DIY: meine JOURNALING ESSENTIALS – Sticker, Stempel & Co!

Zugegeben, ich hatte schon immer eine Obsession für schöne Schreibwaren, aber seitdem ich „Journaling“ als Hobby für mich entdeckt habe, ist diese Obsession ins unermessliche gestiegen. Sticker, Stempel, Washi Tape, Stifte… als das landet regelmäßig in meinen Warenkorb. Egal, ob in Geschäften oder im Online Handel. Mittlerweile habe ich eine recht große Sammlung an Material, das ich benutze, um meine Journals und Fotoalben zu gestalten. In meinem heutigen Blogpost möchte ich meine Journaling Essential mit euch teilen. Ich stelle alles vor, was ich gerne benutze, um mich kreativ auszugestalten. Ich wünsche euch viel Spaß! PS.: die einzelnen Notizbücher habe ich nicht integriert, das ist noch einmal eine Geschichte für sich.

Die Stifte

Über meine Stifte habe ich schon eimal einen Beitrag geschrieben, da ging es allerdings primär ums Handlettering. Fürs Journaling bieten sich ganz andere Stifte an. Brush Pens beispielsweise sind eher weniger geeignet, da die meisten Journals nicht über das nötige Papier verfügen. Damit die Brush Pens nicht zu schnell ausfransen, sollte das Papier nämlich möglichst dick und glatt sein und das ist in vielen Notizbüchern und -heften eben oft nicht der Fall. Ein Stift, der für mich beim Journalen aber unverzichtbar ist, ist ein guter schwarzer Fineliner. Mein Favorit ist der „Pigma Micron“ von Sakura in der Stärke 04. Ein Fineliner mit der Stärke 03 ist auch noch zu empfehlen. Wesentlich dicker oder dünner sollte der Stift meiner Erfahrung nach allerdings nicht sein. Zu dünne oder zu dicke Linien sind einfach beide gleichermaßen unpraktisch. Die Fineliner von Sakura sind sehr schwarz, halten lange, bluten nicht durch das Papier und verschmieren kaum. Erhältlich sind sie in so gut wie jedem Schreibwarengeschäft und natürlich online.

Ebenfalls von Sakura sind die meiner Meinung nach besten Gelstifte. Egal ob in weiß oder in der „Metallic“-Reihe, die „Gelly Rolls“ sind wirklich absolut spitze! Die Farbe wird gleichmäßig abgegeben, der Stift kratzt nicht und das weiß ist sehr deckend. Die weißen Gelly Rolls gibt es auch in verschieden Stärken, ich empfehle euch 10.

Wer den Look von Acrylfarbe mag, die kann ich den „Acrylograph“ von Archer & Olive empfehlen. Ich habe die Stifte in den USA entdeckt und bestellt, der Shop liefert allerdings auch nach Deutschland. Erhältlich sind Sets in verschiedenen Farbnuancen und zwei verschiedenen Stärken, 0,7mm und 3mm. Die Stifte sind sehr deckend und beim Auftragen flüssig. Es gelingen gerade mit 0,7mm-Stift sehr filigrane Illustrationen und der Acryllook gibt Journal-Seiten das gewisse Extra!

Sehr lieben gelernt habe ich auch die „Mildliner“ von Zebra, die ich ebenfalls in den USA gekauft habe. Die Stifte haben immer entweder eine Textmarkerspitze und eine Filzstiftspitze oder eine Brush Pen-Spitze und eine Filzstiftspitze. Die Farben sind wunderschön und von guter Qualität. Erhältlich sind die Stifte mittlerweile sogar bei Idee! Ansonsten mag ich auch den „Stabilo Pen 68“ in den metallic-Tönen noch sehr gerne und die Filzstiftspitze der „Tombow ABTs“ kommt natürlich auch ab und zu zum Tragen in meinen Journals.

