Ein Jahr BULLET JOURNAL – meine Erfahrungen, Anregungen und Tipps

Ehrlich gesagt schiebe ich den heutigen Blogpost schon Ewigkeiten vor mir her und nie habe ich mich ernsthaft an die Bearbeitung gesetzt. Heute geht es nämlich wieder um mein Bullet Journal, Blogposts zu diesem Thema sind mit Abstand eure liebsten. Der beliebteste Blogpost aus 2017 handelt von meinem Bullet Journal und Platz zwei und vier belegen ebenfalls Beiträge zu diesem Thema. Ich persönlich schaue auf YouTube auch am liebsten Videos über BuJos und suche ständig auf Pinterest nach hübschen Layoutideen. Trotzdem habe ich schon länger nicht mehr darüber geschrieben. Das soll sich jetzt ändern. Vor ca. einem Jahr habe ich mit dem Bullet Journaling angefangen und in diesem Post soll es um meine bisherigen Erfahrungen gehen und ich möchte euch ein paar Anregungen und Tipps mit auf den Weg geben – viel Spaß!

Gedanken zum Notizbuch an sich

Wie ihr vielleicht wisst, habe ich nicht das klassiche Notizbuch von „Leuchtturm“, welches überwiegend benutzt wird und an dessen Aussprache schon so mancher englischer YouTuber verzweifelt ist, sondern das „Notebook A5 ‚CREATE'“  aus der „Dark Blue“-Collection von Jo&Judy. Es ist in dunkelblauer Lederoptik gehalten, mit kupferfarbenen Details verschönert und beinhaltet 220 weiße blanko Seiten und ein Lesebändchen. Der Preis liegt bei 18€. Mit diesem Buch war ich immer sehr glücklich, auch wenn es sich manchmal schwierig gestaltet, hübsche Fotos davon zu schießen, da es in der Kamera häufig viel zu blau erscheint. Ansonsten gefällt es mir sowohl vom Layout als auch von der allgemeinen Handhabung nach wie vor ausgezeichnet. Es ist robust, die Seiten sind weich und nur ganz leicht durchsichtig, aber das stört eigentlich gar nicht. Mir gefällt auch, dass es eben nicht das typische Bullet Journal Buch ist. Ich bin mir allerdings noch nicht zu 100% sicher, ob mein nächstest BuJo (wenn mein aktuelles voll ist) auch wieder das gleich wird, oder ob ich mich nicht doch einmal an die von Leuchtturm wage. Mal sehen, ihr werdet es sicherlich mitbekommen! Empfehlen kann ich das Buch von Jo&Judy jedoch trotzdem absolut, auch wenn es teurer ist.

Gedanken zu meinem Layout

In vorherigen Artikeln zum BuJo (hier kommt ihr zu allen) habe ich bereits gezeigt, dass mein Bullet Journal von innen sehr schlicht gehalten ist und ich größtenteils mit den Tombow Dual Brush Pens in der Farben 553 (hellblau) und 623 (helllila) arbeite. Auch verwende ich eigentlich immer die gleichen Überschriften. Sehr lange war ich damit auch unglaublich happy, bis ich zu Weihnachten ein neues Letttering Set von Tombow bekommen habe. Jetzt habe ich plötzlich Lust, neue, mehr geletterte, Überschriften und Designs zu entwerfen, muss das aber erst noch mit meinem Perfektionismus vereinbaren ;) .

DSC07153.JPG

Bullet Journal oder klassischer Kalender?

Im Gegensatz zu den meisten anderen beutze ich (momentan) noch einen klassichen Schülerkalender nebenbei. Anfangs war ich mir einfach nicht sicher, ob ich es wirklich schaffen würde, mir jeden Monat neue Wochenübersichten etc. zu erstellen, außerdem hatte ich noch einen Kalender. Als das nächste Schuljahr dann nach den Sommerferien begonnen hat, hätte sich ja die Möglichkeit ergeben, von nun an mit dem BuJo weiter zu arbeiten. Diese Möglichkeit habe ich aber nicht ergriffen und mir stattdessen einen neuen Schülerkalender bestellt. Ich mag den Kalender sehr, aber wenn ich mit der Schule fertig bin und mit der Uni beginne, plane ich fest endgültig auf das Bullet Journal umzusteigen. Es ist einfach einfacher, alles an einem Platz zu haben und nicht ständig zwischen zwei Planern hin und her wecheln zu müssen.

