BULLET JOURNAL: drei kreative Ideen für dein Journal

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich bis vor ein paar Wochen mein Bullet Journal so gut wie gar nicht angefasst habe. Unfertige Seiten reihten sich aneinader, ich hatte keinerlei Ideen für ein Layout. Über den Juni rettete ich mich mit einem sehr minimalistischen Design, für den Juli sollten Wassermelonen her, von denen ich ausgegangen war, sie zeichnen zu können. Das hat so halbwegs geklappt. Letztlich ist das Titelbild nie fertig geworden und mehr als eine Monatsübersicht und eine Seite für „a line a day“ gab es auch nicht. Für den August gibt es keine einzige Seite in meinem Journal. Man muss ehrlicherweise dazusagen, dass es in den letzten Monaten auch eigentlich so gut wie gar nichts zu planen gab. Meine Arbeitszeiten hatte ich digital abgespeichert und den Rest behielt ich einfach im Kopf. Als ich aus dem Urlaub wieder kam, hatte ich aber auf einmal eine riesen Lust, wieder an meinem Bullet Journal zu arbeiten und deswegen habe ich für heute einen Blogpost mit drei kreativen Gestaltungsideen für euer Bullet Journal vorbereiet. Ich hoffe, es gefällt euch!

Monatsübersicht September

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Beginnen möchte ich gerne mit einer klassischen Monatsübersicht. Im September stehen bei mir einige Einführungsveranstaltungen an der Uni an und ich möchte gerne noch besser den Überblick über meine Arbeitszeiten haben. Daher habe ich mir wieder eine Monatsübersicht gestaltet. Die besteht dieses mal aber auch wirklich nur aus diesen beiden Seiten. Andere organisatorischen Dinge notiere ich mir derzeit anders, dazu aber später mehr! Wie ihr vielleicht wisst, mag ich in meinem Bullet Journal gerne florale Muster. Meine zeichnerischen Talente beschränken sich allerdings auf geometrische Rosen, die ich bereits im April benutzt habe und ich wollte sowieso etwas anderes, das außerdem schon ein wenig herbstlich ist. Daher bin ich zu Motivpapier übergegangen. Bei Sostrene Grene habe ich vor einiger Zeit sehr hübsche Bögen Papier gefunden. Ich habe mir also passende Blumen ausgeschnitten und damit meine Übersicht gestaltet. Dazu passte eine eher „romantische“ Schriftart, daher habe ich mit dem Tombow WS-BH Brush Pen Fudenosuke geschrieben. Ich habe dieses mal auch wieder eine Monatsübersicht in Listenform verwendet – das gefällt mir a) besser als die Variante mit einem Raster und b) hat man mehr Platz, um seine Termine zu notieren. Nachdem ich das Foto geschossen habe, habe ich außerdem noch eine Legende mit Uni, Arbeit, Privat und jeweils unterschiedlichen Farben ergänzt. So muss ich zum Beispiel nicht mehr 10-15 Uhr arbeiten schreiben, sondern es reicht, wenn ich einfach die Zeit notiere und in der entsprechenden Farbe markiere. Das sorgt für mehr Übersichtlichkeit!

Inspirationsseite im Stil eines Art Journals

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Ich gestalte sehr, sehr gerne mit Papier und habe daher in meinem Bullet Journal einfach eine Seite erstellt, auf der ich genau das machen konnte. Der Sinn dahinter? Erstens macht das Gestalten Spaß (am besten mit epischer Filmmusik im Hintergund, dann werde ich immer mega kreativ) und zweitens habt ihr dann eine Seite, auf die ihr immer wieder gerne zurückblättert und die euch dadurch neue Motiavtion und Inspiration schenken kann. Für so eine Seite braucht ihr: Motivpapier (aus dem Bastelbedarf oder Zeitschriften wie der Flow), Printables (von Blogs oder Pinterest), Packpapier,  einen schwarzen Fineliner und Klebstoff. Ihr könnt aber natürlich noch viel mehr verwenden: klassische Aufkleber, Glitzer, Stoffreste, Washi Tape… Wie ihr die ganzen Materialien schließlich einsetzt, liegt ganz bei euch. Ihr könnt euch an meiner Seite orientieren oder etwas ganz eigenes erschaffen. Hier geht es ganz besonders darum, eurer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Ein Dashboard zum sammeln von to do Listen und Dingen, die ihr nicht vergessen dürft

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Diese Seite habe ich euch bereits auf Instagram gezeigt und sie ist definitiv das neue Herzstück meines Bullet Journals geworden. Ein Dashboard ist eigentlich nichts anderes als eine Seite, auf der ihr to do Listen und sämtliche Notizen sammeln könnt. Sie eignet sich optimal, um Termine im Blick zu behalten, die in einem Monat stattfinden, den ihr noch nicht einzeln in euer Journal eingetragen habt oder auch für to do’s, die sich nicht auf einen speziellen Tag beschränken. Ich nutze diese Seite sehr ausgiebig und klebe sie gerne mit allerhand Post-it’s zu, haha. Gestalterisch habe ich mich hier größtenteils auf blau und gold beschränkt. Auf die Rückseite von einem alten Collegeblock habe ich dann „mein Dashboard“ geschrieben und in Wolkenform ausgeschnitten. Es gibt zwei feste Orte für Listen: die klassischen to do-Listen kommen bei mir auf die rechte Seite und Termine, an die ich mich allgemein über einen längeren Zeitraum erinnern muss, auf die linke Seite. Das Weekly Goal Printable klebt da übrigens eher aus gestalterischen Gründen, aber natürlich ist dort auch Platz für Ziele. Die Printables sind übrigens von Jordan Clarke, die wirklich sehr talentiert ist und schon lange ein große Inspiration im Thema Kreativität und Gestaltung für mich ist.

Welche Seite gefällt euch am besten? Was ist euch in eurem Bullet Journal wichtig?

xoxo Ruth

6 Kommentare zu „BULLET JOURNAL: drei kreative Ideen für dein Journal

  1. Ich Versuche mein Bullet Journal als angepassten Kalender zu führen und immer das zu verändern, was mir nicht passt. Manchmal braucht man mehr Platz und manchmal weniger.
    Also praktisch mein Planer 2.0
    Ich finde deinen Blog ganz toll 😃

    Gefällt 1 Person

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