UNPOPULAR OPINION: Diese Bücher haben mich enttäuscht (I’m sorry)

UNPOPULAR OPINION: Diese Bücher haben mich enttäuscht (I’m sorry)

Heute möchte ich gerne einen Beitrag mit euch teilen, den ich schon lange schreiben und posten wollte, mich aber nie so richtig getraut habe. Es soll nämlich um Bücher gehen, die mich enttäuscht haben. Also Bücher, die ich nicht so gut fand, wie erwartet. Ich sage grundsätzlich in diesem Rahmen nicht „schlecht“, weil ich manche Bücher davon tatsächlich sogar an sich noch ganz gut fand, die aber irgendwie trotzdem von meinen Erwartungen abgewichen sind. Es kann vorkommen, dass in diesem Blogpost ein Buch vorkommt, dass ihr selbst mögt oder sogar als euer Lieblingsbuch bezeichnet. Bitte macht euch bewusst, dass sich meine Zeilen dann nicht gegen euch persönlich und auch nicht gegen den Autor/die Autorin persönlich richten. Ich schreibe hier lediglich meine Meinung und versuche auch, diese so gut wie möglich zu begründen. PS.: Falls jemand auf „After Passion“ gewartet hat, es kommt in diesem Beitrag NICHT vor. Warum? Weil ich von vorneherein mit einer eher geringeren Erwartungshaltung an das Buch gegangen bin und ich deswegen auch nicht enttäuscht wurde. Außerdem fand ich das Buch ja gar nicht mal soo schlecht ;).

Fangirl von Rainbow Rowell

Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg – Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen und über Erfahrungen zu schreiben, die größer sind als ihre Fantasien (Klappentext)

Es ist mittlerweile bereits zwei Jahre her, aber die Enttäuschung von „Fangirl“ sitzt mir noch in den Knochen. Nach wie vor ärgere ich mich über diese Geschichte und bin so unglaublich enttäuscht von ihr. Ich habe mir das Buch 2017 zu Weihnachten gewünscht, nachdem ich kurz zuvor Rowells Roman „Eleanor & Park“ (das ist übrigens ein tolles Buch) gelesen hatte. Der Klappentext zu diesem anderen Buch von ihr klang so vielversprechend, dass ich es ganz oben auf meinen Wunschzettel geschrieben habe. Als ich „Fangirl“ dann endlich lesen konnte, wusste ich schon nach ein paar Seiten, dass es leider nicht wie erhofft werden würde.

Es werden nämlich zwei Geschichten gleichzeitig erzählt: einmal die von Cath und Wren und dann noch die von Caths Fanfictions. Also es werden Caths Fanfictions abgedruckt. Das Problem? Sie beziehen sich auf eine Geschichte, die nur zwischen den Buchdeckeln von „Fangirl“ so existiert. Zumindest zu dem Zeitpunkt, zu dem ich das Buch gelesen habe. Man bekommt also völlig zusammenhangslose Geschichten erzählt, die sich auf etwas beziehen, das es gar nicht gibt. Das, was man zu lesen bekommt, wirkt wie ein Abklatsch von Harry Potter. Wäre es tatsächlich Harry Potter Fanfiction gewesen, wäre es sicherlich besser gewesen. Das ging vermutlich aus Lizenzrechtlichen Gründen nicht, aber da hätte es doch sicherlich eine Lösung gegeben, die für den Leser angenehmer ist. Man hätte es beispielsweise so wie die Veröffentlichung sämtlicher Fanfiction auf dem richtigen Buchmarkt lösen können: Am Anfang wirkt angemerkt, auf was sich die Geschichte bezieht und dann können Namen, Orte und Geschehnisse angepasst werden. Ich hätte es nicht gedacht, dass einmal zu sagen, aber hier hätte man sich ein Beispiel an „After Passion“ nehmen können. Stattdessen habe ich irgendwann den Fanfiction-Teil überblättert und nur den Rest der Geschichte gelesen.

