New York – ein kompletter Guide für 4 volle Tage (Wochenplan)

Nach meinem New York-Besuch letztes Jahr im Dezember habe ich bereits einen großen Beitrag mit ganz allgemeinen New York-Tipps geschrieben. Der ist immer noch gültig! Inzwischen war ich noch ein zweites Mal im Big Apple und habe für heute einen Blogbeitrag mit einem detaillierten Wochenplan für 4 volle Tage (5 Übernachtungen) angefertigt, der eine gute Mischung aus typischen Touristenattraktionen und etwas weniger touristischen Gegenden bietet. Ich selbst bin auch schon nach diesem Wochenplan gereist – er ist also auch auf Umsetzbarkeit geprüft. Dies hier wird übrigens der erste Teil meiner diesjährigen New York-Blogposts. Es folgt noch ein Filmguide, der euch die Standorte zu bekannten Drehorten verrät. Jetzt geht es aber erstmal los mit diesem Beitrag!

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So könnt ihr den Wochenplan nutzen:

Der Wochenplan ist ausgelegt für eine Reise mit 4 vollen Tagen Aufenthalt, das entspricht in der Regel 5 Übernachtungen. Ich erachte vier Tage als ausreichend, um einen guten Überblick über die Stadt zu bekommen. Wenn ihr eher lange schlaft (bis 10 Uhr zum Beispiel) oder im Winter reist, würde ich euch 5 oder sogar 6 volle Tage empfehlen. Im Winter ist die Sonne sehr früh weg und ihr wollt die meisten Sachen ja bestimmt lieber im Hellen sehen. Lange schlafen wird an den ersten Tagen vermutlich aber sowieso nicht möglich sein. Zwischen New York und Deutschland liegen sechs Stunden Zeitunterschied, das werdet ihr merken und an den ersten Tagen sehr früh aufwachen. Die Wochentage, an denen ihr reist, sind theoretisch egal, ihr solltet aber darauf achten, dass Museen unter Umständen nicht alle Tage die Woche geöffnet haben. Je nachdem müsst ihr den Plan dann etwas umstellen. 

Beachtet bitte auch, dass in dem Plan nur wenig explizite Hinweise auf Mahlzeiten vorhanden sind. Meistens sind die Punkte allerdings klar von einander getrennt, sodass deutlich wird, wann beispielsweise eine Mittagspause eingelegt werden kann. 

Der An- und der Abreisetag sind in dem Plan nicht mit inbegriffen. Aus Deutschland kommend landet man meist Nachmittags in New York. Bis man aus dem Flughafen raus und am Hotel ist, ist es meistens sowieso schon abends. Sowohl von Newark als auch von JFK benötigt man zwischen 40 und 60 Minuten und am Flughafen muss man ja auch erstmal einreisen. 

Hinweis: über die Einreise in die USA ranken sich die Gerüchte. Es werden Horrorgeschichten von unfreundlichen, gar gemeinen Beamten erzählt.  Ich kann euch beruhigen. Ich bin zwei mal eingereist, einmal mit Visum (für mein Auslandssemester) und einmal mit ESTA (das ist die elektronische Einreisegenehmigung, die man als Tourist zwingend benötigt, um in die USA einreisen können), einmal in L.A. und einmal in New York. Beide Male war es wirklich unproblematisch. Ihr werdet von einem Beamten gefragt, warum ihr in die USA möchtet, ob und wie viel Bargeld ihr dabei habt und wie lange ihr bleibt. Dann müsst ihr noch eure Fingerabdrücke einlesen, werdet fotografiert und bekommt einen Stempel in euren Pass. Das war’s auch schon. Bleibt entspannt und wenn ihr etwas nicht versteht, fragt höflich nochmal nach. Aber man muss vor dem Einreiseverfahren wirklich keine Angst haben! 

