7 Tipps für PRODUKTIVES ARBEITEN

Während andere gerne stundenlang im Bett liegen und auf Instagram ihre Zeit vertrödeln, Dinge bis kurz vor knapp aufschieben und sich zu Arbeit ernsthaft zwingen müssen, war ich schon immer eher der produktive Typ. Es ist nicht so, dass ich nicht nicht auch mal Stunden auf Instagram verbringe, Dinge aufschiebe und auch nicht immer zu 100% motiviert bin, aber meistens ist es eben anders. Ich brauche eine Aufgabe, eine Routine und meine geliebten Listen. Das war schon immer so und hat auch bereits zu einigen Erfolgen geführt. Heute möchte ich euch daher meine liebsten Tipps für produktives arbeiten zeigen, damit ihr in Zukunft auch endlich nicht mehr alles aufschiebt und vielleicht sogar ein wenig Spaß beim Erledigen eurer To Do’s habt!

Mit schönen Schreibwaren fängt alles an

Kennt ihr den Spruch „Das Auge isst mit“?. Dabei geht es im Grunde darum, dass uns Gerichte besser schmecken, wenn sie hübsch angerichtet sind bzw. einfach lecker und appetitlich aussehen. Das ganze lässt sich auch auf eure Arbeit übertragen. Ein schöner Block für eure To-Do-Listen, ein hübscher Kalender oder auch einfach bunte Textmarker – das alles kann eure Produktivität erheblich steigern. Ich kann euch zwar auf keiner wissenschaftlichen Basis erklären, warum das so ist, aber meine eigene Erfahrung und die Erzähungen anderer haben mich in dieser Annahme bestätigt. Was schön ist, will man immer und immer wieder ansehen und benutzen, ihr kommt also ganz automatisch ans arbeiten.

Man arbeitet angezogen, nicht im Schlafanzug!

Auch wenn Schlafanzug und Jogginghose beqeumer sind als Jeans, habe ich einfach die Erfahrung gemacht, dass wir produktiver und effizienter arbeiten, wenn wir richtig angezogen sind. Man stellt sich das immer schon schön vor, im Schlafanzug von der Couch aus arbeiten, aber das funktioniert an den seltensten Tagen. Unsere Kleidung bestimmt unsere Haltung und unsere Einstellung. Wenn eure Klamotten also eher nach „Ich chille den ganzen Tag im Bett und gucke Netflix“ aussehen, wird eure Haltung auch dementsprechend sein. Ihr müsst euch natürlich nicht mega herausputzen, aber Jeans, T-Shirt und frisierte Haare machen da schon etwas aus.

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Zur richtigen Zeit arbeiten

Wir sind nicht alle zur gleichen Zeit produktiv. Ja, es gibt sie, die Nachtschwärmer, die am besten arbeiten, wenn alle anderen schlafen. Aber genauso gibt es Menschen, die morgens am produktivsten sind und wieder andere können sich Nachmittags am besten konzentrieren. Ihr müsst einfach die Zeit herausfinden, zu der ihr am besten arbeiten könnt und solltet euer Hauptaugenmerk auf diese Zeit legen. Manchmal kann es allerdings auch vorkommen, dass ihr zu einer völlig ungewohnten Zeit auf einmal vor Ideen nur so sprüht und konzentriert mehrere Stunden arbeiten könnt. Das solltet ihr dann natürlich auszunutzen.

To-Do-Listen schreiben…aber richtig!

Ja, ich liebe Listen. Auch To-Do-Listen. Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass sie a) den Alltag strukturieren und damit unheimlich erleichtern, mich b) irgendwie motivieren und c) meine Produktivität enorm steigern. Beim Erstellen einer To-Do-Liste gibt es allerdings einiges zu beachten:

  • Sie sollte zu erst einmal euren Arbeitsumständen angepasst sein. Wenn ihr viel Zeit habt, können natürlich auch mehr (größere) Punkte auf eure Liste, bei weniger Zeit dementsprechend weniger.
  • Ebenfalls sehr wichtig ist die Priorisierung eurerAufgaben. Aufgaben mit (Abgabe)Fristen oder wirklich wichtigen Inhalt sollten natürlich vor den Aufgaben bearbeitet werden, die noc h etwas Zeit haben oder einfach in dem Moment nicht so wichtig sind.
  • Des Weiteren gehört zu einer guten To-Do-Liste auch immer ein wenig Flexibilität und die Einsicht, dass man nicht immer alles schafft. Ohne diese Einstellung setzt euch eure To-Do-Liste nur unnötig unter Druck und führt eher zu mehr Stress anstelle von weniger.

Mit Timer arbeiten

Eine Methode, die ich immer und immer wieder empfehle und empfehlen werde, ist die Arbeit mit einem Timer. Ohne Timer passiert mir es nämlich sehr schnell, dass ich denke, schon mehrere Stunden gearbeitet zu haben und dann aufhöre, obwohl in Wirklichkeit gerade einmal 20 Minuten vergangen sind. Ich stelle mir den Timer an meinem Handy also auf eine bestimmte Zeitspanne (meistens 30 oder 60 Minuten), lege mein Handy beiseite und lege dann mit der Arbeit los. Nach Ablauf des Timers mache ich entweder eine kurze Pause von fünf Minuten oder stelle den Timer. Nach 90 Minuten Arbeit solltet ihr jedoch mindestens 20 Minuten Pause machen. Der Timer gibt selbstständiger Arbeit einen festen Rahmen und macht sie, für mich, damit einfacher und ebne produktiver.

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Ab und zu den Arbeitsplatz wechseln

Wart ihr schon einmal in einem größeren Starbucks in der oberen Etage? Wenn ja, dann werdet ihr wissen, wovon ich rede. Dort oben wimmelt es häufig nur so von Schülern und Studenten, die die Unibib oder ihren heimischen Schreibtisch einfach nicht mehr sehen konnten und ein wenig Abwechslung in Bezug auf ihren Arbeitsplatz brauchten. Wenn man lange Zeit am selben Platz arbeitet, wird dieser irgendwann an Reiz verlieren. Ein Umgebungswechsel hilft da sehr oft. Natürlich können nicht alle in der Geräuschkulisse eines Starbucks lernen, aber vielleicht findet ihr ja auch einen anderen Ort bei euch zu Hause oder in der Uni, an dem ihr für eine Weile arbeiten könnt.

Störfaktoren beiseitigen

Der vielleicht wichtigste Punkt zum Schluss. Legt alles, was euch ablenken könnte, in weite Entfernung von eurem Arbeitsplatz. Am schlimmsten ist das Handy. Quasi im Minutentakt greift man danach und checkt nur mal kurz Snapchat, Instagram und Co., leider wird aus kurz oft eine ziemlich lange Zeit, die ihr ja eigentlich besser hättet nutzen können. Wenn ihr am Laptop arbeitet, kann es manchmal auch sinnvoll sein, das Internet auszuschalten oder bestimmte Seiten für eine Weile zu sperren.

 

10 Kommentare zu „7 Tipps für PRODUKTIVES ARBEITEN

  1. Ohh wie Recht du hast, danke dafür! Manchmal muss man es einfach nur nochmal lesen, um sich daran zu erinnern. Absolut richtig mit den schönen Schreibwaren, dann macht es gleich viel mehr Spaß! Nur das mit dem Handy krieg ich nicht so gut hin (obwohl ich es ja eigentlich weiß)…muss halt auch oft daran arbeiten, aber es raubt dann immer wieder Zeit!
    Liebst, Corinna von http://www.kissenundkarma.de

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