Dieser Rest ist ganz okay. Jetzt nicht atemberaubend, aber auch nicht so grottenschlecht. Ich mochte den männlichen Protagonisten Levi, der die leider so furchtbar langweilige Cath ein bisschen aufgemischt hat. Nichtsdestotrotz hat mich „Fangirl“ von Rainbow Rowell einfach nur ziemlich enttäuscht, was ich auch jetzt, zwei Jahre später, noch schade finde.

Love to share von Beth O’Leary

Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln … (Klappentext).

Mit gehypten Büchern ist es immer so eine Sache. Entweder sie sind tatsächlich phänomenal und jegliche mediale Aufmerksamkeit wert, oder sie sind es eben nicht. Sind stattdessen langweilig und schlecht geschrieben, aber weil das Buch ja ach so gehypet ist oder der Autor/die Autorin von Rang und Namen ist, traut sich niemand, das auch so offen wie möglich zu kommunizieren. Hinzu kommt, dass auf Instagram Hype oft durch Rezensionsexemplare und Bloggerevents entsteht. Das beste Beispiel ist hier „Falling Fast“ von Bianca Iosivoni. Letzten Mai war Instagram voll damit. Überall wurde dieses Buch beworben und gelobt. Und das, obwohl kaum jemand dieses Buch tatsächlich gelesen hatte. Aber wenn man schon auf einer Buchparty eingeladen ist, dann muss man ja auch immerhin kommunizieren, um welches Buch es sich handelt. Als dann die ersten Leser, die nicht wirklich in der Bloggerwelt unterwegs sind, den New Adult-Roman tatsächlich gelesen hatten, verpuffte der Hype und die positive Grundstimmung allmählich. Irgendwie war das Buch dann doch nicht so gut.

Ein weiteres Buch, das mit ziemlich viel Trommelwirbel umworben wurde und ich, im Gegensatz zu „Falling Fast“, gelesen habe, ist „Love to share“ von Beth O’Leary. Dieses Buch war wirklich omnipräsent. Es wurde auf Instagram und in den Buchhandlungen gleichermaßen stark beworben und obwohl ich eigentlich gar keine klassischen Liebesromane lese, bin ich schwach geworden und habe es mir gekauft. Tja, das hätte ich mal besser nicht getan. Das Buch ist bestimmt eigentlich nicht schlecht und wenn man gerne ganz normale Liebesromane liest, dann hat man hier bestimmt eine süße Geschichte gefunden, aber bei mir ist das einfach nicht der Fall. Ich konnte mich nicht mit den Figuren identifizieren, sie waren in einer ganz anderen Lebenssituation als ich. Obendrein fand ich sie jetzt auch nicht wirklich sympathisch. Tiffy war mir zu quirlig, gar zu nervig und Leon, naja, weiß auch nicht, ihn fand ich irgendwie ein bisschen nichtssagend. Eine Geschichte, bei der ich eigentlich hätte wissen müssen, dass sie mich eher enttäuscht als begeistert. Das bin ich wohl leider selbst schuld.

Songbird von Anna Rosina Fischer

Obwohl sie es schon lange ahnte, tief im Innern spürte, traf es sie plötzlich und völlig unerwartet …
Ella und Sam kennen sich schon ewig, als sie sich endlich eingesteht, dass er ihr mehr bedeutet als alles andere. Zu dumm nur, dass Sam der beste Freund ihres großen Bruders ist. Und dass er ausgerechnet jetzt eine Stelle als Referendar fürs Lehramt antritt – an ihrer Schule. Und dann ist da noch diese Sache mit Milo … Völlig überfordert von ihren Gefühlen setzt Ella ihre eigene Gesundheit gefährlich aufs Spiel und verletzt damit nicht nur sich selbst. Songbird ist so romantisch, chaotisch, witzig und tieftraurig wie die echte, ganz große Liebe (Klappentext)

Tut mir leid, aber dieses Buch musste einfach in diesen Beitrag. Es ist schon knapp ein halbes Jahr her, dass ich das Buch gelesen habe, aber es regt mich IMMER NOCH auf. „Songbird“ ist für mich ein Buch, das ganz gut, und eigentlich sogar recht humorvoll, anfängt, bis die zwei Protagonisten in die wohl unrealistischste Situation überhaupt geraten. Von da an befindet sich die Geschichte auf einer rasanten Bergabfahrt, die es kein einziges Mal wieder schafft, sich zu wenden. Ich habe noch nie so viel den Kopf geschüttelt wie beim lesen dieses Romans. Es ist ein Debütroman, von daher tut mir dieses vernichtende Urteil in der Seele weh, aber ich kann einfach nicht anders. Über ein oder zwei Schwächen hätte ich ja noch hinweg sehen können. Bei mir bekommen auch Bücher gute Bewertungen, die mich nicht zu 100% überzeugt haben, aber hier konnte ich wirklich kein Auge mehr zu drücken.

