Rezension: Obsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout

Rezension: Obsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout

In meiner heutigen Rezension soll es um einen Jugendfantasyroman gehen, der schon etwas länger auf meinem Stapel ungelesener Bücher lag. Im Sommer habe ich ihn mir gekauft und wollte ihn dann auch unbedingt direkt lesen, aber es ist leider immer etwas dazwischengekommen. Andere Bücher, Leseflauten, Zeitmangel. Ich denke, ihr kennt das. Mittlerweile konnte ich jenes Buch, das übrigens „Obsidian. Schattendunkel“ heißt und von Jennifer L. Armentrout geschrieben wurde, gelesen. Wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr also jetzt. Viel Spaß!

Infos zum Buch:

Titel: Obsidian. Schattendunkel I Autorin: Jennifer L. Armentrout I Verlag: Carlsen I Seiten: 432 I Preis: 9,99€ (Taschenbuch), 18,99€ (Hardcover) I Erscheinungsdatum: 2014 I ISBN: 978-3-551-58331-4 I Zum Buch

Darum geht’s:

Als Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In dem kleinen Nest kommt sie anfangs nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln, und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber unfassbar unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau dieser Junge, dem sie von nun an aus dem Weg zu gehen versucht, ihrem Schicksal eine ganz andere Wendung geben wird … (Klappentext)

„Ich blickte auf den Stapel Kartons in meinem neuen Zimmer und wünschte mir, das Internet würde schon funktionieren. Seit ich wegen des Umzugs nichts mehr in meinem Buch-Blog machen konnte, fühlte ich mich wie arm- und beinamputiert. Meine Mom war der Meinung, „Katy kreative Obsession“ wäre mein ganzes Leben. Ganz so war es nicht, aber es war ein wichtiger Teil von mir. Für meine Mutter hatten Bücher eben nicht die gleiche Bedeutung.“

-Jennifer L. Armentrout, Obsidian. Schattendunkel,

Handlung & Thematik

Ich bin bekanntermaßen ein großer Freund von Urban Fantasy. Ich mag es einfach total gerne, wenn in einer Geschichte fantastische Elemente auftauchen, der Realitätsbezug aber gleichzeitig nicht verloren geht. So kann ich mich einfach besser mit den Figuren identifizieren und überhaupt mag ich Urban Fantasy lieber als High Fantasy. „Obsidian. Schattendunkel“ habe ich in der Buchhandlung auch im Fantasy-Regal entdeckt und ich wusste aus Erzählungen, dass es sich um Urban Fantasy handelt. Allerdings bekommt man den erst in der Mitte des Romans auch zu spüren. Vorher passieren zwar einige seltsame Dinge rund um die Figur des Daemon Black, aber der Leser weiß in dieser Hinsicht noch nicht unbedingt, in welche Richtung sich das entwickelt. Generell war ich das ganze Buch über relativ überrascht von der Handlung. Irgendwie fand ich sie originell.

Ich wusste beim Lesen nämlich nicht unbedingt die ganze Zeit, wie sich die Dinge womöglich entwickeln. Ich habe das auch als spannungssteigernd empfunden. Insgesamt ist „Obsidian“ sowieso eine ziemlich spannende Geschichte, die den Leser süchtig macht.

Rezension zu Obsidian - Schattendunkel von Jennifer L Armentrout

Figuren

Durch die Geschichte führt uns Katy. Sie ist 17 Jahre alt und gerade erst mit ihrer Mutter von Florida nach West Virginia gezogen. Sie schreibt einen Buchblog und gewährt uns durch die Ich-Perspektive Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Ich Entscheidungen finde ich gemischt nachvollziehbar. Gerade die, die sie zu Ende der Handlung trifft, finde ich nicht ganz so gut. Ich denke einfach, dass sie hier ein wenig zu unrealistisch gezeichnet wird. Auch deckt sich das nicht unbedingt mit dem, was sie vorher gesagt und gedacht hat. Das finde ich sehr schade, denn eigentlich mochte ich Katy als Protagonistin.

