PLANNING: Mein Kalender für 2019 – Farbsystem, Seitengestaltung uvm.

Auch wenn es mittlerweile schon Ende Januar ist, kommt heute endlich mein Beitrag über meinen Kalender für 2019. Ich möchte euch einfach einen kleinen Einblick in meinen Planer gewähren und euch erzählen, wie ich mich damit organisiere. Außerdem erkläre ich euch, warum ich mich für dieses Jahr für einen klassischen Kalender und gegen ein Bullet Journal wie 2018 entschieden habe. So jetzt ist es raus. Ja, ich habe kein Bullet Journal mehr. Wieso, weshalb, warum erfahrt ihr wie gesagt heute. Viel Spaß! (Bitte beachten: es besteht keinerlei Form der Kooperation mit einer der genannten Marken!)

Kein Bullet Journal mehr

Ein knappes 3/4 Jahr habe ich ein „richtiges“ Bullet Journal geführt, davor fast 2 Jahre lang eins parallel zu einem klassischen Kalender. Als ich im März 2018 meinen letzten Schultag hatte und ich von da an nur noch für die Abiturprüfungen zur Schule musste, habe ich das als perfekten Beginn für mein Bullet Journal betrachtet. Anfangs war ich auch noch sehr motiviert und habe die wenigen Verpflichtungen, die ich in der Zeit hatte, so sehr gut organisiert bekommen. Doch bereits Ende Juni hatte ich mein erstes „Tief“ . Ich hatte a) kaum Termine (ich hatte schließlich mein Abi in der Tasche und einen endlosen Sommer ohne Verpflichtungen vor mir) und b) sind mir die Ideen ausgegangen bzw. konnte ich mein Bullet Journal nicht so gestalten, wie ich es gerne wollte. Ich kann einfach nicht so gut zeichnen. Im September konnte ich mich dann jedoch wieder motivieren und habe für den September und des Oktober zwei Set-Ups „gezaubert“, die mir wirklich gut gefallen haben. Darüber gibt es hier übrigens auch einen Post. Im Oktober habe ich dann mein Studium begonnen und bin zu diesem Zeitpunkt erstmals an die Grenzen eines Bullet Journals gestoßen. Auf einmal hatte ich wieder jede Menge Termine, Deadlines und Aufgaben, die sich nicht nur über den Zeitraum eines Monats, sondern über das gesamte Semester erstreckten. Ein Bullet Journal bietet aber logischerweise immer nur so viele Planungsmöglichkeiten, wie man vorher selbst einzeichnet. Schon nach kurzer Zeit war für mich klar, dass ich ein Bullet Journal einfach nicht als Kalender benutzen kann. Zumindest nicht so lange ich studiere. In den knapp drei Monaten zwischen Studienbeginn und neuem Jahr, das mit einem neuen Kalender auf mich wartete, habe ich mich so unorganisiert wie schon lange nicht mehr gefühlt. Ich mochte das Prinzip des Bullet Journalings wirklich sehr, aber es ist, für mich, einfach keine geeignete Methode, um mich während des Studiums zu organisieren. Daher bin ich wieder zurück zum klassischen Kalender gewechselt.

Mein neuer Kalender von Leuchtturm1917

Wie auch bei meinem Bullet Journal, habe ich mich für einen Kalender von Leuchtturm1917 entschieden. Ich mag das schlichte, einfache Design, das aber dennoch viel Platz für Gestaltungen zu lässt. Der Kalender, für den ich mich entschieden habe, enthält folgendes: Jahresübersichten für 2018, 2019 und 2020, eine Monatsübersicht in Listenform für 2019 und die erste Hälfte von 2020 (so kann ich im Wintersemester Deadlines fürs neue Jahr notieren), eine Übersicht über gesetzliche Feiertage sowie Schulferientermine für Deutschland, Österreich und die Schweiz, eine Übersicht internationaler Feiertage, einen Projektplaner für 2019, 52 Wochenübersichten (eine Woche passt auf eine Doppelseite), die genug Platz für Termine, to-do’s und Anmerkungen haben, eine kleine Tasche für Notizzettel, Sticker zur Archivierung, einen Geburtstagskalender, ein Adressbuch und schließlich noch einige Blankoseiten, die ich frei gestalten habe. Wie seht ihr weiter unten ;). Ich bin wirklich sehr glücklich mit diesem Kalender und fühle mich, seit ich ihn benutze, wieder deutlich organisierter.

Meine Planungstools

Kommen wir nun zu meinen eigentlichen Planungstools. Also zu den kleinen „Helferchen“, die mich dabei unterstützen, mich zu organisieren und selbst in der stressigsten Zeit den Überblick zu bewahren. Hier also meine Favoriten:

