Die 7 besten Highschool-Filme – die musst du kennen!

Die 7 besten Highschool-Filme – die musst du kennen!

Vor knapp einem Jahr habe ich einen Beitrag zu meinen liebsten romantischen Komödien gepostet. Wenn ihr den noch nicht kennt, könnt ihr ihn gerne hier nachlesen. Der Blogpost ist nach wie vor einer meiner liebsten auf dem Blog, da er vielen meiner absoluten Lieblingsfilmen gewidmet ist. Heute soll es auch wieder um romantische Filme gehen, aber dieses Mal in der Highschool-Variante. Auch wenn ich jetzt mittlerweile seit fast zwei Jahren nicht mehr zur Schule gehe, liebe ich es dennoch immer noch, via Film noch einmal in die Zeit zurück versetzt zu werden. Okay, amerikanische Highschools unterscheiden sich in der Filmvariante dann doch nochmal ziemlich von deutschen Gymnasien, aber das ist mir egal. Ich mag die Filme dennoch. Heute möchte ich euch daher meine absoluten Favoriten dieses Genre vorstellen. Have fun! PS: in diesem Beitrag verstecken sich zwei Filme, die lose auf Werken von Shakespeare basieren. Könnt ihr erraten, welche es sind?

Platz 7: Systemfehler – Wenn Inge tanzt (2013)

Fangen wir doch einfach mal mit einem deutschen Film an! In dieser Komödie geht es um die Schulband „Systemfehler“ und ihren Frontmann Max. Dieser hat über Mitschülerin Inge einen Song geschrieben. Allerdings keinen sonderlich netten. Inge ist eine umweltbewusste junge Frau, die die Welt gerne ein bisschen besser machen möchte. Sie macht sich nichts auf kurzen Kleidern und Partys. Und genau deswegen wird sie zur Zielscheibe der Band. Doch sie geht eigentlich ganz cool damit um. Als sich der Gitarrist der Band jedoch bei einem Auftritt so verletzt, dass er nicht mehr spielen kann, soll Inge das neue Mitglied der Band werden. Schließlich wartet auf sie vielleicht ein Plattenvertrag und da brauchen sie dringend einen Gitarristen. Inge ist zuerst nicht sonderlich überzeugt von der Idee. Lässt sich dann aber doch darauf ein und merkt schnell, dass hinter Max mehr steckt, als das arrogante Arschloch. (Zum Trailer)

Dieser Film hat es mir irgendwie so richtig angetan. Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, war ich direkt begeistert. Ich mochte die Harmonie zwischen den beiden Hauptdarstellern, die die enemies-to-lovers-Geschichte ganz wunderbar verkörpern. Ich mochte zudem den Humor, das unangestrengte und die Tatsache, dass mal nicht die üblichen Verdächtigen in einem deutschen Film vor der Kamera stehen. Okay, Tim Oliver Schultz, der die Rolle des Max spielt, ist mittlerweile schon ziemlich bekannt, aber er ist eben doch noch nicht sooft auf der Kinoleinwand zu sehen gewesen. Der Song „Wenn Inge tanzt“ ist, auch wenn er ziemlich gemein ist, übrigens auch ein ziemlicher Ohrwurm. Aber hört ihn euch hier doch einfach mal selbst an!

Platz 6: To all the boys I’ve loved before (2018)

Wenn die 16-jährige Lara Jean Covey verliebt ist, schreibt sie einen Liebesbrief an ihren Angebeteten. Aber natürlich schickt sie die nicht ab, sondern bewahrt sie in einer Hutschachtel in ihrem Zimmer auf. Doch eines Tages sind die Briefe weg. Ihre jüngere Schwester Kitty hat sie alle verschickt. Für Lara Jean bricht eine Welt zusammen. Denn einer der Briefe ging an den Freund ihrer Schwester und ein anderer an den beliebten Sportler Peter Kavinsky. Ausgerechnet dieser kommt dann auch auf sie zu und spricht sie auf den Brief an. Wie peinlich! Aber dann schlägt er ihr plötzlich vor, dass sie sich einfach als seine Freundin ausgeben sollte, damit er seine Exfreundin eifersüchtig machen kann. Lara Jean lässt sich darauf ein und ahnt nicht, was das mit ihrem Herz anstellen wird (Zum Trailer)

Mit diesem romantischen Teeniefilm hat Netflix einen ganz schönen Hype ausgelöst. Die halbe Welt hat sich in Peter Kavinsky verliebt und den Film in Endlosschleife abgespielt. Zu Recht! Denn er (also der Film 😉😉😉) ist einfach zuckersüß. Die Protagonisten gehen unglaublich liebevoll miteinander um und als Zuschauer verliebt man sich glatt mit. Untermalt von einem schönen Soundtrack und tollen Kulissen (kann ich bitte Lara Jeans Zimmer haben!?) ist „To all the boys I’ve loved before“ ein absoluter Wohlfühlfilm, der übrigens auf dem gleichnamigen Roman von Jenny Han beruht. Der zweite Teil ist übrigens auch kürzlich erschienen, der kommt, meiner Meinung nach, aber leider nicht an den wirklich guten ersten Teil heran.

