LOVE & HATE BOOK TAG: von Büchern, die ich liebe und solchen, bei denen das nicht so ist

LOVE & HATE BOOK TAG: von Büchern, die ich liebe und solchen, bei denen das nicht so ist

Ende Februar hat sich die wundervolle Lena von @expectobooktronum den Love & Hate Book Tag ausgedacht, den ich heute gerne machen möchte. Bei dem Tag geht es um Bücher, Figuren, Autoren und Genre, die man liebt und die, die man eben nicht liebt. Ich fand den Tag bei ihr sehr unterhaltsam und wollte daher unbedingt auch mitmachen. Bitte beachtet, dass dieser Beitrag extrem auf persönlichen Meinungen und Empfindungen beruht. Vielleicht nenne ich euer Lieblingsbuch bei meinen Hassbüchern. Das heißt dann aber nicht automatisch, dass es ein schlechtes Buch ist, nur weil ich es nicht mag. Ich hoffe, euch gefällt der Beitrag!

Deine drei liebsten Bücher, die du mit auf eine einsame Insel nehmen würdest?

Zuerst einmal würde ich natürlich einen Harry Potter dabei haben. Ich glaube, ich könnte mich auf einer einsamen Insel einfach niemals auch nur ansatzweise heimisch fühlen, wenn ich Geschichte nicht bei mir habe. Ich verbinde so viel mit den Büchern und irgendwie fühlt sich das Lesen immer nach zu Hause an. Und dieses Gefühl kann man auf einer einsamen Insel doch auf jeden Fall gebrauchen, oder? Da ich ja nicht alle sieben Teile mitnehmen kann, würde ich den ersten wählen, da der einfach der magischste von allen ist.

Für ein bisschen Spannung würde ich „One of us is lying“ von Karen M. McManus mitnehmen. Den Roman habe ich letzten Sommer gelesen und seitdem ist er zu einem meiner absoluten Lieblinge geworden. Die Geschichte ist so unglaublich spannend und die Figuren sind auch alle so wundervoll. Außerdem wollte ich es sowieso mal wieder lesen, warum also nicht auf einer einsamen Insel ;)

Bei dem dritten Buch fällt meine Wahl auf „Cinder & Ella“ von Kelly Oram. Für mich ist das einfach die süßeste Liebesgeschichte, die ich seit langem gelesen habe. In dem Buch fühlt man sich richtig wohl und es hinterlässt dieses wohlig-warme Gefühl in einem.

Drei Bücher, mit denen du auf der einsamen Insel Feuer machen würdest?

Ohh, die Frage ist echt fies, aber ich habe tatsächlich drei Bücher gefunden, die ich für ein Feuer benutzen würde. Das erste ist „Songbird“ von Anna Rosina Fischer. Damit hattet ihr jetzt bestimmt schon gerechnet, oder? Für mich war dieses Buch einfach absolut nichts und daher wird es wohl immer bei solchen Fragen hinhalten müssen. Nur um das schöne Cover würde es mir leidtun. Wenn ihr wissen wollt, was genau mich an diesem Buch so stört, dann klickt oder einfach einmal hier oder hier.

Als zweites Buch müsste Stephen Kings „The Running Man“ (Menschenjagd auf deutsch) dran glauben. Das Buch haben wir in der elften Klasse im Englisch LK gelesen und es war glaube ich die schlimmste Schullektüre, die ich je über mich ergehen musste. Ich konnte damals weder zu den Protagonisten noch zu der Geschichte eine Bindung aufbauen und habe mich beim lesen wirklich gequält. Die letzten 20 Seiten kenne ich auch gar nicht, denn da war meine Motivation dann endgültig erschöpft. Ich habe bisher nichts weiteres mehr von King gelesen und nur „It“ damals im Kino gesehen, aber irgendwie habe ich so das Gefühl. dass das nicht so unbedingt mein Autor ist. Zumal mir auch das einzige Buch, das ich gelesen habe, das eine Empfehlung von ihm hatte, nicht gefallen hat.

