Kürbisse mit Sprühlack und Markern gestalten

Markennennung ohne Auftrag I Meteorologisch betrachtet hat der Herbst am 01. September begonnen. Der kalendarische Herbstanfang, in diesem Jahr der 23. September, lässt zwar noch etwas auf sich warten, aber diese ‚Zwischenzeit‘ wie ich sie jetzt einfach einmal nenne, eignet sich hervorragend, um das ein oder andere kleine Herbst-DIY umzusetzen und das Zuhause schon einmal herbstlich zu gestalten. Dazu passend habe ich heute einen DIY-Beitrag vorbereitet: wir gestalten Kürbisse mit Sprühlack und Markern!

Kürbisse sind ja klassisch (und natürlich) betrachtet eher in Orange- und Grüntönen gehalten. Das ist natürlich auch sehr schön, passt aber weder in mein Dekokonzept zuhause noch in die Ästhetik meines Instagramfeeds, hehe. Daher dachte ich mir, ich gestalte dieses Jahr einfach einmal ein paar Kürbisse, die eben nicht orange oder grün sind, sondern stattdessen in weiß und rosa erstrahlen. Ich kann mir diesbezüglich nicht helfen, rosa ist einfach meine Lieblingsfarbe.

Um die Kürbisse noch ein wenig besonderer und individueller zu gestalten, wollte ich sie nicht nur einfach in rosa und weiß bemalen/besprühen, sondern stattdessen auch noch mit Mustern verzieren. Wie ich dann letztlich zu meinen süßen weißen und rosa Kürbissen gekommen bin, erkläre ich euch heute! Viel Spaß :)

Material:

Die Grundlage für die Kürbisse sind, Achtung, große Überraschung, Kürbisse! Ich habe mich hier für künstliche Keramikkürbisse entschieden. Es gibt zwar auch natürliche Zierkürbisse (also welche, die man nicht essen kann), aber die halten meist nur eine Saison und ich würde gerne auch in den nächsten Jahren mit meinen selbst gestalteten Kürbissen dekorieren. Also habe ich mir eine Auswahl an Dekokürbissen gesucht. Fündig geworden bin ich bei Nanu Nana und bei Action, außerdem hatte ich noch einen alten Dekokürbis von Depot daheim, der mir nicht mehr gefallen hat. Eine Alternative zu meinem wäre dieser. Achtet beim Kauf/der Auswahl der Kürbisse unbedingt darauf, verschiedene Größen und Formen zu nehmen, um ein wenig Abwechslung zu kreieren.

Zum Einfärben der Kürbisse habe ich Sprühlack verwendet. Mein Favorit sind da die Lacke von Edding, da Auswahl und Qualität hier einfach unbestechlich gut sind. Ich habe hauptsächlich die Farben pastellrosa und traffic white benutzt, ihr könnt aber natürlich auch andere Farben aus der Palette auswählen. Alternativ könnt ihr eure Kürbisse aber natürlich auch mit Acrylfarbe und Pinsel färben.

Zum Verzieren habe ich die 3M Uni-Marker von Posca in den Farben weiß, schwarz und gold verwendet. Es war das erste Mal, dass ich die Marker benutzt habe und war sehr zufrieden! Angesprochen haben mich die Stifte durch ihre leuchtenden Farben und die hohe Breite an Materialien, die man mit den Stiften verzieren kann.

Zusätzlich zu den bereits aufgezählten Materialien braucht ihr noch Kreppband, um die Stiele der Kürbisse vor der Farbe zu schützen und Zeitungspapier oder einen anderen Untergrund, bei dem es nicht stört, wenn er vom Sprühlack eingefärbt wird. Tragt beim Besprühen außerdem eher ältere Kleidung. Eine Atemschutzmaske (haben wir ja eh alle zuhause) ist außerdem zu empfehlen.

So geht’s:

Schritt I: ansprühen und trocknen lassen

Zunächst solltet ihr die Kürbisse einmal von eventuellem Dreck oder Staub befreien und die Preisschilder abknibbeln. Da mir die Stiele meiner Kürbisse in ihrer Farbe gut gefallen haben, habe ich diese dann noch mithilfe des Kreppbands abgeklebt, damit keine Farbe an sie kommt. Wenn ihr euren Kürbis komplett in einer Farbe haben wollt, müsst ihr das natürlich nicht machen. Alternativ kann man die Stiele auch im Nachhinein noch mit Acrylfarbe in der gewünschten Farbe bemalen.

