CULTURE CLUB: Filme und Serien, die ich in letzter Zeit gesehen habe

Dass ich stundenlang, pausenlos und ohne Punkt und Komma reden kann, sollte meinen Freunden und meiner Familie kein Geheimnis mehr sein. Bin ich einmal im Redefluss, ist es höchst schwierig, mich zu stoppen. Eines meiner Lieblingsthemen, neben Alltagsgeschichten, Anekdoten, Bücher und One Direction/Harry Styles, sind Serien und Filme. Ich liebe, liebe, liebe beides einfach und manchmal gibt es nichts besseres als einen gemütlichen Fernsehabend mit einem guten Film. Egal, wie gerne ich Abenteuer erlebe, fast genauso gerne sitze ich gemütlich auf der Couch oder in meinem Bett und schaue mir einen Film oder eine Serie an. Ob alleine oder in der Gruppe ist mir dabei fast egal, beides hat seine Vor- und Nachteile. In letzter Zeit habe ich so einige Filme und Serien geguckt und da sich ein klassisches Netflixupdate bezüglich meiner Serien nicht so ganz lohnt, gibt es dies heute in Kombination mit Filmen. Viel Spaß!

Serien:

„The Flash“, Staffel 3

Superhelden sind eigentlich echt nicht so mein Ding und die klassischen Superheldenfilme finde ich auch einfach nur too much, aber bei „The Flash“ musste ich eine kleine Ausnahme machen. Diese Serie thematisiert das Leben des Forensikers Barry Allen, der von einem Blitz getroffen wurde, während einige Kilometer entfernt ein Teilchenbeschleuniger explodierte. Seitdem kann er quasi in Lichtgeschwindigkeit laufen und rettet unter seiner geheimen Identität „The Flash“ seine Stadt vor Verbrechen. Alle Folgen sind unglaublich spannend und die Figuren sehr sympathisch. Für alle, die Angst vor zu viel Physik haben, ich bin selbst auch eine echte Physikniete, aber das ist nicht schlimm, man kommt trotzdem mit.

„Vampire Diaries“, Staffel 8

Über zwei Jahre hat mich „Vampire Diaries“ begleitet. Als ich das erste mal beim damligen aktuellen Stand (das war übrigens Staffel 6) anglangt war, habe ich direkt noch einmal von vorne angefangen. Die Geschichte rund um die Vampirbrüder Stefan und Damon Salvatore sowie die hübsche Elena Gilbert hat mich einfach nicht losgelassen. Die siebste Staffel hat mich damals echt enttäuscht, die achte hat mich daher voll und ganz von sich überzeugen können. Mit dem Ende bin ich einigermaßen zufrieden, aber wohl kaum eine Serie wird an das perfekte Happy End aus „Gossip Girl“ herankommen können.

„Riverdale“, Staffel 2

Nun ist die zweite Staffel der CW-Serie „Riverdale“ auch schon vollständig ausgestrahlt. Schnell ging das nicht, denn die erste Folge der Staffel war bereits im November verfügbar, aber nun dauert es noch bis Herbst, bis Archie Andrews, Veronica Lodge, Betty Cooper und Jughead Jones wieder den Mysterien der Kleinstadt Riverdale auf den Grund gehen. Die zweite Staffel hat mir nicht ganz soo gut gefallen wie die erste, zwischendrin war irgendwie der rote Faden verloren gegangen, aber die letzten sieben Folgen waren wieder unglaublich spannend. Das Staffelfinale war übrigens genau nach meinem Geschmack: ganz viel „Bughead“ (der Shippingname von Betty und Jughead) und am Ende ein Cliffhanger, der neugierig auf die nächste Staffel macht, einen aber nicht so zerstört wie das Ende der vorletzten Folge der zweiten Staffel.

„Grey’s Anatomy“, Staffel 14

Neben „Riverdale“ und „Vampire Diaries“ ist „Grey’s Anatomy“ meine Lieblingsserie. Deswegen sitze ich momentan auch jeden Mittwochabend vor dem TV, um mir die neuen Folgen anzuschauen. Bisher ist die Staffel ganz okay, besser als die 13. auf jeden Fall, aber an die alten kommt sie noch nicht ran. Aber das ist auch schwer, schließlich sind meine Lieblingsfiguren (fast) alle nicht mehr mit dabei und meine OTPs eigentlich alle auseinander. Aber Alex und Jo retten die Staffel schon, oder ;) .

„Gilmore Girls“

Eine Serie, die ich nue begonnen habe, ist „Gilmore Girls“. Thematisiert wird dort das Leben von Lorelai Gilmore und deren Tochter Lorelei „Rory“ Gilmore. Rory ist zu Beginn 15 Jahre alt und wurde gerade an einer Privatschule aufgenommen, Lorelai ist Anfang 30 und arbeitet als Geschäftsführerin in einem Hotel. Die Serie zeichnet sich besonders durch ihre lustigen Dialoge, die ungemein vielen Anspielungen auf Filme, Bands usw. und das tolle Mutter-Tochter-Verhältnis aus. „Gilmore Girls“ ist unglaublich süß, aber zur Zeit habe ich sie ein wenig pausiert (ich bin bei Staffel 6).