Platz 5: She’s the man (2006)

Violas Herz schlägt für Fußball. Als die Mädchenfußballmannschaft ihrer Schule aufgelöst wird, ist sie am Boden zerstört. Und auch in die Jungenmannschaft kann sie nicht. Wie es der Zufall so will, macht ihr Bruder aber gerade ein Praktikum in London. Für Viola die Chance, sich heimlich in die Fußballmannschaft seiner Schule zu schleusen. Als Junge verkleidet schafft sie es auch tatsächlich, ins Team zu kommen. Womit sie nicht gerechnet hat, ist dass ihr Mitspieler Duke so dermaßen den Kopf verdreht. Aber er scheint sich nicht für sie zu interessieren, schließlich „ist“ sie ja ein Junge. Oder etwa doch? (Zum Trailer)

Auch wenn ich eigentlich kein Fan von Channing Tatum (Duke) bin, mochte ich diesen Film von der ersten Sekunde an. Er ist witzig, romantisch und fast schon kultig. Und ich finde es total cool, dass es mal um Fußball und nicht um Football geht, wie das ja in den meisten US-amerikanischen Filmen und Serien der Fall ist. Ich habe den Film schon bestimmt 20 Mal gesehen und könnte es immer und immer wieder tun. Man kann einfach mal den Kopf ausschalten und sich gut unterhalten fühlen!

Platz 4: The Breakfast Club (1985)

Ausgerechnet an einem Samstag müssen Brian, John, Andrew, Claire und Allison nachsitzen. Die fünf könnten unterschiedlicher nichts ein und erfüllen alle typischen Highschool-Rollen: der Streber, der Draufgänger, der Sportler, die Prinzessin und die Außenseiterin. Ihre Aufgabe lautet: einen Aufsatz darüber schreiben, wer sie sind. Doch wer sind sie eigentlich? Und erfüllen sie wirklich so sehr die typischen Klischees? (Zum Trailer)

„The Breakfast Club“ ist mittlerweile schon ein Klassiker. Er wird ständig zitiert und alle möglichen Leute zitieren den Film. Der Spruch „We are all pretty bizarre. Some of us are just better at hiding it, that’s all“ ziert eine ganze Menge an Instagramcaptions und wird nicht selten als WhatsApp-Status verwendet. Ich mag den Film, weil er anders ist und weil er irgendwie so einer der ersten richtigen Highschoolfilme war. Auch mag ich, dass er zeigt, dass die Menschen meist nicht so sind, wie sie nach außen wirken und dass man sich nicht durch Klischees eine Meinung bilden sollte. Und dann hat der Film auch noch einen ziemlich bekannten Soundtrack. Ich sag‘ nur: don’t youuuuu, forget about meeee“. Gucken wollte ich den Film übrigens seit ich 2012 den ersten Pitch Perfect Teil gesehen habe, der einige Male auf den Film anspielt, tatsächlich getan habe ich es dann aber erst 2018. P.S.: es gibt eine Folge von „Riverdale“, die den Film von 1985 auf ihre eigene Weise nacherzählt.

Platz 3: Duff – Hast du keine, bist du eine (2015)

„DUFF“, das steht für Designated Ugly Fat Friend (also auf dt. in etwa ausgewiesener, hässlicher und fetter Freund) und, ohne es zu wissen, ist Bianca die Duff ihrer Freundinnen. Als sie das realisiert, ist sie am Boden zerstört und will unbedingt etwas daran ändern. Außerdem will sie endlich mal bei ihrem Schwarm Tobey landen können. Kurzerhand beschließt sie, sich Hilfe von ihrem Nachbarn Wesley zu holen, der für sie auch schon ein Umstyling organisiert. Doch irgendwann merkt sie, dass es gar nicht mehr Tobey ist, für den Bianca schwärmt (Zum Trailer)

Auf den ersten Blick klingt dieser Film vermutlich ziemlich nach Klischee. Und nach Oberflächlichkeit. Aber das ist er gar nicht. Jedenfalls nicht, wenn man genauer hinsieht. Hier wird nämlich eigentlich gar keine hässliches Entlein-Geschichte erzählt. Okay, ein bisschen schon, aber der Film zeigt, dass es nicht darauf ankommt. Bianca ist eine tolle und super sympathische Protagonistin. Sie lernt, dass sie sich nicht verbiegen muss, sondern dass sie gut ist, wie sie ist. Ich will nicht zu viel spoilern, aber der Film hat mich wirklich positiv überrascht. Klischees werden gründlich durchgeschüttelt und der Film vermittelt eine tolle Botschaft über Selbstliebe und Selbstakzeptanz. Unbedingt ansehen!

