Diese 5 ANGEWOHNHEITEN verändern dein Leben! Achtsamkeit, Glücklich sein und Produktivität

Vieles von dem, das wir machen, hängt mit unseren Gewohnheiten zusammen. Der Mensch verlässt nicht ganz so gerne seine Comfort Zone, auch wenn er das definitiv häufiger tun sollte. Gewohnheiten lassen sich auch nur schwer wieder loswerden, was Vor- und Nachteil zugleich ist. Wer einmal eine gute Gewohnheit entwickelt hat, wird diese vermutlich auch immer beibehalten. Bei schlechten ist es leider ähnlich. Es sei denn ihr arbeitet bewusst dagegen an! Heute möchte ich euch aber fünf guten Angewohnheiten vorstellen, mit denen ihr euer Leben achtsamer, glücklicher und produktiver gestalten könnt. Wichtig bei all diesen Eigenschaften ist allerdings, dass ihr mit einer gewissen Geduld an sie heran geht. Ihr macht sie euch nicht von heute auf morgen zur Gewohnheit, aber wenn ihr es wirklich wollt und auch dran bleibt, dann schafft ihr das!

Einen kalender führen

Für mich ist der Schlüssel zu einem organisierten Leben ein ordentlicher Kalender. Ein Ort, an dem ich alle meine Termine, Fristen, Verabredungen und Co. festhalten kann. Ich persönlich brauche dazu auch einen Kalender, der a) aus Papier ist und mit dem ich b) im Voraus planen kann. Daher hat auch das System des Bullet Journals für mich nicht funktioniert. Ein Kalender erleichtert das Leben und steigert die Produktivität. Alles hat seinen Platz und man muss nicht erst tausend Hefter durchblättern, bis man die entsprechende Information, die man in dem Moment braucht, gefunden hat. In meiner „Planning“-Kategorie hier auf dem Blog findet ihr übrigens weitere Beiträge über die Vorzüge eines Kalenders und ihr bekommt auch einen kleinen Einblick in meinen Planer.

Wer spontan ist, erlebt mehr

Ich war nie sonderlich spontan. Bis vor ca. einem Jahr brauchte ich immer eine gewisse Zeit, um mich auf Dinge vorbereiten zu können. Spontane Planänderungen? Nicht mit mir! Wenn ich mich einmal auf eine Sache eingestellt hatte, dann musste diese auch garantiert so bleiben. Klar, es gab immer mal wieder spontane Momente, aber im Großen und Ganzen war ich einfach nicht spontan. Wie ihr vielleicht gemerkt hat, steht hier alles im Präteritum. Mittlerweile bin ich nämlich tatsächlich zu einem spontanen Menschen geworden. Kein Scherz! Ich denke, das liegt hauptsächlich an der Uni. Und am selbst Auto fahren. Es ist einfach so, dass man viel mehr erlebt, wenn man sich auch mal spontan auf etwas einlässt. Und so gehe fahre ich oft spontan abends noch zu Freundinnen, in die Stadt oder ändere meine Pläne, ohne dass es mich stört. Springt definitiv mal über euren Schatten und sagt zu einem spontanen Ereignis zu, ihr werdet es garantiert nicht bereuen. Häufig sind die spontanen Dinge nämlich auch viel besser als das, was man ewig im Voraus geplant hat. Der Grund ist ganz einfach: wenn man etwas vorher plant, hat man irgendwann ganz bestimmte Vorstellungen und Erwartungen, wie etwas abzulaufen hat und ganz ehrlich, meistens kommt es dann eben nicht so, sondern ganz anders und das führt leider häufig zu Enttäuschungen. Also, vielleicht hat ja eine Freundin oder ein Freund von euch heute noch spontan Zeit? 😉