Da der Geruch des Lacks doch recht intensiv ist, besprühe ich immer alles im Garten. Um die Terrasse vor der Farbe zu schützen habe ich sie mit Zeitung ausgelegt. Kleiner Tipps: Besprüht die Kürbisse möglichst auf einem geraden, glatten Untergrund. Rasen ist nicht unbedingt geeignet, da dort doch oft Unebenheiten zu finden sind und so eventuell auch Zeitung an die sichtbaren Ränder der Kürbisse gelangt. Den Fehler habe ich zunächst gemacht und musste dann halb eingetrocknete Zeitung von meinen Kürbissen abziehen.

Die Sprühdosen nach Herstellerhinweis schütteln und dann mit etwas Abstand die Kürbisse besprühen. Achtet, wenn ihr draußen arbeitet, unbedingt auf die Windrichtung, sonst landet die Farbe am Ende überall, aber nicht auf dem Kürbis. Auch empfiehlt es sich, den Kürbis in der Hand zu halten (unten ist ja meistens ein Loch drin oder man hält ihn am Stiel fest), während man ihn besprüht und dann für ca. eine Minute noch in der Luft antrocknen zu lassen, bevor ihr ihn zum trocknen auf die Zeitung stellt. So verringert ihr die Chance, dass Zeitung am Kürbis kleben bleibt.

Auch wenn die Farbe an sich sehr deckend ist, habe ich dennoch zwei Durchläufe gebraucht, bis von der ursprünglichen Farbe der Kürbisse gar nichts mehr zusehen war. Dann lasse ich die Kürbisse zunächst immer draußen trocknen und anschließend noch einmal über Nacht in der Garage oder im Keller. Trocken sind die Kürbisse zwar schon nach kurzer Zeit, aber bis die unangenehme Farbe verfliegt, dauert es doch eine Weile. Dann müsst ihr nur noch das Kreppband von euren Kürbisstielen abziehen und es kann auch schon mit Schritt II weitergehen!

Schritt II: mit den Markern gestalten

Sind die Kürbisse gründlich durchgetrocknet und ist der Geruch verflogen, könnt ihr euch an die Gestaltung der Kürbisse machen. Da ist eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt, ich habe aber ein paar Ideen für euch, die ihr gerne adaptieren könnt! Die Inspiration dafür habe ich selbst von Pinterest.

Den großen, dicken Kürbis habe ich mit weißer Farbe besprüht und vornherein stand fest, wie ich ihn anschließend verzieren möchte. Die Kombination von weißem Untergrund mit schwarzen Tupfen/Punkten gefällt mir aktuell sehr gut, weswegen ich dies auch auf einem Kürbis umsetzen wollte. Mit dem schwarzen Marker habe ich also relativ große Punkte auf den Kürbis gemalt. Dieses Muster ist wirklich kinderleicht, probiert es gerne aus!

Da ich auch einen kleine Halloween-Vibe versprühen wollte, habe ich einen zweiten Kürbis mit kleinen Gespenstern verziert. Hier solltet ihr unbedingt einen eher größeren Kürbis mit glatter Oberfläche verwenden, damit ihr auch genug Platz zum malen habt. Zur Übung habe ich vorher einen Geist auf ein Blatt Papier gemalt und die „Technik“ verfeinert, bis ich den optimalen Geist hatte. Die habe ich dann auch auf den Kürbis gemalt. Auf einer Spalte des Kürbis sind bei mir immer zwei Gespenster, die ich in unterschiedlichen Größen gemalt habe, aber das seht ihr ja auf den Fotos! Mit schwarz habe ich den weißen Gespenstern dann noch zwei Augen gezeichnet und schon waren sie fertig! Mir gefällt dieser Kürbis wirklich ausgesprochen gut und euch?

Für einen etwas kleinere Kürbis habe ich mir dann noch eine ganz einfache Gestaltung überlegt: mit dem goldenen Marker habe ich ganz viele kleine Tupfen auf den Kürbis gemalt. Die anderen Kürbisse, die ich besprüht hatte, habe ich dann einfarbig gelassen. Zu viel Muster wirkt oft etwas unordentlich, ihr könnt aber natürlich auch noch mehr mit Muster verzieren. Blümchen oder geometrische Muster sehen bestimmt auch toll aus!

Das war es auch schon mit den Kürbissen! Ich bin sehr happy mit den Ergebnissen. Wenn ihr das DIY nachmacht, markiert mich doch gerne auf Instagram, damit ich mir eure Kürbisse auch angucken kann!

Welcher Kürbis gefällt euch am besten?

xoxo Ruth

Kürbisse mit Sprühlack und Markern gestalten

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