Platz 2: Mean Girls (2004)

Cady hat jahrelang mit ihren Eltern in Afrika gelebt, doch jetzt sind sie zurück in den USA und die 16-jährige geht zum ersten Mal auf eine richtige Schule. Doch mit dem, was sie dort erwartet, hätte sie nicht gerechnet. Mobbing und oberfiese Zicken, die die Mensa terrorisieren stehen an der Tagesordnung. Cady freundet sich mit den Außenseitern Damian und Janis an. Diese hegen schon lange einen Groll gegen die Zickenclique „The Plastics“ und ihre Anführerin Regina George. Kurzerhand beschließen die drei, Regina einen Streich zu spielen: Cady soll ein Mitglied der Plastics werden und Regina heimlich mit extrem kalorienhaltigen Müsliriegeln füttern. Doch schnell stellt Cady fest, dass es gar nicht so leicht ist, sich nicht von der glitzernden Welt Regina Georges verführen zu lassen. (Zum Trailer)

Das hier wäre keine Liste über die besten Highschoolfilme, wenn DIESER Film nicht vorkommen würde. „Mean Girls“ ist einfach kult. Während man in Deutschland am 3. Oktober den Tag der deutschen Einheit feiert, wird in den USA immer wieder an diesen Film erinnert. Denn es war der dritte Oktober, an dem Cadys heimlicher Schwarm Aaron sie nach einem Stift fragte. „Mean Girls“ ist witzig, clever und voller popkultureller Anekdoten. Der perfekte Film für einen Mädelsabend oder auch, wenn man einfach mal ein bisschen entspannen möchte. Und sich dann heimlich darüber freut, dass Regina George nur Fiktion ist. Falls ihr diesen Streifen noch nicht kennt, dann müsst ihr das UNBEDINGT nachholen. Glaubt mir, man versteht dann das Internet mit all seinen Anspielungen und Memes ein bisschen besser 😉.

Platz 1: 10 Dinge, die ich an dir hasse (1999)

Cameron verliebt sich auf den ersten Blick in Bianca. Doch diese darf nicht mit Jungs ausgehen. Es sei denn ihre ältere Schwester Kat hat auch ein Date. Doch genau dort liegt das Problem. Diese ist nämlich absolut nicht daran interessiert, mit einem Jungen auszugehen. Cameron und sein bester Freund Michael schmieden daher einen Plan. Sie wollen Kat mit Patrick verkuppeln. Um Patrick gibt es währenddessen ganz schön viele Gerüchte an der Schule, angeblich soll er für einige Zeit im Gefängnis gewesen sein. Der perfekte Plan, oder? (Zum Trailer)

So wie es Cameron mit Bianca erging, so erging es mir mit diesem Film: es war Liebe auf den ersten Blick. Ich liebe einfach alles an diesem Film. Die Grundidee der Geschichte, die Figuren, den Humor, die Schauspieler, den Soundtrack. Er ist einfach perfekt. Ich könnte „10 Dinge, die ich an dir hasse“ 100x gucken und würde ihn immer noch nicht langweilig finden. Toll finde ich auch, dass Kat einfach mal nicht so eine typische Figur des Genres ist. Sie ist selbstbewusst, intelligent und Feministin mit Leib und Seele. Ist ist eine wirklich toll verkörperte Frauenfigur, die es so leider viel zu selten in Filmen oder Serien gibt. Das einzige, was mich immer wieder traurig stimmt, wenn ich den Film mal wieder gesehen habe, ist die Tatsache, dass Patrick-Darsteller Heath Ledger mittlerweile schon über 10 Jahre tot ist. Aber lasst euch davon nicht diesen grandiosen Film versauen, denn in seinen Filmen lebt der Schauspieler ja weiter. Und das ist wenigstens ein kleiner Trost 😌.

Zugabe: 17 Again (2009)

Dieser Blogpost war bereits komplett fertig, als ich zum „17 Again“ gesehen habe. Eine Highschool-Komödie, die mir auf Anhieb so gut gefallen hat, dass sie doch noch einen Platz in diesem Beitrag verdient hat. Als Zugabe quasi!

Mike O’Donnel ist frustriert. Im Job läuft es nicht, seine Frau will die Scheidung und seine Kinder ignorieren ihn. Was, wenn er nochmal 17 sein und alles anders machen könnte? Als er eines Tages tatsächlich wieder als 17-jähriger aufwacht, sieht er endlich die Chance, es doch noch aufs College zu schaffen. Aber ist das wirklich das, was er so unbedingt in seinem Leben ändern will?

Wie gesagt, bei diesem Film war es irgendwie Liebe auf den ersten Blick. Witzig, charmant und auch ein bisschen außergewöhnlich ist „17 Again“, in dem sich Matthew Perry und Zac Efron (OMG, ich weiß wieder, warum ich ihn früher heiß fand, haha) eine Rolle teilen. Es geht um verpasste Träume, Selbstreflexion und ja, auch um die große Liebe. Ein Film, bei dem man sich einfach wohl fühlen muss! (Zum Trailer)

Was ist euer liebster Highschool-Film?

xoxo Ruth



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