HEUTE ist mein LIEBLINGSTAG! Wie du lernst, jeden Tag wertzuschätzen und die kleinen Dinge zu zelebrieren + PLAYLIST

HEUTE ist mein LIEBLINGSTAG! Wie du lernst, jeden Tag wertzuschätzen und die kleinen Dinge zu zelebrieren + PLAYLIST

Es gibt eine Menge (kitschige) Sprüche, die immer und immer wieder anpreisen, jeden Tag wertzuschätzen und in jedem Tag etwas positives zu finden. Wie so häufig, nerven einen diese Sprüche zwar, besonders wenn sie von Damen gewissen Alters in WhatsApp Storys gepostet und wie eine neue, noch nie dagewesene, Lebensweisheit verkauft werden, jedoch enthalten viele von ihnen dennoch die Wahrheit. In unserem Leben ist es nun einmal so, dass nicht jeder Tag filmreif ist und manchmal außer Alltag nicht viel passiert. Wenn wir also mit unserem Alltag nicht glücklich sind, werden wir wohl eher seltener wirklich glücklich und zufrieden werden. Heute möchte ich euch deshalb auch zeigen, wie ihr lernt, mit eurem Alltag glücklich zu werden. Denn in jedem Tag, so alltäglich er euch auch erscheinen mag, steckt garantiert eine Sache, bei der es sich lohnt, sie zu zelebrieren!

Analysiere deinen Alltag – und ziehe die entsprechenden schlüsse daraus

Zu Beginn solltest du dich fragen, wie dein aktueller Alltag überhaupt aussieht. Eine ganz gewöhnliche Woche von Montag bis Freitag, was passiert da? Und wie geht es dir damit? Vielleicht hilft es dir, dir deinen Tages- bzw. Wochenablauf aufzuschreiben. Wann stehst du auf? Wann bist du in der Uni/ der Schule oder auf der Arbeit? Welcher Tag ist der stressigste, welcher der entspannteste? Verschaffe dir so zu erst einmal einen Überblick und überlege dann, wie es dir damit geht. Wenn es dir gut damit geht und du deinen Alltag magst, dann ist der erste Schritt schonmal getan. Sollte das nicht so sein, solltest du dich nun mit der Aufgabe befassen, deinen Alltag an deine persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Manche Dinge sind festgeschrieben, die kannst nicht ändern, anderes jedoch ist veränderlich. Deine Abendgestaltung beispielsweise. Hier hilft das Entwickeln von festen Ritualen oder Routinen. Mach den Montag zu deinem Home-Spa-Day, dienstags wird selbst gekocht, mittwochs geht es zum Yoga, am Donnerstag hast du endlich Zeit zum lesen und der Freitag ist wie gemacht für deine Freunde (oder deine Familie) und dich. Das ist natürlich nur ein Beispiel, das nicht zu ernst genommen werden sollte, aber der Grundgedanke ist: Baue in deinen neuen Alltag möglichst viele Elemente ein, die dir Spaß machen und die gut für DICH sind. So wird es dir wesentlich leichter fallen, deinen Alltag zu lieben.

