Die leckersten Food Hotspots in New York City

Die leckersten Food Hotspots in New York City

Essen ist in den USA eine komplizierte Angelegenheit. Lebensmittelpreise sind grundsätzlich höher als in Deutschland und gesunde Nahrungsmittel wie beispielsweise Obst oder Gemüse sind wirklich stark überteuert. Auch Essen gehen ist in vielem amerikanischen Städten schwierig. Oft gibt es nur die Option super teuer zu essen oder eben auf Fast Food umzusteigen. Denn davon gibt es mehr als genug. Vegetarisch oder gar vegan ist, gerade im mittleren Westen, super schwierig zu bekommen. New York ist in vielen Dingen anders als andere Gegenden in den USA, so auch beim Essen. Relativ teuer ist es zwar immer noch, aber dafür gibt es viele Optionen, die über Fast Food hinausgehen und gesunde sowie vegetarische Optionen gibt es überall. Heute möchte ich euch daher die leckersten Food Hotspots in New York City vorstellen!

Frühstück und Brunch:

Die Möglichkeiten, in New York zu frühstücken bzw. zu brunchen sind unendlich hoch. An jeder Ecke gibt es kleine Cafés und die Auswahl an Speisen ist relativ vielseitig. Man sollte allerdings wissen, dass amerikanische Vorstellungen von Frühstück nicht immer unbedingt den deutschen Vorstellungen von Frühstück entsprechen. Brot ist generell eine komplizierte Angelegenheit und in den USA NCHT zu empfehlen. Belegte Brötchen wie man sie bei uns kennt, bekommt man eigentlich nirgendwo. Belegt werden schon mal Sandwiches, die sind dann aber fast immer abgepackt, Croissants oder eben Bagel. Die leckersten Bagel meines Lebens habe ich bei „Ess-a-Bagel“ gegessen. 1976 wurde die Bäckerei von einer österreichischen Familie gegründet, was wohl erklärt, warum die Bagel so gut schmecken. Es gibt mittlerweile mehrere Filialen in New York, aber die ursprüngliche befindet sich in der 3rd Avenue, Hausnummer 831. Das Besondere bei „Ess-a-Bagel“ ist, dass man sich seine Bagel selbst belegen kann. Aus einer riesigen Auswahl an Frischkäsesorten und weiterem Belag wie Gemüse, Lachs, Schinken und Co. wählt man die perfekten Zutaten und kann außerdem auch den Bagel an sich frei wählen. Mein Favorit: ein Sesambagel mit „plain cream cheese“ bestrichen und mit Lachs und Gurke belegt. Ist allerdings auch eine der teuersten Optionen, die man bekommen kann. Die Bagel sind übrigens riesig und wer sie zum Frühstück nicht komplett schafft, freut sich später noch über ein Mittagessen!

Vom Prinzip so ähnlich wie Starbucks, aber dafür etwas individueller ist „Gregorys Coffee“. Gegründet wurde das Unternehmen 2006 in Manhattan und versorgt die Stadt seither mit Kaffee und (veganen) Frühstücksoptionen. Es gibt Frühstücksburritos, Frühstücksburger, Bananenbrot, Joghurt mit Obst, selbstgemachte Granola Bars und Energy Balls – die Auswahl ist riesig und alles ist sehr lecker. Den Kaffee habe ich persönlich nicht testen können, da ich ja bekanntlich keinen Kaffee mag ;) Ein leckeres zweites Frühstück haben wir uns bei „Kaffe Landskap“ gegönnt. Das ist ganz in der Nähe vom 9/11 Memorial und gerade nach einem Besuch des Museums kann ich euch nur empfehlen, eine Pause zu machen und eine Kleinigkeit zu essen. Das Kaffe Landskap ist die perfekte Option!

Um Geld zu sparen, bietet sich gerade für Städtereisen aber noch eine ganz andere Option an. Frühstück in den Hotels ist in den USA leider oft enttäuschend und selten lohnenswert. Was sich aber anbietet, ist auf dem Zimmer zu frühstücken und sich die benötigten Lebensmittel zu kaufen. Wer einen Kühlschrank hat, kann beispielsweise problemlos Joghurt und Obst frühstücken, Schalen und Besteck findet man ebenfalls im Supermarkt. In New York hatten wir leider keinen Kühlschrank, aber wir haben uns Bagel, Marmelade und Bananen geholt. Das spart morgens ordentlich Zeit und Geld obendrein. Natürlich ist es nicht so „schick“ wie außerhalb zu essen, aber für den ein oder anderen Tag bietet sich das durchaus an!

