Von Cassandra Clare bis John Green: Das sind meine liebsten Autor*Innen

Von Cassandra Clare bis John Green: Das sind meine liebsten Autor*Innen

Hallo, ihr Lieben! Heute möchte ich endlich einen Beitrag mit euch teilen, den ich schon seehr lange geplant habe. Denn heute möchte ich gerne meine liebsten Autor*Innen vorstellen. Ich möchte gerne über die Menschen schreiben, deren Bücher mich immer und immer wieder beeindruckt haben. Die unverwechselbar und unglaublich talentiert sind. Die einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Ich möchte meine Liebe zu ihnen einfach gerne mit euch teilen. Auf dass noch mehr Menschen ihre tollen Bücher lesen. Die Liste ist nicht wertend, ich kann mich nicht entscheiden, wen ich am allerliebsten mag. Ich hoffe, euch gefällt der Beitrag!

Ferdinand von Schirach

Ferdinand von Schirach habe ich 2020 für mich entdeckt und bisher auch erst zwei seiner Werke gelesen. Die waren „Der Fall Collini“ und „Terror“, aber beide haben mich schwer beeindruckt und mich für Schirach begeistert. Der Autor beschäftigt sich in seinen Romanen, Essays, Theaterstücken und Kurzgeschichten meistens mit rechtlichen Thematiken, die er aufarbeitet. Er selbst ist Anwalt, kennt sich auf dem Gebiet also bestens aus. Ich mag außerdem seinen nüchternen, fast schon sachlichen Erzählstil. Das hat mich besonders bei „Der Fall Collini“ sehr beeindruckt. Schirachs Bücher kann man nicht aus der Hand legen – oder ich kann das jedenfalls nicht. Alles, was ich bisher von ihm gelesen habe, habe ich an einem Tag gelesen. Das mag daran liegen, dass seine Werke meist nicht sonderlich lang sind, aber es liegt auch einfach daran, dass er unglaublich fesselnd erzählt. Ich kann euch Ferdinand von Schirach wirklich nur empfehlen, wenn ihr mal etwas zum Nachdenken oder etwas anderes als Liebesgeschichten lesen wollt.

John Green

John Green ist schon lange auf der Liste meiner Lieblingsautor*innen. Seine Bücher haben mich in einem wichtigen Teil meiner Jugend verlässlich begleitet und immer sehr berührt. Ich habe alles von ihm gelesen, was er alleine veröffentlicht hat. Seine Kollaborationen „Will & Will“ und „Tage wie diese“ habe ich noch nicht gelesen, werde das aber hoffentlich bald noch nachholen. Ich muss nämlich sagen, dass ich John Green vermisse. Seit 2017 hat er kein neues Buch mehr veröffentlicht und langsam wird es echt mal wieder Zeit. Die Geschichten von ihm sind alle sehr emotional und beschäftigen sich oft mit ernsten Themen. Sein erfolgreichstes Buch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ handelt immerhin von krebskranken Teenagern. Aber ich liebe einfach seine Tiefgründigkeit. Schon sooft haben mir die Bücher von John Green einen wichtigen Denkanstoß verpasst. Außerdem LIEBE ich seinen Schreibstil. John Green, bitte schreib wieder ein Buch, ich brauche das wirklich!

Kerstin Gier

Auch Kerstin Gier gehört schon ewig zu meinen Lieblingsautor*Innen. Ihre kreativen, fantasievollen und oft auch sehr lustigen Jugendbücher sind einfach meine allerliebsten. Die „Edelsteintrilogie“ (Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün) habe ich schon sooft gelesen und gehört, dass ich theoretisch langsam von ihr genervt sein sollte, aber ich bin es nicht. Jedes Jahr aufs Neue nehme ich mir die Zeit, wieder mit Gwendolyn und Gideon durch die Zeit zu reisen und gegen den bösen Grafen von St. Germain zu kämpfen. Aber auch die „Silber“-Trilogie und „Wolkenschloss“ haben mir sehr gut gefallen. Kerstin Gier hat einfach einen unglaublich humorvollen Schreibstil, kann aber auch sehr gefühlvoll und romantisch schreiben. Außerdem hat sie ein gutes Gespür für Figuren und entwickelt immer so einzigartige Charaktere. Zu Weihnachten habe ich den „Silber“-Schuber übrigens signiert geschenkt bekommen – mein Fangirl-Herz war einfach nur glücklich. Auch bei Kerstin Gier warte ich schon sehr gespannt auf ein neues Buch. Auf Instagram hat sie ja bereits angedeutet, dass demnächst wieder ein Jugendbuch von ihr erscheinen wird – ich freue mich schon sehr!