Daemon ist für Katy und die Leser gleichermaßen geheimnisvoll. Man weiß nie wirklich, was er denkt oder fühlt. Generell habe ich ihn eher als verschlossen empfunden. Trotzdem ist er meine Lieblingsfigur in der Geschichte. Nach „After Passion“ dachte ich, dass ich nie wieder Gefallen an einem literarischen „Bad Boy“ finden würde, denn Hardin Scott hat dieses Buchschema für mich ziemlich zerstört, aber Daemon hat es wieder gerettet. In gewisser Weise ähnelt er Damon Salvatore aus „Vampire Diaries“, aber genau das hat mir ja auch so gut gefallen. Ich mochte dieses unnahbare, geheimnisvolle, das ihn ausgemacht hat, aber auch, dass er alles tun würde, um seine Lieben zu beschützen. Außerdem stelle ich ihn mir unglaublich gut aussehend vor. Ich habe also eventuell einen neuen Book-Boyfriend gefunden, haha

Die anderen Figuren treten, mal von Daemons Schwester Dee abgesehen, eher am Rand auf. Sie unterstützen die Handlung und geben den Protagonisten mehr Raum zu interagieren. Es sind halt typische Nebenfiguren.

Schreibstil

Beim Schreibstil bin ich mir nicht so ganz sicher. Ich fand ihn nicht schlecht und ich mochte es sehr, dass Katy durch den Schreibstil so lebendig wirkte, aber irgendwie hat mir etwas gefehlt. An manchen Stellen war er mir einfach nicht anschaulich genug. Während man sich als Leser manche Szenen total gut vorstellen konnte, war das bei anderen Szenen leider nicht ganz so gelungen. In meinem Kopf ist aber trotzdem ein recht detailliertes Bild der Szenen und der Figuren entstanden. Gewünscht hätte ich mir außerdem die ein oder andere sprachliche Verzierung, eine Metapher oder ähnliches. Aber naja, „Obsidian“ lässt sich trotzdem gut lesen.

Fazit

Mir hat Jennifer L. Armentrouts „Obsidian. Schattendunkel“ gut gefallen. Ich mochte die Handlung und größtenteils auch die Figuren, fand die Geschichte spannend und originell. Mit dem Schreibstil war ich nicht ganz glücklich, habe das Lesen aber trotzdem sehr genossen. So sehr, dass ich direkt danach den zweiten Band angefangen habe. Von mir bekommt der Auftakt der Lux-Reihe vier von fünf möglichen Sternen und gehört somit zu meiner „Wohlfühllektüre“-Kategorie, was wirklich gut passt, da ich mich bei der Lektüre dieses Romans wirklich sehr wohl gefühlt habe!

Habt ihr Obsidian. Schattendunkel schon gelesen?

xoxo Ruth

Rezension zu Obsidian - Schattendunkel von Jennifer L Armentrout

Erfahre hier mehr über mein Bewertungssystem.



4 thoughts on “Rezension: Obsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout”

  • uh da Hast du mir jetzt richtig Lust gemacht, das Buch zu lesen, das hört sich für mich nämlich total cool an😊 mal was anderes, als ich in letzter Zeit gelesen habe, aber da bin ich immer offen für neues ❤

  • Hey,

    ich habe das Buch vor ein, zwei Jahren auch gelesen. Fand’s auch echt super, doch obwohl Band 2 und 3 schon in meinem Regal stehen, habe ich noch nicht weitergelesen. Aber du weißt ja selbst, wie das ist, es kommen ständig andere Bücher dazwischen, usw. Ich werde auf jeden Fall die ganze Reihe lesen.

    Liebe Grüße
    Myna

    • Hey, ja das kenne ich zu gut! Ich habe beispielsweise immer noch nicht mit dem dritten Teil von „Das Reich der sieben Höfe“ begonnen, obwohl ich gerade den zweiten Teil geliebt habe. Den zweiten von Obsidian habe ich jetzt tatsächlich auch schon gelesen, meine Rezension kommt nächste oder übernächste Woche, vielleicht motiviert dich das ja dann, weiter zu lesen😇
      Liebe Grüße
      Ruth

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.