„Songbird“ will eigentlich eine gute Geschichte erzählen. Eine Friends-to-Lovers-Geschichte gepaart mit verbotener Liebe. Sowas kann, natürlich niemals ganz frei von Klischees, echt gut werden. Aber dafür braucht man zum einen sympathische Figuren. Die waren hier leider nicht da. Würde ich Ella im echten Leben kennen, hätte ich ihr schon längst mal ordentlich die Meinung gesagt. Wie kann man sich denn so sehr selbstbemitleiden? Und dann auch noch seine eigene Gesundheit aufs Spiel setzen. Überhaupt, hat denn keiner ihrer Freunde oder Familienmitglieder mal ernsthaft in Erwägung gezogen, ihr zu helfen? I mean, eine (SPOILER!) Essstörung ist jetzt keine Kleinigkeit. Ich konnte Ella einfach in keiner einzigen Sekunde nachvollziehen. Ihr männlicher Gegenpart ist auch nicht besser. Eigentlich ist er sogar noch viel schlimmer. Sam hat, in meinen Auge, null Persönlichkeit und das einzige, was ihn antreibt, ist sein Sexualtrieb. Klar, es ist, glaube ich zumindest, ein New Adult-Buch, aber auch in der Welt von New Adult Büchern sind die Dinge aus „Songbird“ nicht normal. Hinzu kommt, dass man als Leser überhaupt nicht nachvollziehen kann, warum die beiden ineinander verliebt sind. Eigentlich hat Sam ja auch eine Freundin, aber plötzlich ist er dann doch unsterblich in Ella verliebt. I don’t get it! Von der Tatsache, dass quasi nichts dagegen unternommen wird, dass ein Lehrer eine Affäre mit einer Schülerin hat, möchte ich gar nicht erst anfangen. Tut mir leid, aber wenn im echten Leben so etwas passieren würde, dann wäre ein Schulwechsel nicht das einzige, das dem Lehrer droht. Da war ja „Köln 50667“ näher an der Realität dran, als sie eine ähnliche Geschichte erzählten (wer erinnert sich noch, haha?)

Wie ihr merkt war „Songbird“ einfach nicht mein Roman, was aber natürlich nicht heißt, dass das für alle Leserinnen und Leser da draußen zutrifft. Ich möchte dem Buch auch auf keinen Fall den Stempel „schlecht“ aufdrücken, da das einfach zu subjektiv ist. Aber es hat mich einfach richtig enttäuscht und ich hoffe, die Gründe dafür sind hier deutlich geworden. So, jetzt habe ich mich gerade wieder so furchtbar aufgeregt, dass ich erstmal einen Beruhigungs-Schokoriegel brauche ;).

Cinder & Ella 2. Happy End und dann? von Kelly Oram

Endlich haben Cinder alias Brian und Ella sich gefunden! Die beiden schweben auf Wolke sieben und sind verliebter denn je. Aber schneller als ihnen lieb ist, holt sie die Realität wieder ein. Zwischen Alltagsstress und Familienproblemen ist Brian schließlich immer noch der angesagteste Schauspieler Hollywoods – und das merkt auch Ella, die plötzlich mehr denn je im Rampenlicht steht. Doch ist ihre Liebe wirklich stark genug, dem Druck des Showbusiness standzuhalten? (Klappentext)

Ja, ich habe der Fortsetzung zu „Cinder & Ella“ vier bzw. eigentlich 3,5 Sterne gegeben und ich stehe auch nach wie vor hinter dieser Rezension/ Bewertung, aber dennoch möchte ich das Buch in diese Liste mit aufnehmen. Denn meine Erwartungen waren einfach ziemlich hoch und wurden leider nicht wirklich erfüllt. Die Geschichte hat den ersten Band in keinster Weise zerstört oder so, aber ich empfinde die Fortsetzung nach wie vor als unnötig. Für Fans nett, aber wirklich nötig war sie nicht. Schließlich hat „Aschenputtel“ auch nur eine Geschichte, und nicht zwei.