Tag 1: Sightseeing in Midtown Manhattan, Shopping und Alternativen 

Midtown Manhattan und Umgebung bietet viele der klassischen New Yorker Sehenswürdigkeiten. So sind unter anderem der Times Square, die 5th Avenue, das Empire State Building und das Rockefeller Center dort zuhause. Es lohnt sich hier sehr, einfach durch die Straßen zu ziehen und die Stadt auf sich wirken zu lassen. Am Times Square ist es sehr touristisch und laut. Überall gibt es etwas zu sehen und zu entdecken. Ich habe mich dort oft etwas überfordert gefühlt. Dennoch ist der Times Square gerade beim ersten New York Besuch ein Pflichtpunkt. Wenn ihr dort startet könnt ihr ganz einfach bis zur 5th Avenue laufen und dort das riesige Shoppingangebot ausnutzen. Und selbst wenn er nur Window Shopping ist ;) Nicht zu übersehen ist hier auch das Rockefeller Center. Dabei handelt es sich um einen riesigen und sehr gepflegten Komplex aus mehreren Gebäuden. Im Dezember steht hier der große Weihnachtsbaum. Die Aussichtsplattform „Top of the Rock“ ist allseits beliebt, da man das Empire State Building von dort aus sehen kann. Ebenfalls auf der 5th Avenue liegt die New York Public Library, ein riesiges, herrschaftliches Gebäude. Der Eintritt ist kostenlos und gerade im Winter bietet die Library eine willkommene Rettung vor den kalten Temperaturen. Direkt dahinter befindet sich der Bryant Park. Dieser kleine Park ist wie eine Oase mitten in der Stadt. Hier gibt es viel zu entdecken. Im gegenübergelegenen Whole Foods kann man sich wunderbar ein kleines Mittagessen holen und das in der Sonne im Park genießen. Vom Bryant Park aus ist es auch nicht weit bis zum Grand Central Terminal. An diesem riesigen Bahnhof mit imposanter Abfahrtshalle kann ich mich einfach nicht satt sehen. Ebenfalls vom Bryant Park gut zu erreichen ist das Empire State Building. In meinen Augen lohnt sich diese Aussichtsplattform mehr als Top of The Rock, da sie deutlich höher liegt und das Gebäude einfach so besonders ist. Für das Empire State braucht man Timeslot-Tickets, die es online, aber auch spontan vor Ort zu kaufen gibt. Einmal oben, kann man dann unbegrenzt lange den Ausblick genießen. Ich würde euch empfehlen, die Aussicht kurz vor Sonnenuntergang zu starten. Auch sehr schön ist eigentlich das Flatiron Building, derzeit (Stand Sommer 2022) wird das Gebäude allerdings restauriert und ist von Baugerüsten umgeben. Direkt hinter dem Flatiron befindet sich übrigens ein besuchenswerter Ort für alle Harry Potter-Fans: Harry Potter New York. In dem liebevoll gestalteten Geschäft gibt es eine riesige Auswahl an Merchandise. Meine Favoriten sind die MinaLima-Postkarten. 

Wer 21 Jahre alt oder älter ist und nach dem Empire State Building gerne noch die Aussicht auf das Gebäude mit einem Drink genießen möchte, dem kam ich zu jeder Jahreszeit die Rooftopbar 230 Fifth empfehlen. Man guckt dort direkt auf das Empire State Building. Im Winter gibt es Heizstrahler. 

Alternativen: inklusive Shopping benötigt man schon den ganzen Tag für dieses Programm. Wer nicht shoppen gehen möchte für den habe ich zwei Alternativen, die in etwa einen halben Tag in Anspruch nehmen. Davor oder danach hat man immer noch genügend Zeit, um Midtown zu erkunden. 

Alternative 1: Führung bei den Vereinten Nationen. In New York befindet sich auch der Hauptsitz der UN, der mit einer Führung besucht werden kann. Die Standardführung ist auf Englisch, es gibt aber auch die Möglichkeit, eine deutschsprachige zu buchen. Man bekommt während der Führung einen Einblick in die wichtigsten Organe der UN und darf auch einen Blick in einige der Versammlungssäle werfen, darunter auch der weltbekannte Saal der Generalversammlung.

Alternative 2: Bus-Touren sind allseits beliebt und verschaffen oft einen ersten Überblick über die Stadt. Das gewisse Extra bekommt eine solche Tour, wenn sie extra an Film- und Serienschauplätze in New York führt. Davon gibt es nämlich eine ganze Menge in New York City. Ich habe letztes Jahr diese hier gemacht und fand sie empfehlenswert.