wie man das gute in jedem tag findet

Man kann leicht sagen „Erfreue dich an den kleinen Dingen“ und „In jedem Tag steckt etwas Positives“, aber wie sieht das eigentlich in der Praxis aus? Wie kann ich wirklich das Positive in jedem Tag entdecken? Zuerst einmal hat das alles viel mit persönlicher Einstellung zu tun. Es gibt da dieses Sprichwort, „Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben“, welches ich nicht sonderlich mag. Es ist so pessimistisch. Stattdessen kann man es aber auch einfach umdrehen und sagen „Du sollst den Tag nicht vor dem Abend als schlechten abstempeln“. Soll heißen: Nur weil morgens vielleicht nicht alles geklappt hat, heißt das nicht, dass der Tag nicht doch noch gut werden kann. Wer mit dieser Grundeinstellung an einen Tag herangeht, dem wird es auch viel leichter fallen, die schönen Dinge auch wirklich zu erkennen. Nun kommen wir aber zu meinem kleinen Geheimtipp: seit Beginn des Jahres filme ich jeden Tag einen kleinen Videoschnipsel (ca. 10 Sekunden lang) von den besonderen Dingen, die an diesem Tag passiert sind. Am Ende des Jahres möchte ich dann diese ganzen kleinen Videos zu einem großen zusammenschneiden, das mein Jahr 2019 zusammenfasst. Durch diese kleine „Aufgabe“ bin ich jeden Tag besonders darauf bedacht, etwas besonderes und aufregendes an einem Tag zu finden. Bei mir persönlich klappt das mit dem filmen auch besser, als alles zu notieren, da ich natürlich in der Situation selbst filmen muss, anstatt alles zu einem späteren Zeitpunkt aufzuschreiben. Mir ist bewusst, dass man natürlich oft nicht weiß, ob das, was man gerade gefilmt hat, wirklich das beste des Tages ist, aber man kann ja so viel filmen wie man möchte und eigentlich geht es auch viel mehr darum, sich bewusster mit seinem Tag auseinanderzusetzen. Damit ich auch keinen Tag vergesse, habe ich mir übrigens eine Erinnerung erstellt, die mich täglich sowohl am Handy als auch am Laptop daran erinnert!

dankbarer werden

Das mit der Dankbarkeit ist immer so eine Sache. Dieses ganze „ach, ich bin ja so dankbar“-Gehabe finde ich ehrlich gesagt auch ziemlich nervig. Man muss nicht immer jedem Menschen, dem man begegnet, aufbinden wie dankbar man doch für alles in seinem Leben ist. Aber es ist in der Tat sehr bereichernd, sich ab und zu einmal vor Augen zu führen, welche Privilegien man eigentlich besitzt und wofür man einfach so ganz grundsätzlich dankbar ist. Das kann man im Kopf machen oder aber aufschreiben. Mir persönlich hilft aufschreiben immer sehr beim Manifestieren meiner Gedanken. Jedenfalls kann man für alles mögliche in seinem Leben dankbar sein. Für unterstützende Eltern, gute Freunde, einen liebenden Partner oder Geschwister, die wie beste Freunde sind. Man kann aber auch dankbar für die Bildung sein, die man genießen darf oder dafür, jeden Tag einen sicheren Schlafplatz zu haben. Ganz wichtig beim Führen von Dankbarkeitslisten: Bitte kein schlechtes Gewissen bekommen!

Nimm deine umwelt einmal ganz bewusst wahr

Hast du dich schon einmal ganz bewusst auf die Welt um dich herum eingelassen? Alles wahrgenommen, das dich umgibt? Die Sonnenstrahlen auf deiner Haut, das Vogelgezwitscher in den Bäumen über dir? In unserer schnellen Welt nehmen wir uns zu selten Zeit für so etwas, dabei tut es doch eigentlich so gut. Das hört sich jetzt vielleicht ein wenig bescheuert an, aber wenn du das nächste Mal auf die Bahn warten musst, nach Hause läufst oder auch einfach nur kurz innehalten willst, schließe einfach einmal die Augen und nimm alles wahr, das um dich herum ist. Atme lange ein und vollständig aus. Lass für diesen Moment alle Gefühle zu. Du kannst mir glauben, danach fühlst du dich so viel besser.

die Feel-good-playlist

Was mir beim bewussten Wahrnehmen meiner Umwelt auch immer sehr hilft, ist die richtige Musik. Musik, die sich nach Urlaub anfühlt. Nach Freiheit. Und nach Liebe. Nach purem Glück. Und das mitten im Alltag. Es gibt fast nichts besseres, als mit dieser Musik auf voller Lautstärke in der Bahn zu sitzen und durch die Scheibe die Sonne auf dem Gesicht spüren zu können. Meine ultimative Feel-Good-Playlist findet ihr daher auch in diesem Beitrag. Sie besteht hauptsächlich aus George Ezra, Ben Rector, Colbie Caillat und anderen Interpreten, deren Musik einfach glücklich macht. Also, Kopfhörer auf und reinhören!

Was hilft euch dabei, den Alltag zu genießen?

xoxo Ruth



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