Rezension: The Very Secret Society of Irregular Witches von Sangu Mandanna

Heute habe ich die Rezension zu dem erste Buch, das ich in 2023 beendet habe, für euch. Es handelt sich um „The Very Secret Society of Irregular Wisches“ von Sangs Mandanna. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen der Rezension!

Infos zum Buch:

Titel: The Very Secret Society Of Irregular Witches I Autorin: Sangu Mandanna I Genre: Contemporary Romance mit Fantasyelementen I Verlag: Hodder and Stoughton I Erstveröffentlichung: 23.08.2022 I 336 Seiten I ISBN: 978-1-399-70986-6 I Zum Buch

Darum geht’s:

As one of the few witches in Britain, Mika Moon has lived her life by three rules: hide your magic, keep your head down, and stay away from other witches. An orphan raised by strangers from a young age, Mika is good at being alone, and she doesn’t mind it . . . mostly. But then an unexpected message arrives, begging her to travel to the remote and mysterious Nowhere House to teach three young witches, and Mika jumps at the chance for a different life. Nowhere House is nothing like she expects, and she’s quickly tangled up in the lives and secrets of its quirky, caring inhabitants . . . and Jamie, the handsome, prickly librarian who would do anything to protect his charges, and who sees Mika’s arrival as a threat. An irritatingly appealing threat. As Mika finds her feet, the thought of belonging somewhere starts to feel like a real possibility. But magic isn’t the only danger in the world, and soon Mika will need to decide whether to risk everything to protect the found family she didn’t know she was looking for . . . (Klappentext)

„The Very Secret Society of Witches met on the third Thursday of every third month, but that was just about the only thing that never changed.“

Mandanna, Sangs: The Very Secret Society of Irregular Witches. London: 2022, S. 1.

Handlung:

Die Ausgangssituation von „The Very Secret Society of Irregular Witches“ ist die folgende: die Hexe Mika Moon wird gebeten, drei junge Hexen in einem geheimnisvollen Haus zu unterrichten, da ihre Schutzbefohlenen dies selbst nicht übernehmen können. Also im Grunde eine ganz simple Idee für eine Geschichte. Tatsächlich bildet die Ausgangslage dann auch den größten Teil der Handlung ab. Das Erzähltempo ist sehr langsam und ich habe die ganze Zeit ein bisschen darauf gewartet, dass tatsächlich etwas passiert. Das liegt vermutlich daran, dass ich eine andere Geschichte erwartet habe. Obwohl „The Very Secret Society of Irregular Witches“ magische Aspekte aufweist, handelt es sich definitiv nicht um eine klassische Fantasygeschichte. Es ist viel mehr eine Familiengeschichte mit Romance, die eben auch ein paar fantastische Elemente aufweist. Das fand ich so natürlich nicht schlimm und es ergibt dann auch Sinn, dass eher wenig passiert, aber der Titel (und auch der Klappentext) haben mich etwas anderes erwarten lassen. Die Hexen sind nicht wirklich institutionalisiert und eine richtige Gesellschaft gibt es eben auch nicht.

Was man dem Buch aber nicht absprechen kann und auch über die ein oder andere langweilige Passage hinweg tröstet, ist die tolle Atmosphäre, die es kreiert. Alles an der Geschichte fühlt sich warm, gemütlich und heimelig an. Ich konnte mir auch die Schauplätze sehr gut vorstellen und habe sie in meinem Kopf in den wärmsten Gelb- und Orangetönen gezeichnet. Ein bisschen so wie ich mir die Hufflepuffs aus Harry Potter vorstelle.

Auf den Twist/den Höhepunkt der Geschichte wird leider erst sehr spät hingearbeitet. Ich finde, es gab etwas zu viel Aufbau und dann zu wenig Seiten, die eine richtige Geschichte erzählt haben. So war das ganze für mich leider nicht richtig rund.

Figuren:

Mika Moon ist eine liebenswerte, sympathische Protagonistin, die in dem Haus der drei jungen Hexen letztlich genau das findet, was sie immer gesucht hat: eine Familie.

Insgesamt ist das Figurenensemble sehr divers (sowohl in Bezug auf Hautfarben als auch auf Sexualitäten) besetzt, was ich schön und erfrischend finde. Die drei Mädchen Rosetta, Terracotta und Altamira waren alle drei herzallerliebst, jedoch sehr schwer von einander zu unterscheiden. Gerade bei Rosetta und Altamira bin ich oft durcheinander gekommen und wusste jetzt nicht genau, welches Mädchen welches ist. Das hat es etwas erschwert, zu ihnen durchzudringen. Die anderen Erwachsenen sind Lucie, Jamie, Ian und Ken. Ian und Ken waren absolut liebenswert und sehr toll angelegte Nebenfiguren.

Jamie ist, wie eigentlich direkt klar ist, das Love Interest. Er ist düster und verschlossen und eigentlich nur zu den Kindern nett. Zwischen ihm und Mika entwickelt sich eine Enemies to Lovers-Beziehung, bei der mir leider ein wenig die Funken gefehlt haben.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist sehr malerisch und irgendwie auch sehr britisch. Einige Formulierungen waren zwar wirklich schön, aber auch ein bisschen umständlich. Ich würde das Buch nicht unbedingt für Einsteiger empfehlen, das Englisch-Niveau ist schon ein bisschen höher. Insgesamt war der Schreibstil aber auch einfach ziemlich schön und ein positiver Aspekt des Buchs.

Fazit:

Insgesamt hat mir zwar die Handlung von „The Very Secret Society of Irregular Witches“ nicht so ganz zugesagt und ich habe mich manchmal durchaus ein wenig gelangweilt, aber die Atmosphäre war wirklich ganz grandios. Auch die liebevollen und besonderen Figuren fand ich toll. Die Mädchen waren niedlich, aber leider nicht immer gut als Individuen erkennbar. Ich gebe insgesamt vier Sterne, da mich die Stimmung sehr abgeholt hat und die Handlung an einigen Stellen für mich wett gemacht hat.

Bewertung: 4 von 5.

Habt ihr „The Very Secret Society of Irregular Witches“ schon gelesen?

xoxo Ruth

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