Tag 2: 9/11 Memorial + Museum und Brooklyn

Der zweite Tag startet in Downtown beim 9/11 Memorial und im zugehörigen Museum (offizieller Name: National September 11 Museum and Memorial). In meinen Augen ist es ein Muss, sich das Memorial sowie das Museum anzuschauen. Tickets gibt es online oder vor Ort, auch die Sightseeing Pässe (mehr dazu hier) sind gültig. Da, wo vor dem 11. September 2001 einmal die Twin Towers standen, befinden sich jetzt zwei riesige Wasserbecken, in denen die Namen aller Opfer der Terroranschläge eingraviert sind. Das Museum befindet sich auf dem gleichen Gelände und ist größtenteils unterirdisch. Leider ist es etwas unklug aufgebaut in meinen Augen. Die ersten Hallen erscheinen zwar auf den ersten Blick spannend, sind aber nichts im Vergleich zur Historic Exhibit, die am Ende wartet. Folgt dem Weg zur „Treppe der Überlebenden“ relativ zügig, bis ihr die blaue Wand mit dem Zitat von Virgil seht. Verbringt dann ein wenig Zeit in der Gedenkhalle. Dort gibt es ein Foto von jedem Opfer und ihr könnt über interaktive Bildschirme etwas über ihr Leben (und ihren Tod) erfahren. Geht dann wieder raus und lasst die blaue Wand rechts hinter euch. In der nächsten Halle werden unter anderem Feuerwehrautos ausgestellt, die bei 9/11 zum Einsatz kamen. Jetzt seid ihr fast am Ziel. Auf der rechten Seite müsstet ihr jetzt eine Drehtür sehen, die mit 11 September 2001 beschriftet ist. Da geht ihr durch und befindet euch schon im spannendsten Teil des Museums. Hier werdet ihr mit auf eine Zeitreise genommen, die mit dem Einschlag des Flugzeuges in den Nordturm beginnt. Anhand vieler, vieler Fotos, Videos und Audioaufnahmen werden die furchtbaren Ereignisse sehr lebhaft rekonstruiert und eingeordnet. Nehmt euch hierfür ausreichend Zeit. Seid aber darauf vorbereitet, dass euch das Museum emotional sehr mitnehmen könnte. Ich war bisher 2x dort und musste beide Male an mehreren Stellen heftig schlucken und vor allem weinen. Ganz wichtig: danach über das Gesehene sprechen! 

Tipp: ladet euch die „9/11 Museum“-App runter. Diese dient als Audioguide. Sie ist in mehren Sprachen nutzbar, auch auf deutsch. Das englischsprachige Original zeichnet sich allerdings durch die die Besonderheit aus, von Robert De Niro eingesprochen worden zu sein.

Sehenswert ist auch die Subway-Station „World Trade Center“. Das Gebäude, das den Namen „Oculus“ trägt, sieht aus wie ein riesiges Gerippe und ist auf jeden Fall ein Foto wert!

Danach lauft ihr durch Downtown bis zur Brooklyn Bridge. Die Brücke ist sehr eindrucksvoll und der Ausblick erst recht. Ihr habt Manhattan im Rücken, daher solltet ihr euch definitiv das ein oder andere Mal umdrehen, um die sensationelle Aussicht auf die Wolkenkratzer von Downtown Manhattan zu genießen. In Brooklyn angekommen, verlasst die Brücke nach links. Man läuft dann direkt auf die Manhattan Bridge zu. Gossip Girl-Fans wird dieser Blick vermutlich bekannt vorkommen, hier befindet sich das Apartment der Familie Humphrey. Durch die Brücke hindurch kann man übrigens bis zum Empire State Building sehen. Geht man auf die Brücke zu, gelangt man auf direktem Wege in den wirklich sehr hübsch angelegten Brooklyn Bridge Park. Dieser lädt zum spazieren, aber eben auch zum verweilen ein. Highlight ist hier der sensationelle Blick auf Manhattan, der sich besonders zum Sonnenuntergang lohnt. Wer Hunger bekommt, kann beim Time Out Market vorbeischauen. Auf dem Dach gibt es ein Rooftoprestaurant mit Bar und im Erdgeschoss gibt es eine Art Food Mall mit ganz tollen Restaurants und Cafés, die wirklich sehr leckeres Essen zubereiten.