Lunch und Dinner:

Sowohl für Mittags als auch für Abends gibt es ganz verschiedene Optionen. Preislich gibt es auch hier wirklich wieder alles, wobei gerade ein Abendessen im Restaurant teuer werden kann. Zu den hohen Preisen kommt auch noch das Trinkgeld, das in den USA nicht optional ist. Mindestens 18% sollte man immer geben, je nach Service wird aber teilweise auch erwartet, dass man 25% oder noch mehr gibt. Das sollte man immer wissen, wenn man in einem Restaurant in den USA essen möchte.

Die günstigste Option, sich mittags oder abends etwas sättigendes zu holen sind die vielen Pizzabuden, die es überall in der Stadt gibt. Für 1$ bekommt man ein Stück (Slice) Käsepizza. Die anderen Sorten sind teurer, aber für zwei Stücke Pizza (die sind absolut ausreichend, amerikanische Pizza ist sehr mächtig) bezahlt man selten mehr als 5$. Natürlich nicht für jeden Mittag/Abend etwas, aber definitiv ein New Yorker Klassiker, den man probieren sollte.

Neben Pizzabuden gibt es auch sehr viele andere Stände, die herrlich duftendes Essen verkaufen. Food Trucks gehören so selbstverständlich zu New York City wie das Empire State Building oder der Times Square und sie sind einfach überall. Wir haben eine sehr leckere Falafeltasche gegessen, danach brauchte man allerdings theoretisch schon fast eine Dusche, denn die Sauce war überall! Aber wie gesagt, es war lecker und recht günstig!

Sehr leckere, aber auch etwas teurere Lunchoptionen gibt es bei „Butler„, die eine Filiale in Dumbo, in SoHo und in Williamsburg unterhalten. Morgens gibt es auch Frühstück, wir waren aber nur zum Lunch dort. Die Speisekarte ist relativ klein und ziemlich „hip“, wer kein Fan von Bowls, Avocados und Superfoods ist, der findet hier vielleicht nicht unbedingt etwas. Wenn ihr damit kein Problem habt oder sogar genau so ein Essen haben wollt, dann seid ihr hier zu 100% an der richtigen Adresse!

Fast Food ist auch eine günstige und schnelle Option, an Essen zu bekommen – allerdings nicht immer die gesündeste (und leckerste). Wir waren einen Abend bei „Chipotle„, einer sehr angesagten Fast Food-Kette für mexikanisches Essen, nicht zu 100% mein Fall und einen Abend bei „Shake Shack„, wo es Burger gibt. „Shake Shack“ hat auch schon in Seattle und in Las Vegas für ein leckeres Dinner gesorgt. Die Burger sind wirklich sehr lecker, die Pommes auch und man hat nicht ganz so sehr das Gefühl von Fast Food-Restaurant, wenn man in einer Shake Shack-Filiale steht. Hier gibt es übrigens auch einen vegetarischen Burger, was in amerikanischen Fast Food-Restaurants nicht immer der Fall ist.

Gesundes Fast Food in der Form von Salaten bekommt bei „Sweetgreen„. Dort kann man entweder bereits vorgefertigte Salatbowls genießen oder aber sich seine eigene zusammenstellen. Die Auswahl ist dabei gigantisch und gerade auch für vegetarisch oder vegan essende Menschen zu empfehlen. Ich persönlich hatte Rucola, Quinoa, Gurke, Tomate, Pinienkerne, Hühnchen und Kichererbsen und war damit mehr als zufrieden.

Fans von „How I met your mother“ sollten sich außerdem nicht die Chance entgehen lassen, in dem Pub zu essen, der das „McLarens“ inspiriert hat. Das „McGees“ sieht zwar nicht wirklich so aus wie die berühmte Bar aus dem Fernsehen, aber man kann schon verstehen, warum sie als Inspiration diente. Es ist dort einfach irgendwie gemütlich und gesellig. Das Essen ist typisches Pub-Essen – Burger, Finger Food etc. Preislich gesehen eher etwas teurer.