Zuletzt würde ich dann noch den zweiten Band von „One True Queen“ (Jennifer Benkau) verbrennen, damit ich so tun kann, als hätte es ihn nie gegeben. Den ersten Teil mochte ich ja sogar eigentlich recht gerne und hatte mich daher auch schon auf die Fortsetzung gefreut, aber was soll ich sagen. Es war einfach nicht mein Fall. Aber dazu möchte ich bald noch einen separaten Bloggst schreiben, weswegen ich jetzt noch nicht zu viel verraten will.

Deine erste große Leseliebe (Book Boyfriend)?

Da kann ich direkt zwei aufzählen, da ich nicht mehr weiß, welches Buch ich zuerst gelesen habe. Einmal hätten wir da Gideon DeVilliers aus der Edelsteintrilogie von Kerstin Gier. Bei Gideon und mir war es Liebe auf den ersten Blick. Arrogante, gut aussehende Typen, die sich gerne rar machen waren schon immer mein Fall. Leider nicht nur in Büchern🤦🏼‍♀️. Jedenfalls war Gideon einer meiner ersten Book Boyfriends und ist immer noch in den Top 3, vielleicht führt er die Rangliste sogar an. Aber Daemon Black ist auch nicht schlecht.

Meine andere erste große Leseliebe ist Jace Herondale/Wayland auf den Chroniken der Unterwelt. Ehrlich gesagt hatte ich ihn ein bisschen verdrängt (war wohl doch nicht die wahre Liebe), aber als ich mit den Chroniken der Schattenjäger angefangen habe, habe ich mich wieder an ihn erinnert. Und oh boy, I still love you! Ich finde ihn zwar weder in der Serienadaption noch in dem Film optisch ansprechend, aber aus den Büchern heraus habe ich ihn mir immer super attraktiv vorgestellt und ich mochte (oder mag) auch seinen Charakter einfach total. Sein Vorfahre Will ist aber auch keine schlechte Partie…

Deine erste Buchfeindschaft?

HARDIN SCOTT!!!!! Ich weiß, viele haben ihn als Book Boyfriend, aber ich kann das einfach absolut nicht nachvollziehen. Ja, er wird als unglaublich gut aussehend beschreiben (das muss er auch sein, sein Vorbild is ja schließlich Harry Styles), aber Leute, sein Charakter? I don’t get it! Er behandelt Tessa eigentlich die ganze Zeit super schlecht, spielt mit ihr und interessiert sich null für sie. Bis „After Passion“ mochte ich Bad Boys in Büchern, aber Hardin hat das Bild von Bad Boys für mich ein bisschen zerstört. Vielleicht, weil er der einzige von allen literarischen Bad Boys ist, der tatsächlich böse ist. Aber naja, ich mag ihn einfach nicht.

Ach ja, und dann muss ich natürlich noch Dolores Umbridge nennen. Wir hassen sie doch alle, oder? Zu Recht, sie ist absolut furchtbar. In meinen Augen ist sie auch der böseste Bösewicht in Harry Potter, da sie, anders als z.B. Voldemort, nie in einer anderen Position gezeigt wird. Sie hat keine Vergangenheit, die ihr Verhalten erklären könnte. Sie ist einfach nur böse.

Bei welchem Autor wirst du zum Fangirl?

Aktuell bei drei Autoren. Zum einen bei John Green. Ich liebe ja bekanntlich alle seine Bücher und würde mich daher schon als kleines John Green-Fangirl bezeichnen. Ganz toll finde ich auch Kerstin Gier, von der ich auch alle Jugendbücher liebe. Sowohl John Green als auch Kerstin Gier sollten übrigens langsam mal wieder ein Buch veröffentlichen. Ich bin schon auf Entzug! Außerdem mag ich ja bekanntlich auch Anne Freytag sehr gerne. Bei ihr hatte ich sogar schon einen echten Fangirl-Moment. Bei der Frankfurter Buchmesse 2019 war ich ja bei ihrer Signierstunde und es war so toll!

Welchen Autor würdest du gerne fragen, was sein Buch eigentlich soll?

