OUTFIT: Boyfriend-Blazer stylen und wieso man manchmal Kleidungsstücke aufgeben muss

Ich war nie so der Typ für Blazer. Jedenfalls bin ich immer davon ausgegangen. Meinen ersten Blazer bekam ich glaube ich mit zehn oder elf Jahren. Der war hellgrau und von H&M. Wenig später zog noch ein weiterer in schwarz bei mir ein. Eine Zeit lang habe ich die beiden auch immer gerne getragen. Ich war in der fünften Klasse, machte gerade meine ersten Schritte im Bereich der Post-Kinderkleidung und wollte eigentlich nur etwas hübsches zum anziehen. Ich habe diese beiden Blazer dann auch tatsächlich eine Weile getragen, doch irgendwann habe ich mich nicht mehr wohl darin gefühlt. Ich war in der Pubertät angelangt und aufeinmal fühlte ich mich in 80% meiner Klamotten unwohl und zu kindlich. Ich packte die Blazer bei Seite und zog keinen mehr an, bis ich an einem verregneten Montag durch Zufall wieder über einen stolperte…

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CAPSULE WARDROBE UPDATE: Stil, Kleidung richtig spenden, „Das Kleiderschrank-Projekt“ und mehr

Als ich im Urlaub wieder damit anfing, mich verstärkt mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen, fiel mir wieder mein Selbstversuch „Capsule Wardrobe“ ein, mit dem ich mich schon länger nicht mehr intensiv beschäftigt hatte. Um ganz ehrlich zu sein: es fällt mir schwer, wirklich minimalistisch zu leben. Natürlich machen mich materielle Sachen nicht glücklicher, also jedenfalls nicht dauerhaft, aber ich gehöre auch nicht zu den Menschen, die sich voll und ganz von ihrem materiellen Besitz lösen können. Aber das muss ich auch nicht sein. Bei dem ganzen Capsule Wardrobe-Projekt ging es mir auch eigentlich immer mehr um bewussten Konsum und der Stilsicherung (ist das ein verständliches deutsches Wort?) als um richtigen Minimalismus. In den letzten Wochen habe ich nur leider ein wenig den Überblick darüber verloren. Und so kam es, dass ich mir das Buch „Das Kleiderschrank-Projekt“ (28,00€; Dumont) bestellte. Im heutigen Blogpost soll es also ein Update zu meinem Capsule Wardrobe geben und wie ich „Das Kleiderschrank-Projekt“ in dieses Konzept integriert habe. Viel Spaß!

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Der CAPSULE WARDROBE – ein Update

Im November des letzten Jahres habe ich einen sehr optimistischen Selbstversuch gewagt. Ich habe mich dem Projekt „Capsule Wardrobe“ gestellt. Der Capsule Wardrobe ist eine minimalistische Garderobe bestehend aus 30-40 Kleidungsstücken. Bezogen ist dies auf eine Saison (es gibt zwei, Sommer und Winter) und es werden alle Kleidungsstücke außer Unterwäsche und Socken, also auch Schuhe, mit ein berechnet. Im Grunde geht es darum, einen besseren Blick von seinem Stil und seinem Konsumverhalten zu bekommen. Ich habe dieses Projekt letztes Jahr für mich persönlich gestartet, da ich einfach das Gefühl hattte, nicht mehr Herr über die Lage zu sein. Ich wollte lieber einen Kleiderschrank mit Basics, Lieblingsteilen und ein paar außergewöhnlichen Stücken haben, als einen, der nur aus Klamotten besteht, die ich mit maximal einem weiteren Teil kombinieren kann. Nun habe ich euch eine ganze Weile nicht mehr darüber berichtet.

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EIN Teil, DREI Looks – Basics kombinieren

Leute, ich habe mal wieder ein neues Lieblingsteil gefunden. Genauer gesagt drei neue Lieblingsteile. Um alle soll es heute gehen, aber um eins besonders: ein rot weiß gestreiftes T-Shirt. Jap, so ein schlichtes und einfaches Basic ist zu einem meiner neuen Lieblingsstücke geworden. Warum? Weil es sich beim tragen einfach wunderbar anfühlt, ich mich pudelwohl fühle und es eine ganze Menge Outfitkombinationen gibt. Ich hatte mir ja sowieso vorgenommen, mir nur noch Teile zu kaufen, bei denen mir auf Anhieb zwei Kombinationsmöglichkeiten einfallen und hier sind mir sogar drei eingefallen. Die möchte ich euch heute natürlich zeigen! Viel Spaß :)
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KOLUMNE: Bin ich Teil der Modewelt und will ich das überhaupt sein?

Ich bin sicher nicht das einzige Mädchen, das Mode liebt. Das gerne shoppen geht. Sich Outfits im Kopf ausdenkt und ein Mode-Lieblingsjahrzehnt hat. Aber ich bin sicher auch nicht das einzige Mädchen, das sich in der Modewelt manchmal unwohl fühlt. So als würde man nicht dazugehören. Als sei man kein Teil einer Welt, der man gerne angehören möchte. Jedes Mal, wenn ich durch Modezeitschriften blättere, fühle ich mich unstylish. Wenn ich die Outfits von manchen Bloggern sehe, frage ich mich, wie ich denken konnte, ein Teil dieser Welt zu sein. Ich liebe Mode, aber liebe ich auch ihre Welt?

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