LIFEUPDATE: George Ezra Konzert, ganz viel lesen und der Sommer

Ihr Lieben, es wird mal wieder Zeit für ein paar Einblicke in mein Leben. In das, was in den letzten Wochen so passiert ist, wie es mir geht, was so ansteht und alles, was ich sonst einfach mal gerne erzählen wollte. Ich erzähle euch vom George Ezra Konzert, von meinen Plänen für den Sommer und von noch viel mehr. Viel Spaß beim lesen!

ich bin jetzt 19

Am 02. April bin ich 19 geworden. Das ist jetzt auch schon fast wieder zwei Monate her, aber ich hatte vorher einfach noch keine Gelegenheit, euch von meinem Geburtstag zu erzählen, daher mache ich es jetzt. Mein 19. war der erste, den ich nicht wirklich gefeiert habe. Ich war vormittags in der Uni, nachmittags waren meine Großeltern väterlicherseits zu Besuch (die anderen waren im Urlaub und ich habe sie erst zwei Wochen später gesehen) und abends war ich mit meinen besten Freundinnen Essen. Die Jahre zuvor habe ich immer recht groß gefeiert. Ich habe eine große Verwandtschaft, die eingeladen werden musste und mit meinen Freunden habe ich auch gefeiert. Da war mein Geburtstag meist eine ziemlich hektische Angelegenheit, die meiner Mutter schon Wochen vorher Bauchschmerzen bereitet hat. Dieses Jahr war es aber anders. Und es war so schön.

George ezra konzert

Ich bin der Meinung, dass Konzertbesuche mit das beste sind, das man in seinem Leben machen kann. Auf Pinterest bin ich neulich über ein sehr passendes Zitat dazu gestolpert:

„Whenever I go to concerts, midway through I just stand there in the crowd and I’m like…wow, this is happiness. This is what happiness feels like.“

An kaum einem Ort fühlt man sich so lebendig, wie in einer Konzerthalle, wenn alle laut die Songs singen und für wenige Augenblicke komplett im hier und jetzt verweilen. So war es auch beim George Ezra Konzert am 14. Mai. Irgendwann mittendrin habe ich für einen Moment innegehalten und einfach die ganze Energie, das ganze Glück, das mich umgeben hat, auf mich wirken lassen. Die Freundin, mit der ich da war, meinte im Anschluss sogar „Ohh, das war sogar besser als Nicki Minaj“ und von dem Konzert war sie davor total begeistert. Ich könnte noch stundenlang über diesen wundervollen Abend schwärmen und darüber, wie unglaublich sympathisch und liebenswert George Ezra doch ist, wenn er mit seinem britischen Englisch erzählt, wie die Songs entstanden sind, aber das würde dann vermutlich doch den Rahmen des Beitrages sprengen. Also belasse ich es bei diesen Worten: one of the best nights.

hamburg gebucht

Für meine jüngere Schwester und mich geht es Anfang August für vier Tage nach Hamburg. Ich liebe ja Norddeutschland über alles, aber in DER Stadt des Nordens, in Hamburg, war ich bisher eigentlich noch nicht. Eigentlich, weil ich einmal, als ich nach Sylt gefahren bin, am Bahnhof stand und wir jedes Mal, wenn wir nach St. Peter-Ording (übrigens mein Lieblingsort am Meer, wenn nicht einer einer Lieblingsorte überhaupt) fahren, fahren wir am Hafen entlang, aber so richtig in Hamburg war ich noch nicht. Da meine Eltern dieses Jahr im Haus einige Dinge renovieren wollen, fahren wir im Sommer nicht weg (die Zeit brauchen wir einfach für die Renovierungen), aber meine Schwester und ich wollten dennoch wenigstens für ein paar Tage aus Köln heraus und haben daher schon Ende letzten Jahres beschlossen, nach Hamburg zu fahren. Jetzt haben wir wie gesagt auch endlich gebucht und ich bin schon voll und ganz dabei, süße Café, interessante Sehenswürdigkeiten und hübsche Fotospots für die Reise herauszusuchen. Wenn ihr also Tipps für Hamburg habt, könnt ihr mir die gerne in die Kommentare schreiben☺️.