  • Haftnotizen: die kleinen Klebezettel eigenen sich nicht nur zum heiraten (kleine Grey’s Anatomy Anspielung😂), sie sind auch sehr nützlich, wenn man sein Leben organisieren möchte. Auf dem Bild weiter unten seht ihr meine aktuellen Zettel, die übrigens von odernichtoderdoch sind. Die beiden großen benutze ich gerne für Notizen, to-do’s oder ähnliches, die nicht an einen speziellen Tag gebunden sind, sondern eher innerhalb meines Kalenders mitwandern. Ideen für die Woche, kleine Sprüche oder auch Erinnerungen. Mit den Wassergläsern tracke ich gerne ab und zu, wie viel Flüssigkeit ich so zu mir. Die Wochenübersicht nutze ich zur Zeit sehr gerne, um meine Yogaeinheiten festzuhalten. Die Tage, an denen ich Yoga gemacht habe, kreuze ich an. Der Zettel klebt einfach auf der entsprechenden Wochenseite in meinem Kalender. Die anderen benutze ich einfach zum markieren.
  • Farbsystem: Ich schwöre schon ewig auf ein ordentliches Farbsystem. In meinem Bullet Journal habe ich es mal mit einem klassischen Key probiert (also mit Symbolen). Das hat allerdings nicht wirklich funktioniert, weswegen ich wieder auf mein geliebtes Farbsystem umgestiegen bin. Den richtigen Nutzen eines solchen Systems kann ich nicht unbedingt erklären, mir hilft es einfach extrem, wenn ich meine Termine in Kategorien einteile und diesen dann Farben zu ordne. Andere kommen besser mit Symbolen zu recht, das ist einfach eine Frage des Typs! Für alle Farbmenschen da draußen ist hier auch noch einmal meine Codierung: lila = Uni, rosa = Arbeit, türkis = Urlaub, grün = Privat/Freizeit, gelb = Geburtstage, orange = freie Verwendung.
  • meine Stifte: Natürlich funktioniert das ganze Planen und Organisieren nicht ohne Stifte. Für meine normalen Eintragungen verwende ich einen klassischen blauen Kugelschreiber. Mit denen kann ich zum Beispiel viel besser schreiben als mit Finelinern und beim markieren verwischt nichts. Außerdem benutze ich die Textmarker von Stabilo Boss in den Pastellfarben. Ich habe mittlerweile sogar alle und bin nach wie vor sehr überzeugt von ihnen. Sie verschmieren nicht, die Farbintensität ist hoch und sie halten ewig.
  • Urlaube, Geburtstage etc. eintragen: Direkt am Anfang, also wenn ich einen Kalender neu habe, trage ich bereits alle Geburtstage sowie Urlaube ein. Die Geburtstage auf die Wochenübersichten, die Urlaube auf die Montatsübersichten. Ich habe im letzten Jahr einfach festgestellt, dass eine bloße Übersicht mit allen Geburtstagen bei mir einfach dazu führt, dass ich manche vergesse, da ich die entsprechende Seite einfach nicht täglich aufschlage. Aber die Wochenübersicht benutze ich täglich, weswegen ich dort auch wirklich an die Geburtstage erinnert werde.
  • Sticker: Seit diesem Jahr probiere ich außerdem Sticker aus. Die sind ein ganz süßes Extra, die beim visualisieren helfen.

Die Extraseiten – ein bisschen Bullet Journal ist es immer noch

Wie bereits erwähnt, hat mein Kalender hinten noch einige Extraseiten. Diese liebe ich sehr, da sie mir ermöglichen, doch noch gewisse Aspekte des Bullet Journaling beibehalten zu können. Wie auch in meinem alten Journal habe ich mir wieder eine Dashboardseite gemacht, diese befindet sich ganz am Anfang meines Kalenders. Hier habe ich einfach eine unbenutzte Seite mit einem schönen Papier beklebt und kann diese Seite nun nutzen, um Notizen, Einkaufszettel etc. zu sammeln. Dann habe ich eine Doppelseite für meine Ziele, inklusive einer Einteilung in Quartalsziele. Wenn euch diese Thematik interessiert, könnt ihr gerne bei meinem 2019 Blogpost vorbeischauen! Um den Überblick über mein Studium zu behalten, habe ich mir auch dafür eine Doppelseite angelegt. Hier halte ich zum Beispiel fest, welche Veranstaltungen ich im laufenden Semester belegt habe und kann, wenn ich die Veranstaltung und die entsprechenden Prüfungen bestanden habe, dies abhaken. Außerdem halte ich hier fest, wann meine Prüfungen bzw. Abgaben sind, was ich für welches Fach machen muss (hier eignen sich auch wieder Klebezettel, da ihr diese Information ja nur drei Monate braucht, die Seite aber das ganze Jahr) und wann die Belegphasen für das neue Semester beginnen. Um ein wenig Achtsamkeit in meinem Kalender zu integrieren, habe ich eine Dankbarkeitsliste erstellt. Des Weiteren habe ich eine kleine Übersicht für meine Blog- und Instagramstatistiken in meinem Planer. Hier halte ich auch neue Beitragsideen fest. Außerdem führe ich auch noch eine Liste über die Bücher, die ich 2019 gelesen habe.

Positive Vibes: das Mood/ Vision Board

Ich glaube, ich habe es jetzt echt schon sehr, sehr oft erwähnt, aber ich liebe Mood bzw. Vision Boards einfach. Für mich wird so eine Idee, ein Gedanke oder ein oder mehrere Ziele einfach viel greifbarer. Außerdem versprühen sie positive Energie und erinnern mich an die guten und schönen Dinge im Leben. Deswegen enthält auch mein Kalender für 2019 wieder ein Mood Board, das ihr hier auch sehen könnt. Vielleicht kann der ein oder andere daraus ja auch ableiten, was mir für 2019 besonders wichtig ist :) .

Wie organisiert ihr euch? Was ist euch dabei besonders wichtig?

xoxo Ruth

15 Kommentare zu „PLANNING: Mein Kalender für 2019 – Farbsystem, Seitengestaltung uvm.

  1. Ich finde Bullet Journals immer sehr cool, aber ähnlich wie dir fehlt mir da ein bisschen das Talent für die Gestaltung (obwohl ich eigentlich sogar gut zeichnen kann, aber es scheitert wohl etwas am Händchen für Kalender). Also hab ich mittlerweile auch wieder einen klassischen Kalender, den ich etwas verziere. ;)

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    1. Alles eine Sache der Gewöhnung! Probier es doch einfach mal aus, kauf dir einen hübschen Kalender (jetzt gibt es die für 2019 ja ganz günstig) und los geht’s. Oder du probierst die digitale Variante. Viel Erfolg bei beidem :)
      Liebe Grüße

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