DIY WALLPAPER: Wie du deine Letterings in Hintergrundbilder verwandelst

DIY WALLPAPER: Wie du deine Letterings in Hintergrundbilder verwandelst

Ihr Lieben, mein letzter kreativer Blogpost ist jetzt auch schon wieder eine ganze Weile her. Als letztes habe ich euch hier gezeigt, wie ihr ein Blumenmuster in einen Stickrahmen stickt. Wie ihr aber wisst, bin ich total gerne kreativ und habe auch jetzt die Coronazeit definitiv dazu genutzt, wieder mehr zu Lettern. Das habe ich nämlich schon wirklich lange nicht mehr so richtig gemacht. Aber jetzt hatte ich endlich wieder Zeit. In meinem heutigen Blogpost möchte ich euch gerne zwei Letterings vorstellen, die ihr ganz easy nachmachen könnt und dann zeige ich euch noch wie ihr eben diese Letterings in euere eigenen Wallpaper fürs Handy verwandelt könnt. Viel Spaß!

Ihr braucht:

Kommen wir zunächst mal zu den Materialien. Ihr braucht das gesamte Material für beide Letterings und hier stelle ich euch außerdem auch schon die Dinge vor, die ihr für das Digitalisieren braucht. Los geht’s!

  • glattes Papier in A6 (wenn ihr kein A6 habt, könnt ihr auch einfach A5 einmal teilen oder A4 entsprechend anpassen)
  • einen Fineliner in 04
  • einen Filzstift in 08 (alternativ geht auch die Filzstiftseite der Tombow Brush Pens)
  • einen Bleistift und einen Radiergummi
  • einen runden Gegenstand (z.B. ein Untersetzer oder ein Glas)
  • ein Smartphone
  • die Instagram-App
  • die App „PicsArt“

Lettering 1: Always look for Rainbows

Den ersten Spruch, den wir Lettern werden, ist „Always look for Rainbows“. Ich verwende hier eine Mischung aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie einem Druck- und einem Schreibschriftalphabet. Hinzu kommen Dekoelemente. Zunächst teilt ihr euer Blatt ein. Das heißt, ihr zeichnet mit dem Bleistift ein Kreuz auf einer Blatt, das es in vier etwa gleich große Rechtecke teilt. Das hilft euch dabei, euer Lettern auch wirklich mittig zu platzieren. Bei unserem Spruch brauchen wir quasi drei Zeilen. Die mittlere Zeile sollte hierbei etwa in der Mitte der Horizontlinie des Kreuzes liegen. Das „Look for“, was ja in der Mitte stehen soll, habe ich in einen Banner geschrieben, den wir nun als nächstes aufzeichnen möchten. Ich habe mich für einen sehr einfachen, geraden Banner entschieden. Wenn ihr euch unsicher beim Zeichnen eines Banners seid, dann könnt ihr den gerne auf einem Schmierpapier zunächst üben. Achtet darauf, dass der Banner lang genug ist, damit er das Wort „Rainbows“ komplett einschließen kann (siehe Bild). Im nächsten Schritt schreibt ihr die Wörter vor. „Always“ ist eine klassische Druckschrift mit einem großen Anfangsbuchstaben, „Look for“ wird komplett klein und in einem typischen Script-Alphabet geschrieben. Für „Rainbows“ verwenden wir noch einmal die gleiche Schrift wie in „Always“, nur diesmal ausschließlich in Großbuchstaben. Ich habe dann noch weitere Dekoelemente hinzugefügt, die könnt ihr aber auch weglassen. Im nächsten Schritt kommen Fineliner und Filzstift zum Einsatz. Den Banner und seinen Schriftzug habe ich mit dem Fineliner, den Rest mit dem Filzstift nachgezogen. So wird das „Always“ und das „Rainbows“ nochmal zusätzlich hevorgehoben. Dann noch alle Hilfslinien mithilfe des Radiergummis entfernen und fertig ist euer erstes Lettering!

