This or That Book Tag – entscheide dich!

This or That Book Tag – entscheide dich!

Oh, schon wieder ein Tag? Ja, genau. Ich LIEBE Tags einfach. Der Grund dafür ist eigentlich recht simpel: sie ermöglichen es mir, über Bücher, Leseverhalten und Co. zu schreiben und das in einem fragegeleiteten Rahmen. Auch bei anderen Buchbloggern und Booktubern freue ich mich, wenn sie einen Tag posten. Außerdem kann der Leser so auch selbst irgendwie mitmachen, in dem er meine Antworten mit seinen eigenen vergleicht. Heute soll es um den This or That Book Tag gehen. Dieser Tag besteht aus zehn Fragen, bei denen es immer darum geht, sich zwischen buchspezifischen Themen zu entscheiden. Ich habe den Tag bisher nur auf Englisch gefunden und versuche mich daher hiermit an einer deutschen Übersetzung. Viel Spaß beim lesen!

Lesen auf der Couch oder im Bett?

Beides hat seine Vorteile, aber ich lese tatsächlich lieber auf der Couch/im Sessel als im Bett. Ich neige im Bett einfach viel zu schnell dazu, einzuschlafen. Auf der Couch kann man noch einigermaßen gerade sitzen, aber das Bett lädt einfach zu sehr dazu ein, sich in die Kissen zu kuscheln, eher zu liegen als zu sitzen und somit einzuschlafen. Beim lesen will ich aber natürlich nicht einschlafen, daher wähle ich meistens die Couch oder einen Sessel, um zu lesen.

Männliche oder Weibliche Hauptfigur?

Ich mag zwar auch männliche Hauptfiguren, zwei meiner Lieblingsbücher (Harry Potter und Der große Gatsby) werden sogar ausschließlich von einer männlichen Hauptfigur erzählt bzw. in deren Sicht geschildert, aber ich mag weibliche Hauptfiguren doch lieber. Bei denen gibt es für mich einfach mehr Idenitifikationsmöglichkeiten. Ich mag es aber tatsächlich auch sehr gerne, wenn die Perspektive gewechselt wird und Beie Geschlechter zu Wort kommen.

Süße oder salzige Snacks beim lesen?

Gar keine. Ich finde es ziemlich schwer, beim lesen etwas zu essen und außerdem macht man so gut wie immer Flecken in die Bücher. Schokolade, Chips oder andere Naschereien sind einfach irgendwie nicht so dazu gemacht, beim lesen gegessen zu werden. Jedenfalls empfinde ich das so. Mir reicht eine Tasse Tee beim lesen vollkommen aus. Essen kann ich wann anders.

Reihen oder Einzelbände?

Ganz schwierige Frage. Ich mag nicht so gerne lange Reihen. Generell mag ich lange Bücher (also deutlich über 500 Seiten) nicht so wirklich gerne. Da zieht sich dann oft alles ein bisschen und man hat oft das Problem, dass man am Ende nicht mehr wirklich weiß, was am Anfang passiert ist. Trilogien finde ich von der Länge eigentlich perfekt. Da hat man genug Spielraum, Figuren und Handlung auszuschmücken und kreativ zu gestalten, aber es kommt auch nicht wirklich zu unschönen Längen. Leider ist es aber oft so, dass Reihen gut starten und dann von Band zu Band schlechter werden. Das ist bei Einzelbänden natürlich nicht der Fall. Es muss meiner Meinung nach auch immer zur Geschichte und zum Genre passen. Fantasygeschichten und Dystopien kann man super auf mehre Teile aufteilen, aber Liebesromane, Krimis und die klassischen Coming of Age-Geschichten finde ich in Einzelbänden besser.

Ich-Erzähler oder Geschichten, die in der dritten Person geschrieben sind?