Die Frage finde ich ehrlich gesagt etwas problematisch. Es ist definitiv noch einmal etwas anderes, die Daseinsberichtung eines Buchs anzuzweifeln, als es einfach nur schlecht zu finden. In einem Buch steckt super viel Arbeit. Ich finde, als Autor muss man damit umgehen können, wenn jemand das eigene Werk nicht mag. Es auch anhand einigermaßen objektiven Kriterien als schlecht beurteilt. So ist das nun einmal. In allen Bereichen wird schlechte Arbeit geleistet. Aber diese Frage hier greift den Autor finde ich auf einer Ebene an, die nicht okay ist. Daher möchte ich diese Frage nicht beantworten.

Wo liest du am liebsten?

Ich lese am liebsten im Bett, draußen im Garten oder in der Bahn. Warum ich das Bett und den Garten zu meine Favoriten zähle, ist glaube ich klar, aber das mit der Bahn muss ich vielleicht erklären. Wenn ich zur Uni muss, fahre ich da jeden Tag etwa 20 Minuten mit der S-Bahn und noch ein kurzes Stück mit dem Bus hin. Meine Freunde, die bei mir in der Nähe wohnen, haben nicht unbedingt immer zur selben Zeit Uni wie ich. Meistens bin ich also, vor allem auf dem Rückweg, alleine unterwegs. Ich höre zwar auch super gerne Musik, aber gerade in der Bahn greife ich gerne zum Buch. Ich komme dann einfach besser runter, entspanne schon ein bisschen und konzentriere mich auf etwas anderes. Außerdem geht dann die Bahnfahrt schneller vorbei ;) .

Wo kannst du gar nicht lesen?

Ich bin ja gar kein Abendleser. Ich lese viel lieber morgens oder nachmittags. Was ich gar nicht kann, ist Abends im Bett lesen. Das klappt manchmal, aber in 90% der Fälle fallen mir super schnell die Augen zu und ich schaffe vielleicht eine Seite aus einem Buch. Daher beantworte ich die Frage wohl lustigerweise auch mit „in meinem Bett“.

Zeige ein Buch aus deinem Lieblingsgenre!

Mein Lieblingsgenre ist Urban bzw. Contemporary Fantasy. Also Geschichten, die zwar fantastische Elemente enthalten, aber in unserer Welt spielen. Mein anderen Lieblingsgenre sind ganz klassische Jugendbücher, ich glaube man nennt sich auch Bildungsromane (ups, gefährliches Halbwissen aus dem Studium, haha). Ich habe mich entschieden, ein Buch aus dem Urban Fantasy Bereich zu zeigen. Meine Wahl fällt auf „Obsidian“ bzw. die gesamte Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout. Ich liebe die Reihe und zähle sie zu meinen absoluten Favoriten. Es geht um Katy, die mit ihrer Mutter in eine andere Stadt zieht. Ihre neuen Nachbarn sind irgendwie seltsam. Katy freundet sich mit dem Mädchen, Dee, an, doch hinter ihrem garstigen, aber sehr gutaussehenden Bruder Daemon steckt mehr. Was ist das mit dieser Familie? Als Katy endlich dahinter kommt, steckt sie mitten in einem Abenteuer, mit dem sie niemals gerechnet hätte. Diese Reihe ist für alle geeignet, die gerne Urban Fantasy lesen, eine Schwäche für arrogante Typen in Büchern haben und sich auch einmal auf etwas neues einlassen möchten. Denn ihr könnt mir glauben, ich war ziemlich überrascht, als ich von Daemons Geheimnis erfahren habe.

Und ein Buch aus deinem Horror-Genre?

Ich habe eigentlich kein Horror-Genre mehr. Auch nicht New Adult. Das kann ich mir einfach nicht länger einreden. Das habe ich lange genug getan. Es ist immer noch so, dass mich gewisse Dinge an dem Genre nerven, beispielsweise dass eine völlig unrealistische Darstellung von Sex in diesen Geschichten proklamiert wird oder das immer jemand eine furchtbare düstere Vergangenheit mit Todesfällen, Misshandlungen und Selbstmordversuchen hinter sich haben muss. Aber trotzdem habe ich mittlerweile schon einiges aus dem New Adult-Bereich gelesen und tja, das meiste hat mir auch irgendwie ganz gut gefallen. Es war jetzt noch kein fünf Sterne-Buch dabei, aber ich vergebe eigentlich immer vier Sterne an New Adult-Romane und nun ja, da kann man dann wirklich nicht von einem Horror-Genre sprechen, oder? Ein Genre, was ich aber beispielsweise nach wie vor gar nicht lese, ist das klassische Krimi-Genre. Ich mag Jugendbücher, die wie Thriller und Krimis geschrieben sind (also z.B. One of us is lying), aber an einen echten Krimi habe ich mich noch nicht wirklich herangewagt. Vielleicht kommt das ja bald, ihr werdet es erfahren!

