CULTURE CLUB: LESEUPDATE #2 Mai/Juni 2018

Freunde, es wurde mal wieder Zeit für ein neues Leseupdate, in dem ich euch berichte, welche Bücher ich in letzter Zeit gelesen habe, welche Bücher ich aktuell lese und welche noch auf meiner Reading Bucket List stehen. Im Mai habe ich erst sehr viel, dann ein bisschen weniger gelesen, aber ich denke, ich habe trotzdem eine gute Auswahl für diesen Blogpost zusammenstellen können. Eine Frage hätte ich vorab auch an euch: Ich schreibe gerne über Bücher, weiß aber manchmal nicht, worüber ich, abseits von Leseupdates, schreiben soll. Habt ihr das Anregungen oder Wünsche? Lasst es mich in den Kommentaren gerne wissen!

Gelesene Bücher:

„Love, Simon“ bzw. „Simon vs. the Homo sapines agenda“ von Becky Albertalli

Auf diesen Roman bin ich zum einen durch den Trailer und zum anderen durch „Riverdale“ aufmerksam geworden.  Der Produzent der Verfilmung ist der gleiche wie bei „Riverdale“ und hat die Serie daher zur Promotion genutzt. Sehen wollte ich den Film, seitdem ich das erste Mal den Trailer geguckt habe und da es bis zum Kinostart noch etwas dauert, habe ich mir im April den Roman gekauft. Behandelt wird das Leben von Simon, der auf den ersten Blick ein ganz normaler Jugendlicher zu sein scheint. Jedoch schleppt er ein Geheimnis mit sich herum, von dem er bisher nur dem geheimnisvollen Blue erzählt hat. Simon ist schwul. Blue ebenfalls und so schreiben sie sich E-Mails, in denen sie sich über ihr Leben und ihre Sexualität austauschen – ohne jedoch zu wissen, wer der andere wirklich ist. Eines Tages schreibt Simon in der Schule eine Mail an Blue, vergisst sich auszuloggen und wird von einem Klassenkameraden „erwischt“. Da Simon sich noch nicht geoutet hat, erpresst sein Mitschüler ihn fortan mit einem Screenshot seines E-Mail-Postfaches. Diese kurze Zusammenfassung beschreibt nur einen Bruchteil der Handlung, aber ich finde das Buch klasse. Es macht uns Menschen toleranter, offener. Homosexualität ist ein Thema, das in unserer Gesellschaft längst noch nicht vollständig akzeptiert ist. Simon fragt sich selbst, warum er sich eigentlich outen muss. Sollte homsexuell zu sein, nicht genauso normal sein wie heterosexuell? Ich muss gestehen, dass ich am Anfang ein wenig brauchte, um in die Geschichte reinzukommen, was vielleicht auch daran liegt, dass ich zum ersten Mal seit langem wieder auf Englisch gelesen habe. Aber dann hat mich der Roman gefesselt. Er ist großartig und sollte von jedem gelesen werden. Wirklich von jedem.

5/5 Punkten

„Margos Spuren“ von John Green

John Green ist so ziemlich mein Lieblingsautor. Oder besser einer meiner Lieblingsautoren. Ich weiß auch nicht, aber ich liebe einfach seinen Schreibstil. Die Art und Weise, wie er Geschichten erzählt und Figuren Leben einhaucht, gefällt mir einfach unglaublich gut. „Margos Spuren“ ist der vierte Roman, den ich von ihm gelesen habe. Erzählt wird die Geschichte von Quentin, genannt Q. Seit ihrer Kindheit ist dieser wahnsinnig in seine hübsche Nachbarin Margos verliebt, doch diese scheint ihn kaum noch zu beachten. Eines Nachts steht sie jedoch vor seinem Fenster und bittet ihn, ihr bei einer Rachaktion zu helfen. Q willigt ein und erlebt ein Abenteuer mit seiner Traumfrau, von dem er hofft, es in Zukunft wiederholen zu können. Doch am nächsten Morgen ist Margo verschwunden. Daraufhin begibt Q sich auf der Suche nach ihr, doch neben der Frage nach ihrem Aufenthaltsort, sieht sich Quentin auf einmal auch mit der Frage konfrontiert, wer Margo überhaupt ist. Kurzweilig, spannend und typisch John Green – so ist „Margos Spuren“. Das Ende wie immer bittersüß. Gegen Ende nimmt die Spannung ein wenig ab, aber alles in allem ist dieser Roman wirklich super.