lesen, lesen, lesen und was das mit meinem content zu tun hat

Aktuell verschlinge ich wieder ein Buch nach dem anderen. Ich bin einfach ein kleiner Bücherwurm und liebe es, in andere Welten abzutauchen und mich voll und ganz in den Geschichten zu verlieren. Mir ist aufgefallen, dass ich aber nicht nur gern lese, sondern auch unglaublich gern darüber schreibe. Die Geschichten mit euch teilen, die mich bewegen und berühren. Generell schreibe ich gerne über fiktives, teile meine Meinung zu Büchern, Filmen und Serien und erstelle Listen über Favoriten und ähnliches. Daher habe ich meinen Content, hier und auf Instagram, diesbezüglich ein wenig angepasst. Die „Culture Club“-Kategorie ist momentan die, in der ich am meisten posten und die mir am meisten Spaß macht. Auf Instagram bin ich jetzt mehr und mehr Teil der Bookstagram-Community und das gefällt mir einfach super gut. Und ich habe das Gefühl, dass das bei euch auch gut ankommt! Natürlich werde ich auch noch über andere Themen schreiben, aber aktuell ist es nun einmal der Culture Club, auf den ich mich mehr konzentrieren möchte. Einiges ist in dieser Kategorie ja bereits erschienen, aber ich habe noch viel mehr geplant. Also, seid gespannt! Ihr könnt euch ja gerne im Menü einmal durch die bereits veröffentlichten Beiträge klicken, viel Spaß :).

neue motivation für instagram

Mein gerade erwähnter Contentwechsel hängt neben dem vielen Lesen und der Erkenntnis, dass ich einfach super gerne über fiktive Geschichten schreibe, auch mit einer kleinen Instagramdepression zusammen. Ich habe einfach für mich beschossen, dass ich keine Lust mehr auf diese ganze Fake-Welt habe, die dort gelebt wird. Ich habe es bereits unter einem Post geschrieben, aber mit vielem, was auf dieser Plattform passiert, kann ich mich einfach nicht (mehr) identifizieren. Das Leben einer klassischen „Influencerin“, von denen es meiner Meinung nach viel auch sehr bekannte gibt, auf die die negative Konnotation definitiv zutrifft, ist für mich völlig unrealistisch. Ich will nicht sagen, dass solche Leute nicht auch hart arbeiten, aber sie arbeiten anders. Ihr Alltag ist anders. Und wenn sie dann darüber sprechen, dass sie auch mal Kopfschmerzen oder einen schlechten Tag haben, dann hat das für mich nichts mit #fürmehrrealitätaufinstagram zutun. Für mich spiegelt dieser Hashtag einfach das tatsächliche, echte Leben „normaler“ Menschen wider. Und nicht das Eingeständnis, dass es auch schlechte Tage gibt oder dass man sich ungeschminkt zeigt. Jedenfalls habe ich einen kleine Pause gemacht. Mich von meinem Account abgemeldet, ich war echt mal offline. Das echte Leben hat zu diesem Zeitpunkt auch einige neue Abenteuer für mich bereitgehalten und ich musste eine Position auf Social Media noch einmal überdenken. Mein Berufswunsch ist beispielsweise Lehrerin, nicht Influencerin. Ich teile meine Gedanken und meine Meinung zu Büchern, Filmen und Serien im Internet, ja, aber ich lebe trotzdem den normalen Alltag einer Studentin im Lehramtsstudiengang. Das musste ich mir selbst allerdings auch erst einmal nochmal bewusst machen. Ich bin dann radikal allen Accounts entflogt, mit denen ich mich einfach nicht mehr identifizieren kann und eigentlich bin ich mit dem ausmisten auch noch nicht fertig. Was mich auch einfach sehr genervt hat sind Dinge wie Likes for Likes, Copy Paste Kommentare und Follower, die nach zwei Stunden wieder auf „entflogen“ klicken. Ich habe dann zwar auf einen Schlag fast 40 Follower verloren, aber das hat mich tatsächlich nicht so sehr gestört. Was bringt mir das ganze gefälschte? Ich schätze viel mehr den Austausch mit den Leuten, die mir auch wirklich gerne folgen. Die sich für mich interessieren und für das, was ich teile. Ich bin jetzt viel motivierter und Instagram macht mir wieder mehr Spaß – so eine kleine Reflexion kann ich euch wirklich nur empfehlen, wenn ihr ebenfalls in einer kleinen Instagramdepression steckt.