Welches Buchtitel beschreibt dein Leben am meisten?

Die Frage fand ich auf der einen Seite richtig cool, auf der anderen aber auch ziemlich schwer. Ich bin also an meinem Regal vorbei gegangen und habe meine Goodreads-Listen durchforstet und mich schließlich für „Fangirl“ entschieden. Ich mochte das Buch zwar nicht wirklich, aber der Titel beschreibt mich eigentlich ziemlich gut. Ich bin ein Fangirl. Immer schon gewesen und werde es immer sein. Ich bin Mitglied in so vielen Fandoms, dass ich gar nicht mehr mitzählen kann. Der Titel passt einfach wie die Faust aufs Auge. Ich hätte übrigens fast „Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“ genommen, weil ich die Doppeldeutigkeit des Titels absolut genial finde und es so einen schönen Gegensatz zu „Fangirl“ bildet. Quasi so als Erinnerung, dass ich mein Leben auch selbst leben und nicht damit vertrödeln sollte, mich in die Arme von Harry Styles zu träumen ;)

Welcher Buchtitel wäre für dein Leben der Horror?

Ich fänd’s nicht so cool, wenn man mein Leben „Für immer vielleicht“ (basierend auf dem Buch von Cecelia Ahern) nennen würde. Das hat private Gründe, die ich hier jetzt nicht weiter ausschmücken möchte, aber wer das Buch kennt, der kann sich vielleicht ein bisschen in die Situation denken und verstehen, warum ich nicht wollen würde, dass man mein Leben so betiteln würde.

Wie würdet ihr die Fragen beantworten?

xoxo Ruth



4 thoughts on “LOVE & HATE BOOK TAG: von Büchern, die ich liebe und solchen, bei denen das nicht so ist”

  • oh wie cool ist dieser Post bitte?😍 Bei Hardin Scott kann ich dir aber definitiv nicht zustimmen, er ist eher mein book-boyfriend – aber so unterschiedlich sind die Geschmäcker 😄

    • Vielen Dank! Und jaa, bei Hardin Scott schneiden sich die Geister! Rein optisch ist der Buch-Hardin auch auf jeden Fall voll mein Typ (er sieht immerhin aus wie Harry Styles), aber ich mag seinen Charakter leider einfach nicht 😭

  • Wow was ein cooler Blog Post 😍 einer deiner besten, wenn ich es mir genau überlege 😊 ich stimme bei so vielen Antworten mit dir überein und eigentlich mache ich gerade nur eine kleine Pause vom Uni Kram, aber jetzt hab ich mega Lust bei One of us is lying weiterzulesen🙆🏼‍♀️gestern bin ich gut voran gekommen und finde es auch so gut 🙌🏼 von Hardin Scott brauche ich gar nicht erst anfangen,oder?🤦🏼‍♀️ der Typ hat mir echt jeden Nerv geraubt!!! Gideon fand ich,als ich die Reihe vor ein paar Jahren das erste mal gelesen habe, auch ziemlich gut hehe 😄 Die Chroniken der Unterwelt haben mich nie so richtig abgeholt, weder das Buch (weiter als den ersten habe ich es nie geschafft) und als ich gestern den Film gesehen habe,naja… die Film Variante des Jace gefällt mir ja mal gar nicht 😬 ach und auf eine einsame Insel würde ich wahrscheinlich die Lux Reihe mitnehmen, da du schon so oft davon geschwärmt hast und ich die auch unbedingt noch lesen will 😌💓

    • Ohh, es freut mich so sehr, das zu lesen. DANKE💗 Ja, Hardin Scott ist einfach furchtbar🤦🏼‍♀️ Hehe, mit der Lux Reihe hättest du auf der einsamen Insel auf jeden Fall gut zu tun und dir würde nicht langweilig werden :)
      Liebe Grüße
      Ruth

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