Was ich beim nächsten mal anders machen würde bzw werde

Dieses Bullet Journal ist mein erstest und so habe ich besonders am Anfang noch einige „Fehler“ gemacht, auf die ich das nächste mal besser achten werde. Zu Beginn war ich mir zum Beispiel noch nicht so sicher beim Layout und habe dadurch ein paar Seiten, die einfach nicht dazu passen. Die meisten stört das vermutlich nicht, aber ich bin dafür einfach zu perfektionistisch. Auch habe ich oft Seiten angefangen, die ich dann irgendwie doch nicht zu Ende geführt habe. So habe ich zum Beispiel zwei Seiten auf denen einfach nur die Monate stehen, ursprünglich wollte ich hier Monatsübersichten einrtagen, habe ich aber doch nicht getan. Oder ich habe auch einige Seiten zur Klausur- und Projektplanung, die ich aber kaum ausgefüllt habe und eigentlich auch nicht nutze. Oder Seiten, bei denen ich mich layouttechnisch einfach verzettelt habe.

Bullet Journal Inspiration

Natürlich habe ich nicht alle meine Layouts komplett eigenständig entwickelt, ich suche mir dafür auch gerne einmal Inspiration. Meine liebsten Anlaufstellen für hübsche BuJos sind hier die YouTube-Kanäle von Jasmin, die Videos auf Deutsch und Englisch dreht und Amanda, die Videos auf Englisch dreht. Wenn ihr euer Bullet Journal noch ein wenig künstlerischer gestalten wollt und vor allem Tipps der Gestaltung wegen sucht, kann ich euch den Kanal von Jordan empfehlen. Sie hat nicht nur die mit Abstand entspannenste Stimme der Welt, sie ist auch unglaublich kreativ und sehr inspirierend. Ansonsten ist natürlich Pinterest die Anlaufstelle Nr. 1 für gute Ideen und Anregungen. Auf Instagram findet ihr aber bestimmt auch was!

Zum Schluss wollte ich noch einmal die Gelegenheit nutzen und euch nach euren Wünschen und Ideen für Bullet Journal Posts fragen. Ich bin da nämlich völlg offen für eure Wünsche :)

 Was denkt ihr über das Bullet Journaling?

xoxo Lila

6 Kommentare zu „Ein Jahr BULLET JOURNAL – meine Erfahrungen, Anregungen und Tipps

  1. Hallo Lila,

    ich bin zufällig auf deinem Blog gelandet, als ich Artikel zum Thema Bullet Journal gesucht habe. Hübsch hast du’s hier :) Bin dir gleich mal gefolgt.

    Dein Artikel ist wirklich sehr interessant. Ich überlege gerade hin und her, ob ein BuJo auch was für mich wäre. Auf der einen Seite würde ich meinen Alltag gerne besser planen, um produktiver zu sein und einen besseren Überblick zu haben. Aber auf der anderen Seite bin ich gestalterisch leider nicht so begabt und auch der Zeitaufwand macht mir etwas zu schaffen. Momentan benutze ich einen Kalender für meine Termine und einen weiteren Taschenkalender für meine Blogbeiträge. Aber wäre natürlich besser, wenn ich all das in einem einzigen Büchlein festhalten könnte.

    Liebste Grüße
    Myna

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Myna,
      erst einmal danke für deinen lieben Kommentar! Für ein Bullet Journal muss man wirklich kein Designer sein, das bin ich definitiv auch nicht. Es gibt eine ganze Menge einfacher Layouts, die jeder hinbekommt, da bin ich mir ganz sicher. Ich würde dir empfehlen, das Journaling einfach einmal aus zu probieren, denn „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ ;)
      Liebe Grüße
      Lila

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s