4,5/5 Punkten

Was ich aktuell lese:

„Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)“ von John Green

Mein fünfter John Green Roman, der wohl eher nicht mein Favorit wird. Anders als bei seinen anderen Werken, war ich hier nicht von der ersten Seite an begeistert. Die Geschichte, es geht um einen Jungen namens Colin, der 19 mal von Mädchen mit dem Namen Katherine verlassen wurde und sich nun zum ersten Mal in ein Mädchen mit einem anderen Namen verliebt, klingt zwar ganz nett, allerdings verläuft sie bisher (ich habe ungefähr 1/3 des Buches gelesen) eher schleppend. Colin ist so ein merkwürdiger Kautz, der einfach nicht von Katherine XIX loskommt, dass sein Sympathielevel leider ziemlich schnell ziemlich absinkt. Deutlich sympathischer ist Colins bester Freund Hassan. Sehr gelungen fand ich bis jetzt allerdings den Aufhänger mit Erzherzog Franz Ferdinand, dem Thronfolger Österreich-Ungarns, dessen Ermordung den Ersten Weltkrieg auslöste. Ansonsten ist das Buch ganz nett, aber bisher leider noch nicht vergleichbar mit zum Beispiel „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“.

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„1913. Der Sommer des Jahrhunderts“ von Florian Illies

Dieses Buch, das ein Sachbuch und kein Roman ist, haben mir meine Eltern empfohlen. Geschildert wird das Leben berühmter Persönlichkeiten im Jahr 1913. Vor kommen unter anderem Franz Kafka, Sigmund Freud, Thomas Mann, Josef Stalin und Else Lasker-Schüler. Dabei werden vorallem politische und kulturelle Themen behandelt. Besonders gut gefällt mir, dass sich die einzelnen Abschnitte wie Romanausschnitte lesen. Weit bin ich noch nicht, da sich alles dann doch nicht so einfach runterliest und man sich teilweise echt  konzentrieren muss. Aber dennoch werde ich versuchen, dieses Buch auszulesen, da mich die Thematik wirklich sehr interessiert.

„Sofies Welt“ von Jostein Gaarder

Wer mein letztes Leseupdate gelesen hat, der hat jetzt vielleicht ein kleines Déjà-vu-Erlebnis. Ende April gehörte der Roman über die Geschichte der Philosophie nämlich uach schon zu den Büchern, die ich aktuell lese. Nur dass ich seit April nicht weitergelesen habe.  Ich weiß auch nicht so recht, aber ich war irgendwie nicht so wirklich motiviert. Mal sehen, vielleicht wird’s ja noch etwas, vielleicht aber auch nicht.

Bucket List:

„Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher

Auch wenn dieser Roman bereits über zehn Jahre alt ist, ist er zur Zeit wieder in aller Munde. Oder besser die adaptierte Serie, ein Netflix Original, ist zur Zeit wieder in aller Munde, da gerade die zweite Staffel erschienen ist, die allerdings nicht mehr aus Ashers Feder stammt. Es geht um Hannah Baker, einer High School Schülerin, die sich das Leben nimmt und die 13 Gründe für ihren Selbstmord auf Kassetten aufnimmt. Die 13 Gründe sind Personen, die ihr das Leben schwer gemacht haben und nun damit konfrontiert werden. Die Serie habe ich bereits geschaut. Ich bin ehrlich gesagt nicht soo begeistert wie die meisten anderen, aber schlecht ist die Serie trotzdem nicht und da Buch möchte ich auch weiterhin gerne lesen. Besonders den Vergleich zwischen Roman und Serie finde ich hierbei interessant. Generell finde ich, dass ein wichtiges Thema behandelt wird und dass die Serie zwar heftig, aber auch nicht soo heftig, wie teilweise in den Medien dargestellt, ist.

„Wunder“ von Raquel J. Palacio

Inhaltlich kann ich fast noch gar nichts zu „Wunder“ sagen, daher lasse ich es lieber. Jedenfalls habe ich schon viel gutes über diese Geschichte gehört und habe es dann neulich auch bei uns zu Hause im Bücherregal gefunden. Ich bin gespannt und werde euch dann berichten.

Welche Bücher habt ihr zuletzt gelesen, lest ihr aktuell oder möchtet ihr noch lesen?

xoxo Lila

8 Kommentare zu „CULTURE CLUB: LESEUPDATE #2 Mai/Juni 2018

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