Einen freien nachmittag/abend die woche

Irgendwann in der Oberstufe habe ich damit angefangen, Freitagnachmittags nach der Schule weder Hausaufgaben zu machen, noch zu lernen. Stattdessen hatte ich da endlich mal Zeit für meine Hobbys. Für kreative Projekte, fürs backen für einfach alles, das unter der Woche zu kurz gekommen ist. Dieser eine komplett freie Nachmittag hat mir definitiv den Druck abgenommen und dazu geführt, dass ich viel entspannter und deutlich weniger gestresst bin. Auch in meinem Studium führe ich dieses kleine „Ritual“ weiter. Ich freue mich die ganze Woche über auf meinen freien Freitagnachmittag/Abend und das führt tatsächlich auch zu mehr Motivation den Rest der Woche über.

kein social media unmittelbar vor dem einschlafen

Auf Instagram und auch auf Blogs wird in letzter Zeit eine gewisse Abneigung Social Media gegenüber breit. Wobei das ja auch eigentlich ein Widerspruch in sich ist, schließlich gehören Instagram und Blogs auch zu den sozialen Netzwerken. Es geht dabei aber auch viel mehr um einen bewussteren und achtsameren Umgang mit eben diesen Netzwerken. Ich selbst habe dazu noch nicht so wirklich eine richtige Position gefunden und finde vieles ein bisschen übertrieben. Was ich allerdings nicht übertrieben finde, ist die Angewohnheit, kurz vor dem schlafen gehen kein Social Media mehr zu konsumieren. Ehrlich gesagt praktiziere ich das schon seit Jahren so. Eigentlich seitdem ich soziale Netzwerke nutze und das ist mittlerweile schon ganz schön lange. Bevor ich mich mit einem Buch ins Bett oder mit einer Serie auf die Couch lege, hänge ich mein Handy an den Strom und gehe dann in 85% der Fälle bis zum schlafen gehen nicht mehr dran. Ich gucke durchaus nochmal nach, ob mir nicht jemand irgendwas ganz wichtiges geschrieben hat, aber nach 10 bin ich an ganz gewöhnlichen Abenden unter der Woche, an denen ich nichts besonderes vor habe, eigentlich nicht mehr zu erreichen. Schwer zu erreichen schon ab 8/halb 9, denn da beginne ich meistens mit dem lesen oder mit Netflix. Diese Angewohnheit führt zum Beispiel dazu, dass ich früher schlafen gehe und mich nicht dazu verleiten lasse, noch Ewigkeiten durch Instagram zu scrollen und irgendwelche Videos auf YouTube anzuschauen. Auch gewinne ich so einen gewissen Abstand zu dieser ganzen Social Media Welt und kann mich entspannt auf meinen Abend einlassen. Von vielen, die diese Angewohnheit neu eingeführt haben, habe ich auch gehört, dass sich dadurch die Schlafqualität erheblich gebessert hat. Noch ein Tipp: legt euer Handy nicht direkt ans Bett, sondern ein wenig weiter entfernt auf eine Kommode oder den Schreibtisch. Das senkt das Risiko, doch noch dran zu gehen, erheblich.

werde ein morgenmensch

Ich habe das große Glück, von Natur aus eher ein Frühaufsteher als ein Langschläfer zu sein. Klar, wenn ich um 05:30 Uhr aufstehen muss, bin ich auch müde, aber spätestens eine halbe Stunde später bin ich meistens richtig wach und ein Morgenmuffel bin ich definitiv nicht. Ich bin morgens voll aufnahmefähig und kann da auch besser arbeiten als nachmittags. Außer kreative Dinge wie schreiben (nicht wissenschaftlich, das kann ich auch besser vormittags bzw. morgens) oder malen, die kann ich super gut abends. Meine Devise lautet hier: wer früh aufsteht, hat mehr vom Tag! Ihr müsst ja gar nicht um halb 6 aufstehen, das würde ich auch nicht machen, wenn ich nicht zur Uni müsste, aber so zwischen 06:30 Uhr und 07:00 Uhr kann man wunderbar aufwachen, noch ein bisschen liegenbleiben und dann noch vor 09:00 Uhr in den Tag starten. Man schafft dann einfach so unglaublich viel mehr, als wenn man bis halb elf oder später im Bett liegt und einfach so „in den Tag hineinlebt“. Manchmal kann das natürlich genau richtig sein, aber an den meisten Tag führt das eigentlich nur dazu, dass man schlechter gelaunt und weniger produktiv ist. Früheres aufstehen hängt natürlich auch mit früherem zu Bett gehen zusammen. Ich bleibe auch gerne mal länger auf oder gehe abends aus, aber ganz ehrlich, wenn ihr eh alleine zu Hause und in eurem Bett/ auf der Couch liegt, dann könnt ihr auch mal um elf oder um zehn statt weit nach Mitternacht schlafen gehen. Glaubt mir, euer Körper wird es euch danken!

