Leseupdate #9: mein Lesejahr 2019 – Highlights, Flops und Statistiken

Leseupdate #9: mein Lesejahr 2019 – Highlights, Flops und Statistiken

Kaum zu glauben, aber 2019 neigt sich tatsächlich dem Ende zu. Wir haben heute den 28. Dezember 2019, nur noch vier Tage und dann endet nicht nur das Jahr 2019, sondern auch ein Jahrzehnt. Krass, oder? Darum möchte ich diesen Beitrag nutzen, um einfach mal zurückzublicken. Nicht auf das vergangene Jahrzehnt, sondern auf das vergangene Jahr und die Bücher, die ich in diesem gelesen habe. Also, viel Spaß!

2019 habe ich, laut Goodreads, 11.869 Seiten gelesen. Diese nicht ganz so kleine Zahl an Seiten teilt sich auf 28 Bücher auf, die ich beendet habe. Zwei Bücher habe ich abgebrochen, eins derzeit pausiert und an Buch Nr. 31 lese ich derzeit. Mein Ziel zu Beginn des Jahres war es, mindestens 15 Bücher zu lesen. Dieses Ziel habe ich definitiv erreicht. Das kürzeste Buch, das ich gelesen habe, war „Drei Schritte zu dir“ mit 299 Seiten, das längste „Flammen und Finsternis“ aus „Das Reich der sieben Höfe“. Dieser Fantasyroman zählt stolze 711 Seiten.

Begonnen haben ich 2019 mit „Die Fabelmacht-Chroniken. Flammende Zeichen“ von Kathrin Lange. Ein Buch, das mich so sehr an meine geliebte Edelsteintrilogie erinnert hat und ich es daher wirklich mochte. Die Fortsetzung „Brennende Worte“, die ich mir direkt danach gekauft habe, musste ich leider abbrechen. Die Geschichte hatte gar nichts mehr von dem, das den ersten Teil so toll gemacht hat. Es hat an Witz, Spannung und irgendwie auch an Handlung gefehlt. Danach habe ich mit der „Lara Jean-Trilogie“ von Jenny Han weitergemacht. Den ersten Teil habe ich bereits 2018 gelesen und im März 2019 waren dann die Fortsetzungen „PS. I Still love you“ und „Always and forever, Lara Jean“ dran. Die Reihe hat mir wirklich gut gefallen und ich konnte mich sehr oft mit der Protagonistin identifizieren.

Im April habe ich ein Buch begonnen, gegenüber dem ich sehr viele Vorurteile hatte und eigentlich fest davon ausgegangen war, es nie zu lesen. Tja, things change. Über Ostern habe ich „After Passion“ von Anna Todd gelesen. Meine Meinung zu dem Buch ist insgesamt wohl bekannt. Ich fand es nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Hardin Scott ist für mich der schlimmste Typ, der in einem Buch existiert und hat in meinen Augen nichts mit seiner Vorlage Harry Styles gemein. Aber naja, das ist meine Meinung.

Da ich dem New Adult Genre nach „After Passion“ nochmal eine Chance geben wollte, habe ich mich der „Maxton Hall-Trilogie“ von Mona Kasten gewidmet. „Save Me“ und „Save You“ haben mir wirklich gut gefallen, ich mochte die Geschichte, die Figuren und den Schreibstil. In den beiden Büchern habe ich mich einfach total wohlgefühlt. Der Abschluss der Reihe „Save Us“ hat mir dann leider nicht mehr so gefallen und ich war auch ein kleines bisschen enttäuscht, aber insgesamt hat sich New Adult hier von einer seiner besten Seiten gezeigt.

Direkt nach dieser Trilogie habe ich ein noch recht unbekanntes Buch gelesen, das mich aber sehr berührt hat. In „Morgen ist heute schon vorbei“ werden die Geschichten von Hattie und Gloria erzählt. Einem jungen Mädchen und einer älteren Dame, die an Demenz erkrankt ist. Wirklich ein sehr emotionales, aber auch empfehlenswertes Buch. Als nächstes folgte „Drei Schritte zu dir“ – ein Buch, auf das ich sehnlichst gewartet habe. Ich liebe ja Cole Sprouse und wollte neben dem Film, in dem er 2019 mitgespielt hat, auch unbedingt das Buch lesen. Bekommen habe ich eine bittersüße Krankenhausgeschichte, bei der tatsächlich die ein oder andere Träne geflossen ist.

Über Pfingsten durfte ich dann mein aller erstes richtiges Jahreshighlight lesen: One of us is lying von Karen M. McManus hat mich wirklich vom sprichwörtlichen Hocker gehauen. Die Geschichte war so spannend, die Figuren so sympathisch und alles zusammen einfach perfekt. Wer Mystery mag, sollte diesen Roman auf jeden Fall lesen. Und alle anderen auch, haha.

Auf ein Highlight sind dann leider zwei ziemlich Flops gefolgt. „54 Minuten“ hatte ich mir sehr spannend vorgestellt und ich wollte einfach noch ein bisschen mehr Mystery/Thriller lesen, aber das hat leider nicht so gut funktioniert. Die Geschichte rund um einen Amoklauf an einer Highschool konnte mich leider nicht wirklich von sich überzeugen. Noch schlimmer stand es dann jedoch um „Songbird“ von Anna Rosina Fischer. Obwohl dieser Liebesroman eigentlich ganz gut gestartet ist, wurde er von Seite zu Seite immer unrealistischer, verworrener, furchtbarer. Es tut mir wirklich leid, auch weil es ein Debüt war, aber „Songbird“ war leider verschwendete Lebenszeit.