Tag 3: Central Park, Upper East Side, Kunstmuseum und Musical 

Der dritte Tag beginnt im Central Park. Der Park ist riesig und wenn man wirklich alles sehen möchte, bräuchte man vermutlich einen ganzen Tag. Der Park umfasst immerhin 349 Hektar und gehört damit zu den größten Parkanlagen der Welt. Auch wenn es auch schon sehenswert ist, einfach nur eine der vielen Wege im Park lang zu spazieren, so gibt es auch im Central Park Sehenswürdigkeiten. Für Fans von John Lennon (und den Beatles) ist ein Besuch von „Strawberry Fields“ ein absolutes Muss. Um das Denkmal herum sitzen auch immer Straßenmusiker, die Lennon und Beatles-Hits spielen. „The Mall and Literary Walk“ ist die aus vielen Filmen bekannte Ulmenallee im Central Park, in der sich Statuen von der ein oder anderen literarischen Größe verstecken. Auch ein deutscher Schriftsteller hat es geschafft, dort mit einer Büste verewigt zu werden. Kurz vor der Bethesda-Terrasse wurde Friedrich Schiller ein Denkmal gesetzt. Besagte Terrasse samt Brunnen sind auch ein hübscher Ort. Und der See, auf dem im Sommer viele Menschen mit Ruderbooten unterwegs sind, ist das Zuhause unzähliger Wasserschildkröten.

Man kann den Central Park übrigens nicht nur zu Fuß entdecken. Es besteht auch die Möglichkeit, mit dem Fahrrad zu fahren. Und theoretisch auch mit der Kutsche, das ist allerdings teuer und auch nicht unbedingt im Interesse der armen Pferde, die die Kutsche den ganzen Tag durch den Park ziehen müssen. Das Fahrrad ist ganz gut geeignet, um größere Strecken im Park zurückzulegen, es sollte aber beachtet werden, dass gerade die als Waldweg angelegten Wege ausschließlich zu Fuß zu nutzen sind. Im Winter (November bis Ende März) macht es außerdem Spaß, am „Wollman Rink“ Schlittschuh laufen zu gehen.

Den Nachmittag kann man optimal für einen Museumsbesuch nutzen. Direkt am Central Park auf der Upper East Side befinden sich das Metropolitan Museum of Art sowie das Guggenheim, auf der anderen Seite wartet das Natural History Museum auf Besucher. Mit dem Bus könnt ihr von der Upper East Side (den östlichen Rand des Parks entlang) aber auch super schnell und einfach bis zum MoMA (Museum of Modern Art) fahren. In diesem Museum könnt ihr  zum Beispiel Van Goghs „Sternennacht“ oder Dalís „Die Beständigkeit der Erinnerung“ ansehen. Im Guggenheim finden sich neben Gemälden auch viele Skulpturen. Insgesamt beherbergen die New Yorker Kunstmuseen einige der berühmtesten Gemälde der Welt. Wer sich also auch nur ein kleines bisschen für Kunst interessiert, sollte einen Nachmittag im Museum auf jeden Fall mit einplanen. 

Den Abend kann man dann mit einem absoluten New Yorker Klassiker ausklingen lassen: einem Besuch im Musical/Theater am Broadway. Die Auswahl an Stücken ist gigantisch, da findet jede*r etwas! Ich habe bei meinem letzten Besuch „Wicked“ im Gershwin Theater gesehen und war sehr begeistert! „König der Löwen“ habe ich in Hamburg schon gesehen, das ist in New York bestimmt auch toll! 

Zur Weihnachtszeit kann man sich auch überlegen, eventuell noch zusätzlich die Rockettes in der Radio Music Hall zu sehen. Die Tanzgruppe ist ein echter Weihnachtsklassiker in New York und gerade bei Amerikaner*innen sehr beliebt. 

Alternative: Musicals und Theater sind natürlich nicht jedermanns Sache. Auch wenn ich es jedem*r raten würde, es einfach mal zu probieren, kann ich natürlich auch verstehen, wenn es Menschen gibt, die einfach nicht ins Musical gehen wollen. Für die habe ich noch eine alternative Abendveranstaltung herausgesucht: ein Escape Room. Die gibt es zwar auch in Deutschland, aber ich finde es trotzdem eine nette Idee. Ich kann euch „The Escape Game New York City“ sehr empfehlen. Wir haben damals den Raum „Gold Rush“ gespielt und es war wirklich eine tolle und vor allem spannende Erfahrung.