Das Café am Rande der Welt von John Strelecky

Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte neben dem Menü des Tages drei Fragen: »Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?« Wie seltsam – doch einmal neugierig geworden, will John mithilfe des Kochs, der Bedienung und eines Gastes dieses Geheimnis ergründen (Klappentext)

Eine zeitlang stand ich total auf philosophische Bücher, die über das Leben lehren. Ich wollte etwas tiefgründiges mitnehmen aus dem, was ich so lese. Seit ich studiere, also seit etwas über einem Jahr, mache ich um solche Bücher allerdings eher einen Bogen. Ich will beim lesen abschalten, mich unterhalten fühlen. Ich lese lieber Romane als Sachbücher und auch Sachbücher, die wie Romane rüber kommen, interessieren mich nicht mehr wirklich. In der Uni lese ich schon genug philosophisch aufgeladene Texte und das auf einem ganz anderen Niveau. Ein Buch, das mich aber noch interessiert hat, auch weil es so unglaublich gehyped war, ist „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky und was soll ich sagen, ich konnte einen Hype um ein Buch wirklich noch nie so wenig nachvollziehen. Ich habe das Buch mit der Erwartung gelesen, wirklich etwas neues zu lernen. Über mich und das Leben. Ein paar schöne Zitate aufgreifen zu können und mich über ein neues Lieblingsbuch zu freuen. Tja, nichts davon ist eingetroffen.

„Das Café am Rande der Welt“ erzählt für mich nichts neues. Altbekannte Weisheiten werden neu erzählt, aber als etwas ganz Neues dargestellt. So jedenfalls meine Empfindung. Ich hatte nie Philosophie und habe das Buch auch vor Beginn meines Studiums gelesen, aber trotzdem waren mir alle Sachen, die mithilfe von ganz netten, aber recht offensichtlichen, Metaphern vermittelt wurden, bereits bewusst. Was ich wirklich ganz nett fand, war das mit der Schildkröte. Aber soo gut kann es auch nicht gewesen sein, denn ich habe schon wieder vergessen, worum es da eigentlich ging😂. Wer sich noch nie Gedanken über den Sinn des Lebens gemacht hat, okay, für so jemanden ist das Buch vielleicht ganz nett. Das muss man ja schon sagen. Ich persönlich war aber ziemlich enttäuscht und der große „Aha“-Moment ist leider ausgeblieben.

Ein einziger Tag für die Liebe von Nicola Yoon

Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden (Klappentext).

Von Nicola Yoon hatte ich bereits ein anderes Buch gelesen, und zwar „Du neben mir“. Dieses hat mir damals ganz gut gefallen und so wollte ich auch ihren zweiten Roman lesen. Der war leider nicht so gut. Im Grunde wird in der Geschichte die Frage gestellt, ob ein einziger Tag ausreicht, um sich in jemanden zu verlieben. Abgezielt wird dabei natürlich darauf, mit „Ja, ein einziger Tag reicht aus“ zu antworten. Leider haben mich weder die Figuren noch das Setting etc. dazu veranlasst, dies auch so zu empfinden.

Natasha wirkte auf mich kalt und abgebrüht und ja, sie befindet sich in einer blöden Situation, aber sie war mir dennoch einfach nicht sympathisch. Daniel war ein bisschen besser, aber in ihn hätte ich mich an Natashas Stelle nicht verliebt. Ob sie es wirklich getan hat, ist mir auch nicht ganz klar geworden. An „Ein einziger Tag für die Liebe“ merkt man mal wieder, wie wichtig sympathische oder auch nachvollziehbare Protagonisten für eine gute Geschichte sind. Gute Figuren können der langweiligsten und klischeebeladensten Geschichte noch ein bisschen Spannung einverleiben und dafür sorgen, dass man das Gefühl hat, etwas Neues zu lesen, während schlechte Figuren die gesamte Story vernichten können. Wer möchte schon gerne die ganze Zeit in den Kopf eines Menschen schauen, den man als extrem unsympathisch empfindet. Also hat mich dieser Jugendroman leider ziemlich enttäuscht.