Lettering 2: Einatmen. Ausatmen

Für das zweite Lettering braucht ihr den runden Gegenstand, um eine Vorlage für den Blumenkranz zu haben. Zunächst zeichnet ihr euch aber wieder die Hilfslinien ein. Der Spruch sitzt dieses Mal auf bzw. genau unter der Horizontlinie des Kreuzes. Für den Kranz habe ich verschiedene Blätter und eine einfache Blume benutzt. Ihr könnt den Kranz vereinfachen, in dem ihr nur eine Blattart verwendet. Das sieht auch schön aus, ist aber ein bisschen leichter. Beim Lettering habe ich für das „Einatmen“ wieder ausschließlich Großbuchstaben und für das „Ausatmen“ ausschließlich Kleinbuchstaben verwendet. Die Scriptschrift ist außerdem eher kursiv, im Gegensatz zu der aus Lettering eins. Auch hier gilt wieder, erst mit Bleistift vorzeichnen und -schreiben, dann mit Fineliner (dieses Mal ausschließlich Fineliner, weil das ganze Lettering ein bisschen filigraner ist) nachzeichnen und abschließend die Hilfslinien radieren. Und schon ist euer zweites Lettering fertig.

Das Lettering digitalisieren

So, und wenn ihr das geschafft habt, geht es auch schon ans digitalisieren. Keine Sorge, ihr braucht dafür kein teures Fotobearbeitungsprogramm, das geht auch ganz einfach mit eurem Smartphone und zwei kostenlosen Apps. Zunächst macht ihr allerdings ein Foto von eurem Lettering. In der Bearbeitung (da reicht einfach die Bearbeitungsapp, die euer Handy sowieso schon beinhaltet) erhöht ihr Belichtung, Helligkeit und Kontrast soweit, dass das Lettering quasi alleine steht. Dann öffnet ihr Instagram und erstellt dort einen Blankohintergrund in der Farbe eurer Wahl. Dafür öffnet ihr die Instagramstory-Kamera und macht zunächst ein Foto. Das Motiv ist egal, das sieht man gleich sowieso nicht mehr. Wenn ihr das Foto gemacht habt, geht ihr auf die Bearbeitungsfläche, die euch erlaubt, auf das Bild zu schreiben oder zu malen. In der Palette wählt ihr eine Farbe euerer Wahl aus (mehr Farben erhaltet ihr, indem ihr länger auf eine bestimmte Farbe drückt, dann könnt ihr jede erdenkliche Farbe auswählen. Um einen einfarbigen Hintergrund zu erstellen, drückt ihr einfach länger auf den Bildschirm (dazu sollte die entsprechende Farbe natürlich ausgewählt sein). Das Bild speichert ihr dann und öffnet es in der App „PicsArt“. Dort geht ihr dann folgendermaßen vor:

Mithilfe der Applikation „Foto hinzufügen“ fügt ihr euer Lettering hinzu. Dann geht ihr auf „Mischen“ und dann auf „Multiplizieren“. So habt ihr die Schrift von ihrem Hintergrund gelöst und es sieht so aus, als hättet ihr sie direkt auf den bunten Hintergrund geschrieben. Wenn ihr lieber eine weiße Schrift haben wollt, geht ihr nach „Foto hinzufügen“ nicht direkt auf „Mischen“, sondern zunächst auf „Effekte“, wo ihr den Effekt „Negativ“ auswählt. Dann auf „Anwenden“ und anschließend auf „Mischen“. Hier wählt ihr dann die Option „Bildschirm“ aus und schon ist eure Schrift weiß und freigestellt. Ihr könnt dann noch die Größe des Letterings nach belieben anpassen, aber im Grunde seid ihr fertig und habt euer eigenes Lettering in ein Wallpaper verwandelt!

Wie findet ihr das DIY?

xoxo Ruth



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