KOLUMNE: Spiegel meiner selbst?

Durch Zufall bin ich auf Pinterest einmal über einen Spruch gestolpert, der mich seitdem nicht mehr los lässt. An den exakten Wortlaut kann ich mich leider nicht mehr erinnern, aber im wesentlichen ging es darum, sich von dem Standpunkt eines anderen zu sehen. Sich von außen einmal selbst zu betrachten. Das klingt vielleicht zu erst nach dem typischen „mir ist es am wichtigsten, was andere von mir denken“-Gehabe, aber in Wirklichkeit steckt mehr dahinter. Es geht hier nicht darum, anderen zwanghaft gefallen zu wollen und sich immer nach dem Bild der anderen zu richten, sondern vielmehr darum, herauszufinden wie man auf andere wirkt. Gibt man wirklich das Bild ab, das man gerne abgehen möchte? Sehen dieanderen in dir den Menschen, den du in dir siehst? Bist du ein Spiegel deiner selbst?

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KOLUMNE: Von Avocadobroten, Social Media und Individualität

Ich scrolle durch meinen Instagram-Newsfeed. Wie immer auf der Suche nach Inspiration, Ideen und Anregungen. Irgendwann entdecke ich ein Bild, das mir gut gefällt, aber irgendwas stimmt mit diesem Bild nicht. Abgebildet ist ein hübsches junges Mädchen auf der Brooklyn Bridge in New York. Sie strahlt über das ganze Gesicht, trägt ein modisches Outfit. Nichts ist an dem Bild hässlich oder merkwürdig. Was stimmt dann nicht? Nach wenigen Minuten fällt es mir auf. Fast das gleiche Bild habe ich schon hunderte Male in meinem Newsfeed gesehen. Weil irgendwie jede Bloggerin, die in New York ist, dieses eine Foto macht. Nachdenklich scrolle ich weiter. Gibt es auf Social Media überhaupt so etwas wie Indvidualiät? Oder muss man so sein wie alle anderen, um erfolgreich zu sein können? Wie kann ich dazugehören und mich gleichzeitig von den anderen unterscheiden?

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Von Vintage-Stücken und persönlichen Erinnerungen //life

Seit Tagen, eigentlich seit Wochen, liegen mir meine Eltern in den Ohren. Ich solle doch bitte endlich meinen Kleiderschrank aufräumen. Mit Kleiderschrank meinen sie einen kleinen Raum innerhalb meines Zimmers, in dem sich etwas von der Heizung, meine ramponierte Kleiderstange und jede Menge Klumpatsch, den ich schon längst nicht mehr brauche. Ich schiebe es immer weiter auf, bestelle endlich eine neue Kleiderstange samt Kleiderbügel. Doch dadruch steigt meine Motitvation nur geringfügig an. Sooft habe ich diesen „Schrank“ schon halbherzig aufgeräumt in der Hoffnung, ihn endlich ordentlich halten zu  können. Und nie hat es geklappt. Eigentlich bin ich ein ordentlicher Mensch. Eiegentlich. Dann, an einem Dienstag, kann ich mich endlich dazu zwingen.

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Die Sache mit der Zeit //life

Zeit, die. Ein Nomen mit vier Wörtern. Vier Wörter, die in uns Menschen eine unglaubliche Wucht an Emotionen un Gefühlen auslösen können. Die Zeit ist als einzige in der Lage, unsere Wunden wirklich zu heilen und die Zeit kann uns Hoffnung schenken. In den meisten Fällen ruft die Zeit in den Menschen aber nur Gefühle von Angst und Hilflosigkeit hervor. Aber niemand möchte ängstlich oder hilflos sein.

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Veränderung ist wichtig, Veränderung ist gut //life

Als Kind hat man unglaublich große Angst vor Veränderungen. Ich erinnere mich noch daran, wie ich jeden einzelnen Raum meines Playmobil-Puppenhauses fotografiert habe, als ich es weggeräumt habe. Ich wollte auch nie, dass meine Eltern Räume in unserem Haus renovieren, denn die alte Einrichtung und die alte Wandfarbe waren doch noch schön. Irgendwann, vermutlich als ich älter wurde, hat sich meine Ansicht zu Veränderungen geändert. Heute vertrete ich den Standpunkt, dass Veränderung wichtig ist. Ich gehe sogar so weit, dass ich sage, Veränderung sei gut.

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