Work-life-uni-blog-balance

Was ein wunderschönes Wort, nicht? Naja, eher weniger, aber letztlich ist es ja egal, wie ich das nenne, was ich jetzt beschreiben werde. Gemeint ist einfach die Art und Weise, wie ich die Arbeit (also meinen Minijob bei Depot), die Uni, den Blog und mein Leben unter einen Hut kriege. Und das läuft derzeit echt gut! Mein Stundenplan ist dieses Semester einfach so viel dankbarer als letztes Semester und der Umstand, dass es in dieser Jahreshälfte einfach viel länger hell ist, trägt natürlich auch zu mehr Motivation bei. Ich habe das Gefühl, der Tag ist länger, hätte mehr Stunden und so schaffe ich auch einfach mehr. Mal sehen, wie ich das im Wintersemester manage, aber das wird schon! Jedenfalls fühle ich mich aktuell sehr organisiert und vergesse trotz einiger Verpflichtungen auch das Leben nicht. Ich bin viel unterwegs, war im April beispielsweise häufiger in Clubs als jemals zuvor, aber habe dennoch nicht das Gefühl, dass mir alles zu viel wird. Meine Work-Life-Uni-Blog-Balance ist also derzeit im Gleichgewicht!

Wann kommst du, lieber sommer?

Um Ostern herum war das Wetter in Deutschland ja schon fast frühsommerlich, an Ostern habe ich ein Kleid ohne Strumpfhose getragen und viele schöne Stunden draußen in der Sonne verbracht. Da hätte ich mich definitiv dran gewöhnen können. Nur leider hat das ja nicht so richtig gut geklappt. Das Wetter ist wieder deutlich schlechter geworden und ich alte Frostbeule bin im Mai mit Winterjacke und Schal durch die Weltgeschichte spaziert. Meine Vorfreude auf den Sommer ist dadurch aber nur noch mehr gewachsen. Ich kann es kaum noch erwarten, mit meinen Freunden auf der Uniwiese zu sitzen, zu grillen, zu lachen, bis der Bauch weh tut und stundenlang über Gott und die Welt zu philosophieren. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich dieses Jahr wieder eine Summer Bucket List führen werde oder dem Leben auch einfach mal eine Chance geben werde, einfach zu passieren. Ich freue mich jedenfalls auf den Sommer und all‘ die kleinen und großen Abenteuer, die er zu bieten hat! Bisher habe ich mich 2019 schon unglaublich lebendig gefühlt und auch schon recht viel erlebt, also, lieber Sommer, wann kommst du?

xoxo Ruth

6 Kommentare zu „LIFEUPDATE: George Ezra Konzert, ganz viel lesen und der Sommer

  1. Ich weiß was du meinst. Ich bin auch motivierter, wenn die Sonne scheint 😃
    Ich finde das auch komisch, wenn follower gleich wieder weg sind. Ich fände es auch schön, irgendwann Mal die 100 follower zu knacken, aber wenn jemand meine Posts nicht mag, soll er mir auch nicht folgen. Ich hatte einmal einen Post mit über hundert Likes und das ist schon cool, aber es ist mir eigentlich egal.
    Ich finde deinen Instagram Account auf jeden Fall sehr schön 😁
    Liebe Grüße, lilaboxx

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  2. Liebe Ruth,
    keinen Blog lese ich so gerne, wie deinen ❤
    Jeder neue Beitrag von dir, ist wie ein kleiner Geburtstag und ich freue mich jedes Mal SEHR! Ich lerne neue Serien oder Bücher kennen, komme auf neue Gedanken und lasse mich einfach gerne von dir inspirieren 😌
    Vielleicht hast du ja Lust einen ganzen Beitrag zu deiner Work-Life-Uni-Blog Balance zu schreiben…ich habe oft das Gefühl, gar nichts zu schaffen, obwohl ich mir doch immer einen Plan mache, was ich, wann zu tun habe🤔 Hast du da eventuell Tipps? Routinen?
    Auf den Sommer freue ich mich auch schon sehr, aber für mich ist der kommende Frühling auch in Ordnung, da ich da auch schon einiges tolles geplant habe ☺
    LG Julia

    Gefällt 1 Person

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