Rezension: Faye – Herz aus Licht und Lava von Katharina Herzog

Rezension: Faye – Herz aus Licht und Lava von Katharina Herzog

Hallo, ihr Lieben! Ich hoffe sehr, dass es euch gut geht! Ich melde mich mit einer neuen Rezension zurück. Als ich in Hamburg war, habe ich nämlich auch ein bisschen gelesen, und zwar in Faye – Herz aus Licht und Lava von Katharina Herzog. Wie mir dieses Buch gefallen hat und ob ich es weiterempfehlen kann, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Viel Spaß beim lesen!

Infos zum Buch

Autor: Katharina Herzog I Titel: Faye-Herz aus Licht und Lava I Verlag: Loewe I Seiten: 396 I Erscheinungsdatum D: 2019 I Preis: 18,95 (Hardcover) I ISBN: 978 3 7432 0191 0 I Zum Buch

Darum geht es

Seit der Ankunft auf Island geschehen merkwürdige Dinge. Gleich am ersten Abend führt ein Schwarm Glühwürmchen Faye zu einer Lichtung, auf der ein uralter Baum steht. Der Sage nach soll hier der Eingang zur Elfenwelt sein. Aber vor Jahren wurde das Herz des Baumes gestohlen. Und jetzt stirbt er. Faye beschließt, den Baum zu retten. Keine leichte Aufgabe. Vor allem seitdem ihr der impulsive und jähzornige Aron über den Weg gelaufen ist. Wenn Faye wüsste, auf was für ein Abenteuer sie sich da einlässt … (Klappentext)

„Am Anfang waren Kälte und Hitze. Auf der einen Seite gab es die Gegend Niflheim mit Frost und Nebel. Auf der anderen Seite war Muspellsheim, ein Meer von lodernden Flammen. Zwischen ihnen lag nur eine große, gähnende Schlucht, Ginnungagap. Hier in dieser gewaltigen Leere mitten zwischen Licht und Dunkel sollte alles Leben seinen Anfang nehmen. In der Begegnung zwischen Feuer und Eis.“

-Katharina Herzog, Faye – Herz aus Licht und Lava

meine Bewertung – Handlung & Schreibstil

Ich habe zugegebenermaßen ein wenig gebraucht, um mich in der Geschichte zurecht zu finden. Den Prolog fand ich eher mittelmäßig. Die Formulierungen waren mir ein bisschen zu einfach, zu realistisch. Für den Prolog eines Fantasyromans hatte ich etwas geheimnisvolleres, mystischeres erwartet. Als es dann mit der eigentlichen Geschichte los ging, war ich auch nicht direkt begeistert, aber es wurde doch deutlich besser als es im Prolog gewirkt hatte. Nach etwa 80 Seiten hatte mich die Geschichte dann aber doch. Die Autorin Katharina Herzog kreiert eine wundervolle, geheimnisvolle Welt, die in mir den Wunsch weckt, Island zu bereisen. Ich habe generell eine Schwäche für Mythologie, so habe ich sämtliche Jugendliteratur die griechische betreffend bereits verschlungen, und in „Faye – Herz aus Licht und Lava“ wird der nordischen Mythologie mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Geheimnisvolle Bäume und ein mächtiger Gott mit Hammer bekommen eine Bühne fernab von Marvel und Chris Hemsworth.

Der Anfangs noch recht einfach gehaltene Schreibstil wird Seite um Seite besser. Lesenswerter. Humorvoller. Zwischenzeitig erinnert er mich sogar an den von Kerstin Gier, die es immer schafft, mit ihren Worten ein Lächeln auf meine Lippen zu zaubern. Er trägt erfolgreich zum Gelingen und Übermitteln der Geschichte bei und gibt ihr somit ausreichend Anerkennung.

Rezension: Faye - Herz aus Licht und Lava von Katharina Herzog

meine Bewertung – Figuren

Auch mit Protagonistin Faye musste ich erst einmal warm werden. Sie war mir nicht von Anfang an sympathisch, ich konnte mich auch nicht direkt in sie hineinversetzen. Und das obwohl die Geschichte in der Ich-Perspektive geschrieben ist und zu 95% ist es auch Faye, die erzählt. Aber je mehr man liest, desto sympathischer wird auch Faye. Sie taut auf, öffnet sich, zeigt mehr von ihrem Inneren als vorher. Sie wird witziger und nachvollziehbarer. Am Anfang mochte ich sie nicht und habe mich gefragt, wie ich so das Buch beenden soll, aber am Ende war ich traurig, dass ich jetzt keinen Einblick mehr in ihre Gedanken und Gefühle habe und nicht mehr gemeinsam mit ihr die nordische Mythologie erkunden kann.

Die Stärke der anderen Figuren habe ich ganz unterschiedlich empfunden. Es gab sehr starke Charaktere, die ich mochte, wie zum Beispiel Aron oder Gunther, aber es gab hingegen auch welche, deren Art zu Handeln und Verhalten ich nicht so mochte. Beispiele dafür sind Fayes Mutter Juliane und Maria.

Meine Bewertung – Fazit

„Faye – Herz aus Licht und Lava“ ist ein schöner Jugend Romantasyroman, der in mir definitiv das Interesse an Island geweckt und das an Mythologien gestärkt hat. Trotz einiger Schwächen bezüglich Handlungsaufbau und Charaktere, handelt es sich hierbei um ein gelungenes Buch. Daher gehört es für mich definitiv zur Kategorie

Sollte euch mein Bewertungssystem nicht bekannt sein, könnt ihr hier gerne mehr darüber erfahren!

Habt ihr „Faye“ schon gelesen?

xoxo Ruth

Rezension: Faye - Herz aus Licht und Lava von Katharina Herzog

Lust auf noch mehr Buchtipps? Dann schaut doch gerne mal bei meinem Autorenverzeichnis vorbei. Da habe ich alle Titel, die ich rezensiert habe, aufgelistet.



5 thoughts on “Rezension: Faye – Herz aus Licht und Lava von Katharina Herzog”

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.