Zum Schluss möchte ich euch gerne noch die riesige Salat- und Snackbar von „Whole Foods“ empfehlen. Amerikanische Supermärkte sind sehr unterschiedlich und eigentlich vermisse ich kaum einen von ihnen, jetzt wo ich wieder in Deutschland bin, aber „Whole Foods“ war wirklich cool. Es handelt sich dabei um eine Art Biosupermarkt, was man bei den Preisen deutlich merkt, dafür sind die Lebensmittel von überdurchschnittlich hoher Qualität und es gibt die super tolle Salatbar. Diese Salatbar umfasst eigentlich noch deutlich mehr als Salate. Es gibt nicht nur einfach ein bisschen „Grünzeug“, sondern eine wirklich sehr große Auswahl an verschiedenen kalten und warmen Speisen, die man sich zusammenstellen kann. Gerade für unterwegs oder wenn man Abends sehr müde ist, lohnt es sich daher auf jeden Fall, mal in einem „Whole Foods“ vorbeizuschauen.

Kuchen und Snacks

Wenn man den ganzen Tag unterwegs und an der frischen Luft ist, wird man schnell hungrig und bekommt Hunger auf einen kleinen Snack oder etwas süßes. Ich kann euch hier erst einmal NICHT empfehlen, euch irgendwo eine Brezel zu holen. Wenn man die Brezeln aus Deutschland gewöhnt ist, dann schmecken die „Bavarian Pretzels“ einfach nicht. Die sind nämlich entweder steinhart, viel zu salzig, vom Geschmack her wie Pappe oder gleich alles zusammen. Also tut euch einen Gefallen und esst die besser nicht!

Sehr zu empfehlen ist hingegen die „Magnolia Bakery„. Dort gibt es himmlische Backwaren (süß). Ich hätte mich am liebsten einmal durch alles durchprobiert, aber da hat mein Geldbeutel schon sehr laut und deutlich „NEIN“ geschrien. Stattdessen habe ich mich dann für den „Blueberry Cheesecake“ entschieden und ihn sehr genossen.

Neben Bageln sollte man noch ein anderes rundes Gebäck mit Loch in der Mitte essen, wenn man in New York ist: die Rede ist von Donuts. Wir haben uns einen bei „Dough“ geholt. Das ist ein winzig kleiner Laden ganz in der Nähe vom Rockefeller Center. Verkauft werden klassische, aber auch kreative Donuts. Lecker sind sie sicherlich alle. Gegessen habe ich den „Blueberry Lemon with Oat Crumble“, der absolut köstlich war.

Ausgehen in New York

Letztlich ist New York natürlich auch für sein pulsierendes Nachtleben bekannt, schließlich heißt die Stadt auch „Die Stadt, die niemals schläft“. Von einer solchen hätte ich übrigens erwartet, dass man um 3 Uhr nachts wenigstens noch zu McDonalds gehen kann, was aber leider nicht funktioniert. Da war ich dann ehrlich gesagt schon etwas enttäuscht, schließlich klappt das in Köln beispielsweise ohne Probleme. Aber naja, anderes Thema. Was man sich in New York nicht entgehen lassen sollte, sind die Rooftop Bars. Wir waren in „230 Fifth„, von wo man einen unglaublichen Blick auf das Empire State Building hat. Auch im Winter sehr empfehlenswert, da durch Heizpilze und beheizte Iglus für ausreichend Wärme gesorgt wird.

Wir waren auch in zwei verschiedenen Clubs, deren Namen mir jetzt aber wirklich bei bestem Willen nicht mehr einfallen – tut mir leid. Feiern ist in den USA aber sowieso nicht so mein Fall, da ich einfach nicht auf Hip Hop stehe, was in den Clubs dort aber fast ausschließlich gespielt wird. Außerdem sind Clubs gerade in New York sehr teuer. 60$ Eintritt ist keine Seltenheit, von den horrenden Getränkepreisen ganz zu schweigen. Ich würde euch empfehlen abends stattdessen etwas anderes zu machen, als Feiern zu gehen: ein Broadwaystück sehen oder einen Escape Room spielen sind beispielsweise zwei sehr coole Alternativen!

Welcher Food Hotspot gefällt euch am besten?

xoxo Ruth

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