Die Sticker

Kommen wir nun zu meinem absoluten Lieblingsmaterial, die Stickern. Aufkleber fand ich schon als Kind toll, aber seitdem ich mir letztes Jahr meine ersten Stickerbögen über Etsy bestellt habe, bin ich süchtig. Und zwar wirklich. Etsy ist auch die erste und beste Anlaufstelle für Sticker(bögen). Etsy ist eine Plattform, auf der Künster*innen und kleine Shops ihre Produkte verkaufen können. Und für mich das absolute Paradies. Die Auswahl an Shops, die wunderschöne Sticker verkaufen, ist wirklich unendlich groß und ich habe schon viele verschiedene ausprobiert. Mittlerweile habe ich auch ein paar klare Favoriten, die zu meinem Stil passen und bei denen ich immer wieder bestelle. Ganz vorne ist der Shop „Moehrenkunst„. Verkauft werden Stickerbögen, Washi Tapes, Postkarten, Note Pads und Lesezeichen und alle Produkte sind einfach unglaublich schön. Und das beste: es handelt sich um einen deutschen Shop, weswegen ihr auch nicht allzu lange auf eure Bestellung warten müsst. Meine liebsten Stickerbögen sind die folgenden: Dark Academia, Branches, Vintage Faves und die buchigen Sticker Reading, Bookworm und Book Rating. Ich habe auch noch ein paar der anderen Stickerbögen getestet und gerne verwendet, aber die gerade genannten sind die, die ich mir immer und immer wieder nachbestelle.

Mein zweiter Lieblingsshop ist „PaperMintyStudio„. Die Auswahl an Stickern ist wirklich gigantisch und vielseitig. Es handelt sich um einen amerikanischen Shop, weswegen der Versand meist über 2 Wochen dauert, aber dafür bekommt man auch wirklich hübsche Sticker! Meine liebsten Sticker Sheets sind Delicate Flowers und Finding my Way. Leider sind die Stickerbögen hier ziemlich teuer, dafür bekommt man aber auch eine recht große Anzahl an Aufklebern pro Bogen.

Ansonsten probiere ich mich einfach gerne durch die vielen Etsy-Shops und bestelle die Sticker, die ich schön finde. Klickt euch einfach mal durch und werdet, wie ich, süchtig nach Stickern!

Natürlich gibt es nicht nur Stickerbögen, sondern auch große, einzelnen Sticker, die sich gut fürs Journaling eignen. Da muss ich allerdings gestehen, dass der Großteil meiner Sammlung aus den USA stammt, wo man die sogenannten „Die Cut Sticker“ fast an jeder Ecke bekommt. Mein Tipp was das anbelangt: haltet einfach immer die Augen offen nach Stickern und wenn ihr hübsche seht, nehmt welche mit. Insgesamt mag ich aber die Stickersheets doch etwas lieber, schon allein weil sie kleiner sind.

Die Washi Tapes

Fast genauso viel Spaß wie Sticker machen auch Washi Tapes. Die bunten Klebebänder sind vielseitig einsetzbar und verleihen meinen Journal-Spreads oft das gewisse Etwas. Zu kaufen gibt es Washi Tape mittlerweile fast überall und meine Sammlung beinhaltet Tapes von ganz unterschiedlichen Firmen. Natürlich ist hier Etsy auch wieder eine gute Anlaufstelle, wobei bei Washi Tape besser nur aus deutschen Shops bestellen sollte. Die Versandkosten sind sonst einfach unglaublich hoch, weil die Klebebänder nicht wie Sticker in einem normalen Briefumschlag verschickt werden können, sondern in einem kleinen Paket. Und das ist im internationalen Versand direkt sehr teuer. Aber zum Glück gibt es auch bei „Moehrenkunst“ (ja, ich liebe diesen Shop wirklich sehr) unglaublich schöne Washi Tapes. Eine sehr große Auswahl an Tapes gibt es auch im „The Washi Tape Shop“, da habe ich persönlich allerdings noch nie bestellt. Bei „odernichtoderdoch“ gibt es auch süße Washi Tapes. Oft wird man auch in kleinen Boutiquen oder größerem Schreibwarenbedarf fündig. Einfach immer die Augen offen halten, dann findet ihr schon schönes Washi Tape. Ich mag übrigens am liebsten Tapes mit Blumenmuster oder solche die gepunktet oder kariert sind. Die sind relativ neutral und so für viele verschiedene Spreads einsetzbar.