Weiter ging es mit den ersten beiden Teilen einer Fantasyreihe, die auf Bookstagram und Booktube ziemlich gehyped sind: „Das Reich der sieben Höfe“ von Sarah J. Maas mit den beiden Teilen „Dornen und Rosen“ und „Flammen und Finsternis“. Beim ersten Band war ich noch nicht zu 100% überzeugt, aber die Fortsetzung hat mir mega gut gefallen. Ich muss echt ganz dringend weiterlesen, was ich damals nicht wollte, da mir nochmal 700 Seiten tatsächlich ein bisschen zu viel waren. Stattdessen habe ich Cinder & Ella“ von Kelly Oram gelesen und damit ein weiteres Jahreshighlight gefunden. Diese moderne Märchenadaption hat mich trotz einiger Klischees restlos von sich überzeugt und mich einfach verzaubert.

Als ich im Sommer in Hamburg war hatte ich „Faye. Herz aus Licht und Lava“ von Katharina Herzog dabei. Da ich eine Schwäche für Mythologien habe, habe ich mich in dieser Geschichte pudelwohl gefühlt und mich gefreut, auch mal etwas über nordische bzw. germanische statt immer nur über griechische Mythologie zu lesen. In Hamburg selbst habe ich mir „Nicht weg und nicht da“ von Anne Freytag gekauft und es kurz darauf auch gelesen. Erwartet hat mich eine tieftraurige aber wunderschöne Geschichte über ein junges Mädchen, die nach dem Selbstmord ihres älteren Bruders ihr Lächeln wieder finden muss. Die Geschichte hat mich wirklich sehr berührt und ich bin super dankbar, dass ich Anne Freytag auf der Buchmesse auch tatsächlich persönlich treffen durfte.

Um Leseflauten kommt man wohl einfach nicht herum, oder? 2019 hatte ich meine Flaute jedenfalls Ende August/Anfang September. Nichts konnte mich wirklich von sich überzeugen, ich wollte hundert Bücher anfangen und keins von ihnen beenden. „Love to share“ habe ich nach der Hälfte mehr oder weniger abgebrochen und wieder einmal gelernt, dass ich einfach noch nicht alt genug bin, um mich in erwachsenen Buchfiguren hineinzuversetzen. Unsere Welten sind immer noch zu verschieden. Ich habe mich dann noch ein wenig gequält und schließlich abgebrochen.

Aus meiner Flaute gerettet hat mich „Secret Game“ von Stefanie Hasse. Auch wenn ich ’nur‘ 3,5 Sterne gegeben hat, habe ich dieses Buch nicht abgebrochen und ich hatte danach auch wirklich wieder Lust zu lesen. Und besser kann es doch eigentlich nicht sein, oder? Als nächstes habe ich dann „Das Hotel der Erinnerung“ gelesen. Ein kleines, aber sehr, sehr feines Buch, das es ebenfalls zu einem Highlight geschafft hat.

Weil es mittlerweile echt schon ziemlich lange in meinem Regal lag, habe ich dann danach endlich „Obsidian“ von Jennifer L. Armentrout angefangen, musste es dann aber leider zwischenzeitlich pausieren. De Grund dafür war mein erstes Rezensionsexemplar. Der One-Verlag hat mir freundlicherweise „Cinder & Ella 2“ zur Verfügung gestellt. Die Fortsetzung war leider nicht so gut wie der erste Teil, aber im Grunde war es eine ganz süße Weiterführung. Dann habe ich aber „Obsidian“ ausgelesen und direkt im Anschluss die Fortsetzung „Onyx“ und mich damit restlos in Daemon Black und die Lux-Reihe verliebt. Fantasy trifft auf Science Fiction trifft auf Politthriller, dazu noch eine atemberaubende Liebesgeschichte und schon hat man die für mich perfekte Buchreihe kreiert.

Im Herbsturlaub habe ich dann Two can keep a secret“ innerhalb von drei Tagen gelesen. In diesen drei Tagen war ich wirklich gefesselt von der Geschichte und den Figuren. Karen M. McManus hat es damit zum zweiten Mal in einem Jahr geschafft, mich absolut sprachlos zu machen. Bei ihrem zweiten Mysteryroman hat mir die Auflösung zwar nicht ganz so gut gefallen, aber gut war dieses Buch dennoch. Weiter ging es noch einmal mit New Adult: „Burning Bridges“ von Tami Fischer hat mich eine Zeit lang begleitet. Bis zum heutigen Tag bin ich mir allerdings noch nicht sicher, wie ich diesen Roman fand. Ich weiß es einfach nicht.

Dann habe ich „Opal“ gelesen, schließlich kann ich nur kurze Zeit von meinem Book-Boyfriend Daemon getrennt bleiben. Der dritte Teil hat mich auch wieder restlos begeistert. Und dann kam auch schon das letzte Buch, das ich 2019 beendet habe. Für „One True Queen“ von Jennifer Benkau habe ich, wegen des Vorweihnachtsstress und einer wichtigen Klausur, ziemlich lange gebraucht und am Anfang war ich auch nicht so richtig überzeugt, aber am Ende hat mich die Geschichte doch noch abgeholt und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Das Ende war nämlich ein ziemlicher Cliffhanger.

Aktuell lese ich noch „Ashes and Souls“ von Ava Reed und „Origin“ von Jennifer L. Armentrout, die schaffe ich 2019 aber leider nicht mehr. Mir gefallen aber wieder beide sehr und besonders das letzte ist wieder purer Lesegenuss.

Das war es auch schon mit meinem kleinen Rückblick auf mein Lesejahr 2019. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und viele tolle Bücher für dieses!

Wie war euer Lesejahr 2019?

xoxo Ruth



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