BOOKTALK: Was die Bücher von KERSTIN GIER so BESONDERS macht

BOOKTALK: Was die Bücher von KERSTIN GIER so BESONDERS macht

Zu den etabliertesten und beliebtesten Autor*innen im deutschsprachigen Raum gehört ohne Zweifel Kerstin Gier. Seit Jahren begeistern ihre Geschichten die Menschen, wobei sich besonders Giers Jugendbücher einem riesigen Publikum erfreuen. War man eigentlich überhaupt ein bücherliebender Teenie, wenn man nicht die „Edelsteintrilogie“ gelesen hat? Die Frage ist gar nicht so unrealistisch, schließlich kennt so gut wie jede*r die zeitreisendenen Londoner Gwendolyn und Gideon. Auch ihre anderen Jugendbücher erfreuen sich großer Beliebtheit. So auch bei mir. Deshalb gibt es heute auch einen Blogpost, in dem ich darüber schreibe, was die Bücher von Kerstin Gier so besonders macht. Und eben auch beliebt. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen!

Einzigartige und lebendige Charaktere

In meinen Augen sind die Figuren eines Romans fast noch wichtiger als die Handlung. Unsympathische, flache Charaktere können die stärkste Handlung unerträglich machen, wobei man über eine etwas schwächere Handlung mit beispielsweise Logikfehlern noch besser hinwegsehen kann, wenn die Figuren einen fesseln. Wenn ich die Figuren mag, sie verstehen kann, interessant oder faszinierend finde, ist schon sehr viel gewonnen und ich empfinde die Bücher dann auch automatisch als besser. Kerstin Giers Bücher zeichnen sich eben genau durch solche Figuren aus. Ihre Charaktere sind so gut wie immer einzigartig und sehr lebendig. Wenn sie sich an Stereotypen bedient, dann gibt sie diesen doch irgendwie ihren persönlichen Touch. Steife, unwirklich wirkende Figuren gibt es bei ihr nicht. Und das gilt für Protagonist*innen wie Nebenfiguren gleichermaßen.

Kreativer und außergewöhnlicher Umgang mit Fantasyelementen

Abgesehen von „Wolkenschloss“, wo sie leichte Detektivelemente verarbeitet, sind die Jugendbücher oder viel mehr die Jugendbuchreihen von Kerstin Gier immer irgendwie dem Fantasy-Genre zuzuordnen. Dafür bedient sie sich aber nicht gängiger Fantasyklischees, sondern entwickelt ihre eigenen Ideen. In der Edelsteintrilogie findet sie einen ganz wunderbaren Umgang mit Zeitreisen. Und zwar auf eine Art, die bestimmt auch Menschen gefällt, die normalerweise weder Fantasy noch Historisches lesen. In der „Silber“-Reihe widmet sie sich sehr fantasievoll dem Thema Träumen. Erschafft eine magische Welt, ohne ihre Figuren dafür Zauberstäbe oder Glaskugeln in die Hände geben zu müssen. In „Vergissmeinnicht“, wo bisher ja lediglich der erste Teil erschienen ist, beweist sie aber, dass sie auch klassische Fantasyelemente wie Fabelwesen wunderbar in ihre eigenen Geschichten einbinden kann.

Humorvoller Schreibstil

Ein besonderes Wiedererkennungsmerkmal von Kerstin Gier-Romanen ist auch ihr humorvoller Schreibstil. Es gibt sooft Momente, in denen ich nicht nur schmunzeln, sondern richtig lachen muss, weil sie so herrlich witzig sind. Dabei ist es auch egal, wie oft man ein Buch schon gelesen hat, die Szenen bleiben lustig. Das gelingt ihr natürlich oft durch Figuren wie Xemerius, der immer für einen Lacher gut ist, aber auch die Wortwahl und wie die lustigen Stellen allgemein sprachlich ausgearbeitet sind, sorgen für viel Witz.

Wohlfühlatmosphäre

In den Büchern von Kerstin Gier fühle ich mich wohl. Wobei es das eigentlich noch nicht mal ganz trifft. In ihren Geschichten fühle ich mich nicht nur wohl, ich fühle mich zuhause. In bisher jedem Roman, den ich von ihr gelesen habe (und das sind inzwischen einige), herrscht eine wundervolle, heimelige Atmosphäre, in die man gerne zurückkommen möchte. Das Hotel „Wolkenschloss“ aus dem gleichnamigen Roman beispielsweise erscheint mir unglaublich vertraut und ich weiß, dass ich mich in kalten Wintertagen dort immer einkuscheln kann. Meine Liebe zu London ist ganz stark an die „Edelstein-“ und an die „Silber-Trilogie“ geknüpft. Und in Quinn Zimmer aus „Vergissmeinnicht“ fühle ich mich ebenfalls pudelwohl. Aber auch jenseits der Orte gelingt es Kerstin Gier einfach immer, eine stimmungsvolle Atmosphäre zu schaffen, die wesentlich dazu beitragen, dass ihre Bücher so besonders sind.

Anschauliche Beschreibungen, die die Fantasie anregen

Kerstin Giers Schreibstil ist nicht nur humorvoll, er ist auch sehr anschaulich. Beim lesen hat man oft das Gefühl, einen Film zu schauen, so gut sind ihre Beschreibungen. Gleichzeitig lässt sie aber immer auch genug Raum, die eigene Fantasie anzuregen. Das gelingt ihr wie kaum einem*einer Anderen.

Ganz viele tolle Bookboyfriends

Nicht zuletzt verdanken wir Kerstin Gier aber auch eine wunderbare Auswahl an Bookboyfriends. Gideon war jahrelang meine Nummer Eins, wurde nur von Will Herondale vom Thron gestoßen – den zweiten Platz verteidigt er aber seitdem eisern und erfolgreich. Er ist einfach toll! Allein seine Wandlung vom arroganten Arschloch zum einfühlsamen Partner ist soo toll! Henry aus „Silber“ ist ja auch sehr beliebt, ich hingegen habe in dieser Reihe eine Schwäche für Grayson. Den ich aber nicht mit Liv shippe, sie sind schließlich Stiefgeschwister! Aus „Wolkenschloss“ hat es mir Ben aber auch richtig angetan. Einzig bei Quinn hat es bisher noch nicht gefunkt, aber was nicht ist, kann ja noch werden ;) Jedenfalls ist Kerstin Gier immer an der Stelle, wenn es darum geht, fantastische Bookboyfriends zu schreiben. Wäre doch auch nur einer von ihnen real?!

Was ist in euren Augen das Besondere an den Büchern von Kerstin Gier?

xoxo Ruth

Kerstin Gier besonders


2 thoughts on “BOOKTALK: Was die Bücher von KERSTIN GIER so BESONDERS macht”

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.