extra: Nimm dir zeit für deine liebsten

Überraschung, als kleines Extra habe ich hier noch eine sechste Gewohnheit für euch. Und zwar solltet ihr euch Zeit für eure Liebsten nehmen. Jede Form von Beziehung lebt davon, dass sie gepflegt wird. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass nicht immer alles, was Menschen zu tun hat, super einfach ist, aber es lohnt sich. Letztlich sind wir niemand ohne die, die wir lieben, Freundschaften sind einfach gut für die Seele (oh je, das klingt ziemlich kitschig 😅). Trefft euch sooft es geht mit euren Freunden, besucht eure Großeltern, verbringt Zeit mit eurer Familie. Da wir das in unserem stressigen Alltag oft vergessen, wollte ich es hier einfach mal erwähnen, damit der ein oder andere daraus vielleicht eine Gewohnheit entwickeln kann. Diese Gewohnheit kann man übrigens super mit der zweiten verbinden.

Welche Gewohnheit würdet ihr gerne entwickeln?

xoxo Ruth

8 Kommentare zu „Diese 5 ANGEWOHNHEITEN verändern dein Leben! Achtsamkeit, Glücklich sein und Produktivität

  1. Ganz ehrlich, viele meiner Freunde halten mich für vollkommen seltsam um 6 Uhr morgens aufzustehen um eine halbe Stunde gemütlich zu frühstücken und YouTube Videos zu schauen. Dieses kleine Ritual hat sich so in meinen Alltag etabliert, dass ich mich jeden Morgen darauf freue und diese Zeit für mich vollkommen zelebriere. Deshalb kann ich dir nur zustimmen, dass man sich auch einfach mal eine bewusste Pause gönnen muss um nicht nur dem Stress zu entfliehen, sondern um auch gestärkter weitermachen zu können.
    Ganz liebe Grüße, Kirsten

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  2. Uff, ja, die Sache mit der Spontanität… 😂😂😂 Ich arbeite daran, aber wenn ich Dinge geplant habe, fühle ich mich besser.
    Ich habe mir vorgenommen mehr zu lesen und zu zeichnen. Den freien Freitagnachmittag habe ich auch, weil man nach einer langen Woche mal abschalten muss. Gestern Nachmittag zum Beispiel habe ich mal wieder länger in der Buchhandlung gestöbert und ein Buch gekauft, eins bestellt und mir eins gemerkt, um es aus der Bücherei auszuleihen. Man kann leider nicht alle Bücher kaufen, die man möchte… Kennst du das? 😂
    Liebe Grüße, lilaboxx 😊

    Gefällt 1 Person

    1. Glaub mir, niemand kann das mit der Spontanität besser nachvollziehen als ich, aber auch ich habe es geschafft. Gestern war beispielsweise auch wieder einer dieser spontanen Momente in meinem Leben. Und das mit den Büchern kenne ich natürlich auch 🙈
      Dein alter Kommentar wurde übrigens doch gepostet, das ist jetzt auch der, den ich freigeschaltet habe!
      Liebe Grüße
      Ruth

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