Das kann ich so pauschal gar nicht sagen, sondern ist immer individuell von der Geschichte abhängig. Ein Ich-Erzähler ist natürlich viel persönlicher, aber durch einen Er-/Sie-Erzähler, der womöglich noch allwissend ist, kann man viel besser Spannung aufbauen. In den Büchern, die ich so lese, ist der Ich-Erzähler häufiger vertreten, vermutlich weil das ein bisschen leichter zu schreiben ist, aber ich würde mir dennoch ein wenig Abwechslung wünschen.

Lesezeit: Nachteule oder Morgenmensch?

Definitiv Morgenmensch. Ich habe ja weiter oben schon geschrieben, dass ich leider dazu neige, beim lesen einzuschlafen. Das passiert mir natürlich nur abends, nicht morgens. Daher lese ich einfach viel, viel lieber morgens. Es gibt nichts schöneres, als Sonntagmorgens aufzuwachen und in aller Ruhe zu lesen. Dann kann es auch gerne im Bett sein, ich bin ja dann wach. Leider komme ich unter der Woche eher weniger dazu, morgens zu lesen, daher lese ich da dann eher nachmittags oder, wenn ich unterwegs bin, in der Bahn.

Kaufst du lieber Bücher oder leihst du sie lieber aus?

Ich kaufe lieber. Ich mag es einfach, Bücher im Regal stehen zu haben. Vielleicht bin ich da auch ein bisschen materialistisch, aber ich mag es einfach, ein Buch mein eigen nennen zu dürfen. Das soll natürlich nicht heißen, dass ich nicht ab und zu auch mal ein Buch ausleihe. Das ist einfach super praktisch, wenn man sich bei einem Buch nicht ganz sicher ist, ob es einem gefällt und es ist natürlich auch nachhaltiger und platzsparender als ein Bücherkauf. Dennoch, ich kaufe lieber.

Bücher, die dich zum weinen bringen oder solche, die dich zum lachen bringen?

Sagen wir es mal so: ein gutes Buch sollte vermutlich beides schaffen😉. Aber ich lese grundsätzlich wohl eher Bücher, die dazu gedacht sind, den Leser zu Tränen zu rühren. Was bei mir leider eher seltener klappt. Ich bin eigentlich ein unglaublich emotionaler Mensch, aber Tränen fließen bei mir bei Büchern einfach nicht so schnell. Mir gehen traurige Geschehnisse natürlich schon nahe und ich hatte auch schon häufiger mal feuchte Augen, aber so richtig geweint habe ich bisher (leider?) bei noch keinem Buch. Aber vielleicht ändert sich das ja noch! Bücher, die darauf ausgelegt sind, lustig zu sein, lese ich eher nicht so gerne. Ich LIEBE es, wenn es in einem Buch lustige Stellen gibt, die einem zum schmunzeln oder sogar zum lachen bringen und einen humorvollen Schreibstil finde ich mega wichtig, aber ich mag es einfach nicht so gerne, wenn die Handlung zu komödiantisch gehalten ist.

Schwarze oder weiße Cover?

Weiße, helle Cover finde ich grundsätzlich schöner als schwarze, dunkle, aber es kann natürlich auch mal passieren, dass ich das Cover eines schwarzen Buchs wunderschön finde. Grundsätzlich will ich mich aber von reinen Coverkäufen verabschieden und mehr auf den Klappentext achten, der ist nämlich viel wichtiger, das das bloße Aussehen eines Buchs!

Lieber Fantastisch oder doch lieber realistisch?

Ich mag sehr, sehr gerne fantastische Geschichten. Am liebsten solche, die in unserer Welt spielen, aber fantastische Elemente aufweisen (z.B. die Lux-Reihe oder die Edelsteintrilogie), also Urban Fantasy. Da bleibt genug Platz, seine Fantasie spielen zu lassen, aber man kann sich gleichzeitig auch noch mit den Figuren identifizieren. Außerdem gibt es dann eher seltener das Problem, dass nichts passiert. Ich lese natürlich auch realistische Romane, aber gerade bei Liebesgeschichten wird mir dann schnell etwas langweilig.

Wie würdet ihr euch entscheiden?

xoxo Ruth



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