„Tote Mädchen lügen nicht“

Vermutlich als letzter Mensch oder zumindestens als letzter Mensch meines Alters, habe ich mich auch endlich mal and die heiß disktutierte Adaption des Jay Asher – Romans gewagt. Ich muss gestehen, dass ich im Februar bereits die ersten zwei Folgen gesehen habe und nicht wirklich überzeugt war. Die Handlung bzw. die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart war mir zu verwirrend und die Figuren größtenteils zu unsympathisch. Besonders Clay hat mich furchtbar aufgeregt. Da aber nun die zweite Staffel erschienen ist, habe ich mich nochmal herangewagt und bin dieses Mal hängen geblieben. Ich muss sagen, dass ich die Serie zwar gut fand, aber einfach nicht so gut, wie die meisten anderen. Die Folgen sind meiner Meinung nach einfach zu lang, wodurch die Handlung einfach sehr in die Länge gezogen wird. Verstörend oder aufwühlend fand ich auch eigentlich nur eine einzige Folge, die 13. Folge der zweiten Staffel. Die Szene mit Tyler auf den Schultoiletten hing mir doch eine Weile nach. Ansonsten ist die Serie meiner Meinung nach gar nicht so heftig wie häufig dargestellt bzw. kritisiert. Insgesamt hat die zweite Staffel mir auch an sich besser gefallen, da die Figuren einfach viel sympathischer waren und Hannah aus diesem perfekten Licht gerückt wurde, was besonders durch Clay und die Kassetten entstanden ist.

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Filme

„Du neben mir“

Nachdem ich bereits das Buch gelesen hatte und mir dieses auch gut gefällt, wollte ich unbedingt auch den Film sehen. Leider war der weder auf Netflix noch auf Amazon Prime verfügbar, also musste ich mir wohl oder über die DVD holen. Das hat sich allerdings definitiv und zu 100% gelohnt. Der Film ist toll. Noch besser als das Buch. Nick Robinson ist einfach der Hammer und der Film ist schon an und für sich zuckersüß und liebenswert.

„Margos Spuren“

Auch „Margos Spuren“ habe ich zuvor gelesen und ich liebe das Buch. Wirklich. Das kann man über den Film leider nicht sagen. Wirklich nicht. Er fängt ganz gut an, aber schon innerhalb der ersten halben Stunde wird er immer schlechter. Cara Delevingne ist meiner Meinung nach eine absolute Fehlbesetzung für die Rolle der Margo. Und auch die anderen Schauspieler sind nicht wirklich überzeugend. Den Trailer fand ich super, so positiv und lebensfroh, nur leider hat der Film irgendwie eine ziemlich düstere und deprimierte Atomosphäre, die im Buch definitiv nicht so dominant war. Auch ist das Ende im Buch versöhnlicher.

„…denn sie wissen nicht, was sie tun“

So, so lange wollte ich diesen Klassiker mit James Dean schon gucken und an einem schönen Freitagabend haben meine Mutter, meine Schwester und ich dies in die Tat umgesetzt. Es ist ein bisschen schwer, die Handlung zu beschreiben, aber im Grunde geht es um den Jugendlichen Jim Stark, der mit seinen Eltern neu nach Los Angeles gezogen ist und sich nun auf einer Gruppe Jugendlicher seiner Schule beweisen muss. Thematisiert werden dabei vorallem Fragen nach Identität und Individualität. Für einen Film, der über 50 Jahre alt ist, ist „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ übrigens ziemlich actionreich und wer „La La Land“ gesehen hat, der wird erkennen, dass der Blockbuster mit Ryan Gosling und Emma Stone ziemlich häufig auf den Streifen mit James Dean anspielt.

„The Kissing Booth“

Ich bin ein Mensch, der ziemlich viel nachdenkt und stets die tiefere Botschaft hinter allem sucht. Aber manchmal will ich einen Film auch einfach nur konsumieren. Ich anschauen, unterhalten werden, am Ende lächeln und nicht noch tagelang darüber grübeln. Deswegen habe ich mir den die Netflixproduktion „The Kissing Booth“ angesehen. Ein Film, der es nach nur einem mal gucken ganz weit oben auf die Rangliste der guten High School Filme geschafft hat. Dieser Film ist witzig, romantisch, träumerisch und in gewisser Hinsicht sogar ziemlich clever. Lasst euch definitiv nicht von dem oberflächlichen Trailer abschrecken, der Film ist tausendmal besser. Schön ist auch, dass das on-screen Pärchen auch off-screen eins ist, was die Harmonie unglaublich steigert.

„Catch me if you can“

Jetzt mal ehrlich, für den jungen Leonadro DiCaprio haben wir doch alle etwas übrig, oder? Die blonden Haare, die blauen Augen und das verschmitzte, coole Lächeln lassen wohl so gut wie jedes Frauenherz höher schlagen. In „Catch me if you can“ ist Leo zwar nicht mehr so jung wie bei „Titanic“ oder „Romeo + Juliet“, aber hübsch anzusehen ist er ganz gewiss noch. In dem Film geht es um einen jungen Scheckfälscher, der einem FBI-Agenten (gespielt von Tom Hanks) immer und immer wieder entwischt. Dabei ist der Streifen sehr kurzweilig, witzig und intelligent. Sehr gefreut habe ich mich übrigens über den Gastauftritt von Ellen Pompeo und die Anspielung auf Barry Allen alias The Flash.

Welche Filme/Serien habt ihr in letzter Zeit so gesehen?

xoxo Lila

 

2 Kommentare zu „CULTURE CLUB: Filme und Serien, die ich in letzter Zeit gesehen habe

  1. Serientipp: SKAM. Auch so eine Serie, die man guckt, um Gehirnzellen ein wenig auszuruhen, aber diese Tatsache sagt ja wenig über die Qualität aus. Und die Adaptionen, vor allem die französische, sind super.

    LG

    Gefällt 1 Person

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