OUTFIT: mein neues LIEBLINGSKLEID + 5 Tipps für bessere Outfits

Die Lektüre von „Das Kleiderschrank-Projekt“ (ausführlicheres dazu findet ihr ebenfalls auf meinem Blog) hat bisher dazugeführt, dass ich beim shoppen viel bewusster mit der potenziellen neuen Kleidung und meinem Geld umgehe, als ich es vorher getan habe. Ich lasse Kleidungsstücke, bei denen ich mir noch nicht 100% sicher bin, im Laden zurück, schlafe eine Nacht darüber und bestelle sie dann, sollte ich festgestellt haben, dass ich ohne ein bestimmtes Kleidungsstück einfach nicht mehr leben kann, im Internet (man kann natürlich auch zurück in den Laden fahren, da mein Studententicket aber erst ab Oktober gilt, war die Variante mit dem Internet die günstigere). Angewendet habe ich diese Taktik also erst kürzlich bei einem wunderbaren Kleid von Zara, das neben fünf Tipps für bessere Outfits, der Hauptakteur dieses Blogposts ist. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen!

Das Kleid & das Outfit

Bei besagtem Kleid handelt es sich um ein Hemdblusenkleid in schwarz mit Schmuckperlen (für genaures bitte hier entlang). Im Sommer trage ich immer sehr gerne Kleider und habe auch einige in meinem Kleiderschrank hängen, aber sobald es kälter wird schwindet die Auswahl auf null. Es ist nicht so, dass ich nicht auch im Herbst und im Winter gerne Kleider tragen würde – ganz im Gegenteil, ich liebe die Kombination von Kleidern, Strumpfhosen und Boots, aber ich habe einfach nie eins gefunden, das mir wirklich gut gefällt. Doch zum Glück hat sich das ja jetzt geändert. Dass am Ende ein Hemdblusenkleid das Kleid meiner Wahl wird, hätte ich vorher nicht gedacht, aber dafür liebe ich es jetzt umso mehr. Das Kleid ist auch fließendem Stoff und vorne ein wenig kürzer als hinten, allgemein reicht es jedoch bis zur Mitte des Oberschenkels. Der Schnitt ist relativ locker, aber durch Raffungen im Bereich der Taille kommt es nicht zum unerwünschten Kartoffelsackeffekt. Die Brusttaschen sind oben mit einer relativ schmalen Reihe Schmuckperlen in silbertönen verziert. Das Kleid hat keinen klassischen Hemdblusenkragen und die Ärmel sind ca. bis zur Mitte der Arme aufgerollt. Die Knopfleiste ist druchgehend.

Ich trage das Kleid gerne mit einer Stumpfhose mit Pünktchenmuster (hier), die das ganze Outfit noch ein wenig aufwertet. Hinzu kommen klassische Stiefeletten in schwarz (hier), eine kleine Umhängetasche (hier), schlichter Schmuck in Form eines Armbands (hier) und eines Rings (hier) und, um das Outfit abzurunden, auch noch dunkelroter Lippenstift von P2 in der Farbe 060 whisper me wishes. Das Outfit eignet sich sowohl für den Alltag, als auch für ein Abendessen mit Freunden und/oder Familie. Je nach belieben können dann Schuhe, Lippenstift und Tasche ausgetauscht werden.

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Fünf Tipps für bessere Outfits

Kommen wir nun zu meinen fünf Tipps für bessere Outfits. Meiner Meinung nach besteht ein gutes Outfit nämlich nicht nur aus Kleidungsstücken, die mit einander kombiniert werden, sondern aus noch deutlich mehr Aspekten, die euch nun gerne vorstellen möchte:

  • Frisuren vertärken den Gesamteindruck: Natürlich sind offene Haare schön und sehen zu den meisten Outfits toll aus, aber oft kann man seinen Look durch eine spezielle Frisur entweder abrunden oder sogar aufwerten. Das funktioniert fast noch besser als mit Schmuck! Ein schlichtes Outfit aus Jeans und Basicshirt bestehend sieht durch eine niedliche Flechtfrisur beispielsweise automatisch nach mehr aus. Das gleiche gilt für ein Outfit, das eigentlich schon sehr ausdrucksstark ist, dem aber irgendwie noch der letzte Schliff fehlt. Probiert es dann gerne mit einer anderen Frisur aus. Oft reicht auch schon ein Zopf oder ein Dutt!
  • Akzente setzen mit Lippenstift: Diesen „Trick“ habe ich auch erst kürzlich für mich entdeckt! Früher habe ich nämlich super selten Lippenstift getraten und erst recht keinen dunkelroten. Doch das hat sich mittlerweile geändert und meine Outfits erheblich aufgewertet. Natürlich sieht Lippenstift (und ganz besonders so auffälliger Lippenstift) nicht zu jedem Outfit gut aus, aber Looks wie dem hier gezeigten tut etwas Farbe doch sehr gut!
  • Ein Outfit als Gesamtkonzept betrachten: Wenn ihr das nächste mal morgens verzweifelt vor eurem Schrank steht und mal wieder nicht wisst, was ihr anziehen wollt und was ein gutes Outfit abgeben könnte, dann versucht das Outfit als Gesamtkonzept zu betrachten. Ein Outfit besteht nicht nur aus Ober- und Unterteil, es gehört noch viel mehr dazu. Hierzu zählen Jacke, eventuelle Kopfbedeckungen, Schmuck, Schuhe, Accessoires wie eine Tasche oder ein Schal, euer Make-Up und wie ihr eben gelernt habt auch eure Frisur. Probierteuch  mit diesen Faktoren aus und ein gutes Outfit ist näher als ihr denkt.
  • Die richtige Inspiration finden: Modemagazine präsentieren einem immer eine ganze Menge verschiedener Outfits, die angeblich dirket getragen werden können. Ganz ehrlich, noch nie oder nur ganz selten habe ich ein Outfit in einem Modemagazin als tragbar empfunden. Vielleicht wenn man auf der Upper East Side, in Paris oder in Mailand wohnt und ständig auf irgendwelche Events und Galen eingeladen wird, aber für den ganzen normalen Bürger sind diese Outfits meistens keine Inspiration sodern einfach nur beängstigend. Ja, sie machen Angst. Also mir jedenfalls. Anders ist es mit Outfits, die mehr aus dem Leben stammen. Wenn ich solche Outfits sehe, fühle ich mich automatisch für eigene Looks inspiriert. Inspirationsquellen sind hier beispielsweise Pinterest, die Schaufenster meiner Lieblingsgeschäfte und auch einfach Mitmenschen.

  • Richtig kombinieren: Der letzte Tipp ist vielleicht der offensichtlichste. Es geht darum, richtig zu kombinieren. Die Wirkung schöner Einzelstücke gerät schnell ins Wanken, wenn bei der Kombination etwas schiefgelaufen ist. Es gibt Regeln, die die Farben der Kleidungsstücke betreffen. So passen beispielsweise schwarz und dunkelblau einfach nicht wirklich gut zusammen und Ton in Ton funktioniert eigentlich nur bei schwarz und weiß. Dann gibt es Regeln, die sich auf Form und Schnitt der Kleidungsstücke beziehen. Dass man immer besser ein weites Teil mit mindestens einem engen Teil kombiniert zum Beispiel. Es gibt noch einige andere Regeln, oder sagen wir Richtlinien, die man für gelungene Outfits befolgen kann (z.B. auf Mustermix bezogen) , aber das würde den Rahmen dieses Blogposts sprengen. Beachtet aber bitte, dass die einzelnden Richtlinien nicht zu ernst genommen werden sollten und Ausnahmen durchaus vorkommen können!

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Wie gefällt euch das Outfit und was macht für euch ein gutes Outfit aus?

xoxo Ruth

8 Kommentare zu „OUTFIT: mein neues LIEBLINGSKLEID + 5 Tipps für bessere Outfits

  1. Oh, das ist echt ein sehr schöner Blog Beitrag. Das Outfit gefällt mir an dir echt richtig gut. Mein Style ist es nicht so ganz. Aber ich mag das Kleid und die ganze spielerisch eingesetzten Details echt gerne.
    Von deinen Tipps wusste ich eigentlich schon alles, und ich versuche auch für mich jeden Morgen sie zu verwenden. Aber es war schön zu lesen das ich nicht die einzige bin die mit diesen Tipps bessere Outfits kombiniert bekommt.
    Lisa xx

    Gefällt 1 Person

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