Tag 4: Freiheitsstatue, Ellis Island, Greenwich Village, High Line und Edge

Für den letzten Tag gibt es noch einmal die geballte Ladung New York, in dem es zur Freiheitsstatue rausgeht. Vom Battery Park aus starten die Fahrten der Firma Hornblower. Ein Ticket gewährt Zutritt zu Liberty Island und zu Ellis Island. Die Freiheitsstatue befindet sich auf Liberty Island. Auf Ellis Island fand früher die Einwanderung in die USA statt und ist heute ein Museum. Die Fähre hält zunächst an Liberty Island, wo ein Ausstieg möglich ist. Ich habe die Fahrt 2x gemacht, bin bisher aber nie ausgestiegen. Das liegt daran, dass man den besten Blick auf die Freiheitsstatue sowieso vom Boot aus hat. Stattdessen auf Ellis Island auszusteigen lohnt sich so viel mehr. Das Museum ist sehr eindrucksvoll. Hier unbedingt ein Audioguide im Erdgeschoss abholen und verwenden. Die Tour gibt es auch auf Deutsch. Neben dem Museum hat man hier aber auch einen ungestörten Blick auf die Skyline von Manhattan. Hier kann man Fotos ohne fremde Köpfe machen und den Blick schweifen lassen. Im Sommer sind auch viele Segelboote unterwegs, die ein ganz besonderes Extra auf Fotos darstellen. 

Ihr solltet einen kleinen Snack auf Ellis Island einnehmen und euch dann wieder zurück zum Battery Park begeben. Von da aus fahrt ihr mit der Subway ins Greenwich Village. Wer möchte kann auch schon vorher aussteigen und zusätzlich noch SoHo erkunden.

Greenwich Village hat viel zu bieten, vor allem aber wunderhübsche Reihenhäuser. Hier bietet es sich hervorragend an, einen kleinen Spaziergang durch die Nachbarschaft zu machen. Das Gebäude, das auch als „Friends Apartment“ bekannt ist in der 90 Bedford Street bietet sich optimal als Ausgangspunkt für den Spaziergang an. Die umliegenden Straßen bestechen alle durch ihre Gemütlichkeit und Coolness. Nicht weit ist es von hier aus auch zur berühmten Christopher Street. In einer Bar in eben dieser Straße ereignete sich am 28. Juni 1969 der Stonewall-Aufstand, bei dem sich erstmals eine große Gruppe Homosexueller und Transpersonen der New Yorker Polizei widersetzte. Der Tag ging als Wendepunkt im Kampf gegen die Unterdrückung und für die Gleichberechtigung Homosexueller und Transpersonen in die Geschichte ein. Den Spaziergang im Greenwich Village kann man dann optimal im Washington Square Park enden lassen. Ich würde euch aber davon abraten, diesen Programmpunkt an einem Sonntagnachmittag zu erledigen: es ist dann einfach super voll, sowohl auf den Straßen des Villages als auch im Park.

Weil New York einfach so viele tolle Parks zu bieten hat, geht es danach direkt weiter zum nächsten. Der High Line Park ist mehr als einer von vielen New Yorker Parks. Sie sind alle schön angelegt, aber die Besonderheit von High Line ist eben, dass er entlang einer ehemaligen Hochbahntrasse führt. Man läuft so einige Meter über der Stadt. Lauft ihr den Park von Süden nach Norden ab, kommt ihr perfekt am letzten Programmpunkt an: die Aussichtsplattform „The Edge“.

„The Edge“ befindet sich in sogenannten „Hudson Yards“ und bietet einen phänomenalen Blick über die Stadt. Man kann alle wichtigen Gebäude und Brücken sehen, das Empire State Building allerdings nur von der Seite. An klaren Tagen reicht der Blick sogar bis zum Meer. Die unglaubliche Dimension der Stadt wird hier besonders deutlich. Ein Besuch auf „Edge“ ist der perfekte Abschluss einer gelungenen New York-Reise und sorgt noch ein letztes Mal für einen WOW-Effekt. 

Was möchtet ihr in New York unbedingt einmal sehen?

xoxo Ruth

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