Cassandra Clare

Mit dieser Autorin hattet ihr bestimmt schon gerechnet, oder? Ich habe es in den letzten Monaten ja wirklich schon sehr oft erwähnt, aber ich liebe Cassandra Clare einfach. 2015 habe ich die „Chroniken der Unterwelt“ (City of Bones & Co.) gelesen und geliebt, dann aber fast fünf Jahre lang nichts mehr der Autorin. Bis ich im März 2020 meine Mutter gebeten habe, mir „Clockwork Angel“ mitzubringen. Die YouTuberin Maren Vivien hat das Buch in ihren Videos fast jedes Mal empfohlen und irgendwie hatte ich dann doch mal Lust, das Buch auch zu lesen. Und sagen wir mal so, ich habe es keinen Tag bereut. Ganz im Gegenteil. „Clockwork Angel“ und ganz besonders die Fortsetzungen „Clockwork Prince“ und „Clockwork Princess“ haben mich umgehauen. Ich liebe diese Bücher. Sie sind perfekt. Mit die beste Urban Fantasy, die ich je gelesen habe. Und sie haben Will Herondale. Ich habe dann 2020 ziemlich viele Cassandra Clare Bücher gelesen und gehört und sie alle ins Herz geschlossen. Cassandra Clare schreibt wundervolle Urban Fantasy-Geschichten für Jugendliche und junge Erwachsene, die alle in der gleichen riesigen Welt spielen. Ihre Figuren sind Schattenjäger*Innen, sie jagen Dämonen und kämpfen gegen das Böse. Falls ihr noch mehr Argumente für diese Bücher braucht, dann schaut doch sehr gerne bei diesem Blogpost von mir vorbei :)

Karen M. McManus

Ich weiß, von ihr ist kein Buch auf den Fotos in diesem Post, aber Karen M. McManus gehört dennoch in diese Liste. Ich liebe ihre Bücher und habe bisher alle gelesen. Gerade „One of us is lying“ oder ihr neustes Buch „The Cousins“ haben mich begeistert. McManus schreibt spannend und pointiert, und sie hat immer einen krassen Plottwist auf Lager. Für mich schreibt sie die besten YA Mystery/Thriller und konnte mich bisher mit jedem einzelnen ihrer Bücher überzeugen. Ihre Geschichten sind oft sehr plastisch erzählt und ich kann sie mir häufig als Netflixserie vorstellen. Sie kreiert eine spannende, aber irgendwie auch schöne Atmosphäre und ich fühle mich in ihren Geschichten trotz der oft nicht so entspannten Thematik immer sehr wohl.

Anne Freytag

Die letzte auf meiner Liste ist Anne Freytag. Und bei ihr muss ich sagen, dass ich, anders als bei den anderen Autor*Innen, nicht alle ihre Bücher liebe. Eins fand ich gut, aber nicht überragend und eins hat mich irgendwie ziemlich enttäuscht, aber dafür gibt es da zwei andere in ihrer Bibliographie, die mir einfach unglaublich viel bedeuten. Wie könnte Anne Freytag da nicht zu meinen Lieblingen gehören? Ihre Bücher „Nicht weg und nicht da“ und „Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“ haben mich beide tief beeindruckt. Sie haben Türen für neue Denkansätze geöffnet und meinen Blick auf manche Dinge geändert. Anne Freytag schreibt besondere Jugendbücher und ähnlich wie John Green beschäftigt sie sich oft mit ernsten Themen. Hinzu kommt ihr fantastischer Schreibstil. Anne Freytag schreibt fast schon poetisch, unglaublich wortgewaltig und mit vielen schönen Vergleichen und Metaphern. Ich würde alle ihre Bücher empfehlen, auch wenn mir persönlich nicht alle ganz so gut gefallen. Aber sie sind gerade handwerklich einfach klasse. Anne Freytag ist übrigens die einzige der genannten Autor*Innen, die ich schon live gesehen habe. Auf der Frankfurter Buchmesse 2019 war ich bei ihrer Autogrammstunde und habe mir meine Ausgabe von „Nicht weg und nicht da“ signieren lassen.

Welche Autor*Innen mögt ihr am liebsten?

xoxo Ruth

Das sind meine liebsten Autor*Innen



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