BUDDHA BOWL REZEPT + Tipps für eine nachhaltige und bewusste Ernährung

BUDDHA BOWL REZEPT + Tipps für eine nachhaltige und bewusste Ernährung

Heute wird es lecker! Zum ersten mal seit einer halben Ewigkeit gibt es mal wieder ein Rezept von mir (yay!). Aber nicht nur das, ich möchte euch nämlich zusätzlich auch noch ein paar Tipps für eine nachhaltige und bewusste Ernährung vorstellen. Vorab sei gesagt, dass ich weder Veganerin noch Vegetarierin bin, das jedoch nicht bedeutet, dass man nicht auch nachhaltig und bewusst essen kann. Aber dazu gleich mehr. Also, ab in die Küche und los geht’s!

Was ist eine Buddha Bowl überhaupt?

Gibt man #buddhabowl bei Instagram ein, erscheinen 358 Tausend Beiträge, das sind einige ganze Menge Beiträge. Es wird also höchste Zeit zu klären, was sich hinter diesen Schüsseln voll mit buntem Essen so versteckt. Buddha Bowls sind, häufig vegetarische oder vegan, Gerichte mit einer Grundlage aus Reis, Quinoa, Bulgur oder Couscous, die gemeinsam mit, möglichst buntem, Gemüse, Kartoffeln oder Süßkartoffeln und Toppings wie Nüssen, Samen oder Sprossen serviert werden. Es gibt zig Kombinationsmöglichkeiten, im Grunde kann man alles mischen, was einem schmeckt. Hinzu kommt das hübsche Anrichten der Bowls.

Einfaches Buddha Bowl Rezept

Kommen wir nun zu meinem Rezept. Es ist recht simpel, aber super lecker, gesund und vegan. Bei den Mengenangaben richtet euch am besten nach eurem Gefühl und eurem Geschmack. Wenn ihr eine Zutat beispielsweise lieber mögt, als eine andere, dann nehmt ruhig mehr von ihr! Meine ungefähren Mengenangaben haben für knapp vier Portionen gereicht (zwei wirklich große für mittags und zwei kleine für abends).

Ihr braucht:So geht’s:
Couscous
eine Packung TK Brokkoli
eine Dose Mais
Cocktailtomaten
ca. fünf Kartoffeln 
eine Dose Kichererbsen
Sesam
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Paprikagewürz

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kartoffeln waschen und in Spalten schneiden. Gemeinsam mit den Kichererbsen in eine Schüssel geben und nach Gefühl Öl, Salz, Pfeffer und Paprika hinzugeben. Alles vermengen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Für ca. 40 Minuten im Ofen zubereiten (eventuell die Kichererbsen früher vom Blech nehmen). In der Zwischenzeit Brokkoli und Couscous nach Packungsanweisung zubereiten. Den Mais abtropfen lassen und die Tomaten waschen sowie halbieren. Zum Schluss den Couscous in eine Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten bedecken. Abschließend den Sesam drüber streuen und fertig ist die Buddha Bowl!

Wie kann ich mich bewusst und nachhaltig ernähren?

Ich komme, zum Glück, aus einer Familie, in der schon immer sehr auf eine gesunde sowie bewusste und nachhaltige Ernährung geachtet wurde. Ich hatte also von klein auf ein gewisses Verständnis für diese Ernährungsweise und musste nicht erst „bekehrt“ werden. Eingangs habe ich erwähnt, dass ich weder vegetarisch noch vegan esse, wenig Fleisch esse ich jedoch trotzdem. Eine fleischlose oder wenigstens eine fleischreduzierte Ernährung ist definitiv nachhaltiger. Allein für die Produktion von Rindfleisch werden Unmengen an Wasser verbraucht, viele Tiere leben vor ihrem Tod unter furchtbaren Bedingungen. Ich möchte nicht grundsätzlich und vollständig auf Fleisch verzichten, aber dennoch konsumiere ich wenig Gleich, vermutlich deutlich weniger als der Durchschnittsbürger in Europa. Wenn Fleisch gegessen wird, dann sollte man darauf achten, dass man weiß, woher das Fleisch kommt bzw. möglichst Biofleisch kaufen. Auch habe ich meinen Wurstkonsum deutlich reduziert, da man bei Wurst nun einmal nicht wirklich weiß, was alles verarbeitet wurde und ich die Vorstellung davon mittlerweile echt eklig finde. Ich habe das Glück, dass unweit von mir ein Hof, der Hühner hält, seine Eier auch verkauft. Das sind wirklich Freilandeier von glücklichen Hühnern. Die Hühner haben eine riesige Weide (heißt das auch bei Hühnern so, haha), die man als Konsument auch direkt sehen kann. Natürlich sind die Eier teurer als die im Supermarkt, aber dafür wurde kein Tier dafür gequält. Solltet ihr so einen Hof nicht in eurer Nähe haben, reichen natürlich auch die Freiland- und Bioeier aus dem Supermarkt. Da sind wir auch schon direkt beim nächsten Thema: zur Zeit eröffnen ja immer mehr Unverpacktläden und ähnliches, was ich wirklich super finde, aber an eine wichtige Sache sollte man bei solchen Läden immer denken. Ist der Unverpacktladen in euer unmittelbaren Nähe, ist alles super, aber wenn er dann doch einige Kilometer mehr entfernt ist, solltet ihr besser nur dann dort einkaufen gehen, wenn ihr sowieso in der Nähe seid. Sonst kauft ihr zwar umweltfreundlich ein, belastet die Umwelt aber zusätzlich oder wenn nicht noch mehr durch den Anreiseweg. Der wichtigste Punkt einer nachhaltigen Ernährung ist jedoch das saisonale und regionale Einkaufen. Klar, manchmal hat man einfach absolute Gelüste nach Erdbeeren im Winter und dem kann man auch schon mal nachgehen, aber das sollte dann auch die Ausnahme bleiben! Erstens schmecken Erdbeeren aus Deutschland im Juni viel besser als solche von sonst wo auf der Welt im Dezember. Es gibt selbstverständlich auch Obst- und Gemüsesorten, die gar nicht bei uns wachsen, dann solltet ihr beim Kauf auf Fairtrade- und Bio-Siegel achten! Ich habe euch hier einmal eine Liste mit einheimischen Obstsorten erstellt:

FrühjahrSommerHerbstWinter
Äpfel
Birnen
Erdbeeren
Rhabarber
Äpfel
Aprikosen
Birnen
Brombeeren
Heidelbeeren
Himbeeren
Johannisbeeren
Kirschen, süß
Pflaumen
Rhabarber
Äpfel
Pflaumen
Brombeeren
Erdbeeren
Himbeeren
Johannisbeeren
Äpfel
Birnen

Quelle: edeka.de (Stichwort Saisonkalender)

Wie achtet ihr auf eine nachhaltige Ernährung? Viel Spaß beim nachkochen!

xoxo Ruth



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