Die Stempel

Auch Stempel sind immer eine hübsche Idee, um Spreads kreativ zu gestalten. Das einzige, was bei Stempeln unpraktisch ist, ist die Zeit, die man damit verbringt darauf zu warten, dass das Gestempelte endlich getrocknet ist. Deswegen benutze ich meine Stempel tatsächlich gar nicht sooft wie ich es eigentlich gerne würde. Absolutes Essential sind für mich Buchstabenstempel. Gerade erst für mich entdeckt habe ich hier übrigens die Alphabet-Stempel von „Sostrene Grene„. Die sind nämlich relativ klein, was ich persönlich als Vorteil empfinde. Ein absolutes Stempel-Paradies ist „Perlenfischer„. Dort gibt es nämlich alle nur erdenklichen Stempelmotive. Ich bin selbst jedes Mal aufs Neue fasziniert, wenn ich mich durch das Sortiment klicke. Es gibt dort übrigens auch sehr gute Stempelkissen! Weitere hübsche Stempel gibt es von „May & Berry„, die allerdings recht groß sind. Dafür sind die Motive super schön!

Ein sehr empfehlenswertes Konzept sind auch die Clear Stamps. Das Konzept dahinter ist ein bisschen kompliziert zu beschreiben, aber im Grunde ist der Stempel eine durchsichtige, von einer Seite klebende Masse, die mithilfe eines Acrylblocks gestempelt wird. Der Vorteil hierbei ist, dass man ganz genau sehen kann, wohin man etwas stempelt. Gerade „odernichtoderdoch“ verfügt hier über eine große Auswahl!

Der große Trick beim Stempeln ist es übrigens, den Stempel nicht einfach fest und lange in das Stempelkissen zu drücken. Dadurch wird viel zu viel Pigment abgegeben und bei Holzstempeln hat man dann auch noch oft das Problem, dass man zusätzlich zum Motiv noch einen Rand mitstempelt. Stattdessen sollte man mit dem Stempel mehrmals kurz in das Kissen tupfen. Dadurch sammelt sich ausreichend Farbe auf dem Stempel, aber niemals zu viel. Auch ist es sinnvoll, die Stempel nach jedem Benutzen kurz in ein Taschentuch zu drücken, um ihn vorzureinigen.

Außerdem empfehlenswert

Neben all diesen Materialien gibt es noch eine ganze Reihe anderer Dinge, die ich super gerne für mein Journal benutze. Ganz vorne mit dabei ist natürlich mein Etikettierprägegerät von Dymo. Manchmal macht mich das Teil zwar ein bisschen aggressiv, weil es nicht immer ganz so etikettiert wie ich es gerne hätte, aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden und drucke gerne kleine Labels für meine Journals. Das selbstklebende Band sorgt so oft für hübsche Details.

Immer da habe ich außerdem Packpapier und ausgerissene Buchseiten. Ich mag einfach den Look, den solch kleine Papierfetzen erzeugen. Packpapier bekommt man in jedem Bastelladen oder einfach generell überall, wo es Geschenkpapier gibt. Und für die Buchseiten habe ich mir aus einem Bücherschrank ein uraltes Buch geholt und klebe diese Seiten seitdem immer ein. Ein echtes Buch würde ich nämlich so zerreißen. Motivpapier kann auch oft eine schöne Ergänzung sein, da gibt es bei „Sostrene Grene“ die beste Auswahl.

Zum einkleben benutze ich entweder ganz normalen Klebestift (z.B. von UHU), den Fotokleber von dm oder einen Kleberoller von Tombow. Den muss man allerdings ständig nachfüllen.

Was sind eure Journaling Essentials?

xoxo Ruth

meine Journaling Essentials

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