Welche Bücher haben euch so richtig enttäuscht?

xoxo Ruth



10 thoughts on “UNPOPULAR OPINION: Diese Bücher haben mich enttäuscht (I’m sorry)”

  • Ich lese gerade den zweiten Teil von Cinder&Ella und bin ehrlich gesagt auch enttäuscht. Die Storyline ist einfach nur unnötig und langweilig. Ja, es ist schön, zu lesen, wie die Beziehungen mit Ella und Brian abläuft, aber das ist ehrlich gesagt auch immer dasselbe. Ich finde die Botschaft natürlich auch schön, aber dafür hätte ein Buch gereicht. Jetzt wiederholt sich irgendwie alles. Ella wird der Ruhm zu viel, Brian tröstet sie und es gibt Streit mit der Familie. Der 1. Teil war wunderschön, aber der zweite hat mich nicht überzeugt.

    • ja, ich denke auch, dass Teil 1 im Grunde gereicht hätte. Mich hat es beim lesen auch so gestört, dass Brian so unglaublich perfekt war und ja wirklich ALLES richtig gemacht hat. Ein wenig Reibung zwischen den beiden hätte ich schon erwartet… Es passiert einfach nichts wirkliches. Bzw. das, was passiert, muss man nicht auf 500 Seiten erzählen, 300 hätten auch gereicht😇

  • „Ein einziger Tag für die Liebe“ fand ich so schrecklich, dass ich es abgebrochen habe, obwohl „Du neben mir“ eins meiner Lieblingsbücher war und auch „Fangirl“ war überhaupt nicht meins. „Love to Share“ fand ich ziemlich gut, es war so anders, als das was ich normalerweise lese und das hat mich total begeistert :) „Cinder & Ella 2“ liegt schon auf meinem SuB, aber ich weiß schon, dass es mir im Vergleich zum 1. Teil vermutlich nur so mittelmäßig gefallen wird :)

    Schöner Post, ist echt interessant zu sehen, welche so gehypten Bücher doch nicht bei jedem ankommen :)

    Liebst, Lara von Fairylightbooks.

    • Jaa, ich finde es auch immer super interessant, dass nicht alle Bücher bei allen gleich gut ankommen😌 Gut, dass ich bei „Ein einziger Tag für die Liebe“ und „Fangirl“ nicht die einzige bin, die es so katastrophal fand😂
      Naja, wenn du das bei Cinder & Ella 2 schon weißt, kannst du ja immerhin nicht mehr allzu sehr enttäuscht werden🙈
      Liebe Grüße
      Ruth

  • Also ich fand fangirl ganz nett, aber auch nicht soo super
    Was mich irgendwie enttäuscht hat war Reich der sieben Höfe. Irgendwie hat mich Feyra total genervt und es hat mich nicht überzeugt… Aber ich gebe dem zweiten Teil noch eine Chance
    Liebe Grüße, Caro 💕

    • Ja, ich kann verstehen, dass man den ersten Teil von ACOTAR nicht soo gerne mag😅 Den zweiten fand ich wirklich um einiges besser, aber wenn man die Protagonistin nicht mag, ist es natürlich echt schwer, sich dann so richtig in die Geschichte einzufinden und so. Leider wird erst ab Band drei die Handlung auf zwei Erzähler verteilt.
      Liebe Grüße
      Ruth💗

  • Ich habe einst den Roman „Habenichtse“ von Katharina Hacker nach dem Lesen umgehend weggeschmissen, weil ich die negative Energie, die von ihm ausging, unerträglich fand. Danach habe ich jahrelang nur angloamerikanische Literatur gelesen wie Nick Hornby, Jonathan Franzen oder Paul Auster.

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