, was ich persönlich sehr schade fand. Nun aber zu meinen persönlichen Must-Sees und Must-Do’s in Irlands Hauptstadt:

  • Trinity College – wunderschöne Universität, die garantiert Eindruck hinterlässt
  • Temple Bar und die Umgebung – echtes irisches Nachtleben
  • Irgendwie in Berührung mit irischer Kultur kommen – wir haben dazu einen Irish Dancing Kurs gemacht, den ich nur weiterempfehlen kann
  • Dublin Castle – ein richtiges Schloss mit allem drum und dran
  • die Stadt zu Fuß erkunden – so lernt man alles am besten kennen
  • auf der Grafton Street shoppen gehen – in Dublin kann man wirklich sehr gut shoppen, mehr dazu weiter unten

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Verkehrsverbindungen innerhalb der Stadt

Dublin selber ist zwar eine Großstadt, aber auch nicht so groß wie zum Beispiel Berlin oder Köln, um deutsche Beispiele zu nennen. Die meisten Orte, die ich oben bereits genannt habe, sind zu Fuß wunderbar zu erreichen. Insgesamt haben wir auf der ganzen Fahrt sämtliche öffentliche Verkehrsmittel nur als Flughafentransfer, für den Weg hin und zurück zum Gefängnis und für die Fahrt zur Halbinsel Howth genutzt, was ja nicht gerade häufig ist. Man kann also gut und sinnvoll in diesem Punkt Geld sparen und gleichzeitig etwas für seine Fitness tun. Die Sehenswürdigkeiten erreicht man trotzdem zu angemessenen Zeiten, gerade auch weil alles so nah beieinander ist.

Shopping-Highlights

Natürlich, wie hätte es anders sein können, musste ich auch die gegebenen Shoppingmöglichkeiten vor Ort ausnutzen. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich vorher allerdings nicht gedacht, dass man in Dublin SO gut shoppen kann. Aber siehe da, ich wurde sehr positiv überrascht. Neben den klassischen Ketten, die es auch in Deutschland überall gibt, gab es auch (noch) nicht so weit verbreitetete Ketten wie Topshop, Forever 21, River Island, New Look und einen Disney Store. Außerdem gibt es in Irland wie auch in der UK die Drogeriemarke Boots. Dublin hat außerdem einen Abercrombie & Fitch, in dem ich ein wunderschönes Oberteil ergattern konnte. Die besten Shoppingstraßen sind die Grafton Street und die Henry Street, wo man sich vor tollen Geschäften kaum retten kann. Ein besonderes Highlight ist es natürlich auch, irische bzw englische Süßigkeiten zu kaufen, denn in Irland gibt es, wie auch in Großbritannien, den Schokoladenhersteller Dairy Milk, die unteranderem sehr leckere Schoko-Buttons herstellen. Im Flughafen in Dublin gibt es außerdem einen Victoria’s Secret und in der Grafton Street wird diesen Herbst auch eine Filiale ihre Türen öffnen.

Food-Hotspots

Kommen wir zum Schluss zu den Food Hotspots in Dublin. Hier habe ich zwei besondere Empfehlungen für euch. Zum einen gibt es die Kette „Chopped“, bei der man sich Salate und Wraps selbst zusammen mischen kann. Gerade die Veganer aus den Kursen haben sich sehr über diese Kette gefreut, die einige Filialen in Dublin führt. Da das Hostelfrühstück ja wie bereits erwähnt ungenießbar war, haben wir morgens häufig bei „Ann’s Bakery“ gegessen. Die süße Bäckerei, die mittlerweile drei Niederlassungen in Dublin unterhält, bietet neben tollem Gebäck und leckeren Sandwiches auch erschwingliche Frühstücks-Menüs an. Für 4,59€ erhält man zum Beispiel zwei Toast, ein Päckchen Butter und Marmelade, einen Kaffee oder Tee sowie zwei „Items“ aus einer Theke mit Bacon, Pilzen, Würstchen, Eiern etc. Für 5,59€ würde man dann vier „Items“ erhalten. Das Frühstück ist sehr lecker und das Personal weitgehend freundlich. Hinzu kommt die hübsche Aufmachung von „Ann’s Bakery“.

Ann’s Bakery, 41 Mary Street, Dublin

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Wart ihr schon einmal in Dublin?

xoxo Lila

2 Kommentare zu „Travel Diary: Dublin 2017 //travel

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